Die 8 besten veganen Rezepte für den Ramadan

Nach einem Tag ohne essen schmeckt das Fastenbrechen abends umso besser. Diese Iftar-Rezepte sind vegan und richtig lecker.

Lahmacun (Türkische Pizza)

Lahmacun geht auch mit Gemüse statt Fleisch, solange man es richtig würzt. Von dieser veganen Variante sollte man lieber gleich ein paar mehr machen.

Imam bayildi (Gefüllte Auberginen)

Auf Deutsch auch: „Der Imam fiel in Ohnmacht“. Kein Wunder bei diesen unfassbar leckeren gefüllten Auberginen.

Mercimek corbasi (Rote Linsensuppe)

Der absolute Klassiker, was vegane Suppen zum Fastenbrechen angeht – und ganz von alleine vegan. Zum Rezept.

Taze yaprak sarmasi (Gefüllte Weinblätter)

Kann man natürlich auch fertig im Feinkostladen kaufen, aber irgendwie muss man die Zeit bis abends ja herumkriegen. Warum also nicht mit rollen, rollen, rollen.

Sigara börek (Zigarettenbörek)

Nach stundenlangem Hunger geht nichts über knusprigen Teig. Statt mit Hack oder Käse werden diese veganen Börek mit Kartoffeln, Möhren und Tofu gefüllt.

Kumpir (Gefüllte Kartoffel)

Außerhalb des Ramadan ein super Mittagessen, aber auch zum Fastenbrechen nicht zu verachten. Bei den Toppings sind der Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt.

Cig köfte (Bulgurfrikadellen)

Die „rohen“ Bulgur-Frikadellen sind dank verschiedener Imbiss-Ketten inzwischen auch in Deutschland ziemlich bekannt. Sie selbst zu machen, dauert ein bisschen, lohnt sich aber.

Yayla bandirmasi (Konfekt mit Walnussfüllung)

Weintraubensirup ist als veganer Brotaufstrich oder Topping für Eis und so sowieso völlig unterschätzt, aber es lassen sich auch richtig gute Süßigkeiten daraus machen. Am allerbesten schmeckt die Variante mit Walnüssen.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

5 Gründe, aus denen ihr am Veganwerden scheitert

Ihr habt das mit dem veganen Leben wirklich versucht, aber es klappt einfach nicht? Vielleicht liegt es an diesen Dingen.

Ihr seid von heute auf morgen vegan geworden

Klar, für manche Leute klappt die Hauruck-Methode, aber viele brauchen ein bisschen mehr Vorlauf. Beides ist okay. Wenn ihr von heute auf morgen alles Unvegane aus dem Kühlschrank werft, ohne irgendwas Neues reinzupacken, kann das schon abschrecken. Vielleicht kommt ihr besser darauf klar, erst mal Pflanzenmilch statt Kuhmilch zu kaufen, ein paar vegane Tage pro Woche einzulegen oder euch vor allem zu Hause vegan zu ernähren, bis ihr merkt, dass es gar nicht so schwer ist. Bücher, Filme und Youtube-Videos helfen außerdem beim Einstieg – und unser Coach beim Vegan Kickstart steht euch auch jederzeit zur Seite.

Ihr seht veganes Leben als Diät

Studien zeigen immer wieder, dass Menschen vor allem dann wieder mit dem Vegansein aufhören, wenn sie aus Gesundheits- oder Abnehmgründen damit angefangen haben. Das können super Nebeneffekte sein, aber am besten bleibt ihr immer noch am Ball, wenn ihr euch vor Augen führt, worum es wirklich geht: um Tiere, die für euch nicht mehr gequält und getötet werden sollen.

Ihr vergesst eure Gesundheit

Auch wenn ihr aus ethischen Gründen vegan werdet, solltet ihr selbst dabei natürlich nicht zu kurz kommen. Immer wieder hört man Geschichten von Leuten, die das vegane Leben wieder aufgeben „mussten“, weil es ihnen nicht gut getan hat – und wenn man dann nachfragt, haben diese Leute sich oft entweder ausschließlich von veganen Burgern und Oreos ernährt oder nur noch pürierte Bananen getrunken. Am besten geht es euch mit einer ausgewogenen Ernährung, und an Vitamin B12 als Ergänzung solltet ihr immer denken.

Ihr habt keine Geduld mit euch selbst und anderen

Ihr habt einen „Fehler“ gemacht, weil ihr aus Versehen nach der unveganen Mayo gegriffen habt oder nach dem Feiern der unveganen Pizza nicht widerstehen konntet? Das kommt vor und heißt noch nicht, dass ihr komplett am Vegansein gescheitert seid. Seid ein bisschen nachsichtig mit euch selbst, wenn nicht alles direkt klappt, und macht es beim nächsten Mal einfach besser (indem ihr zum Beispiel stattdessen zum Falafel-Stand nebenan geht oder eine vegane TK-Pizza im Gefrierfach lagert). Habt außerdem Geduld mit eurem Umfeld. Vielleicht kommen erst mal ein paar komische Sprüche und Kommentare, wenn ihr erzählt, dass ihr jetzt vegan lebt, aber die werden den Leuten auch spätestens dann langweilig, wenn ihr euren neuen veganen Lieblingskuchen für sie backt.

Ihr experimentiert nicht

Am einfachsten ist eine Umstellung dann, wenn man sie nicht als Verlust sieht, sondern als Gewinn. Das heißt konkret: Denkt nicht darüber nach, was ihr jetzt alles nicht mehr essen „könnt“, sondern an die vielen neuen Dinge, die ihr sonst vielleicht nie ausprobiert hättet. Das müssen gar nicht unbedingt „Superfoods“ sein, sondern kann auch heißen, dass ihr Buddha Bowls, Frühstücksburritos mit Rührtofu oder Tajine zu eurem neuen Lieblingsessen kürt. Oder ihr probiert euch ausführlich durch die Sachen, die es schon fertig im Supermarkt gibt. Wer behauptet, veganes Essen nicht zu mögen, mag vielleicht einfach nur Sojamilch nicht so gerne und wäre mit Hafermilch im Kaffee glücklicher oder sollte statt Tofuwürstchen mal die aus Seitan versuchen.

Und hier sind natürlich unsere 6 Gründe, vegan zu leben.