Die Bundeswehr hat letztes Jahr über 600 Tiere getötet

Einige davon haben die Soldaten gegessen. Die allermeisten wurden für Tierversuche gequält und getötet.

Allein im Jahr 2015 hat die Bundeswehr laut Medienberichten 414 Ratten, 52 Meerschweinchen, 70 Schafe sowie 27 Pferde und Maultiere in Tierversuchen gequält und getötet. Zusammen mit Forellen und Kaninchen, die zum Essen getötet wurden, macht das über 600 tote Tiere in einem Jahr.

Dabei ist längst klar, dass Tierversuche nicht nur grausam sind, sondern auch sinnlos. Die Ergebnisse daraus lassen sich nicht auf die Menschen übertragen und werfen die Forschung oft eher zurück als sie weiterzubringen. Und dass beispielsweise die Organophosphate, mit denen die Bundeswehr Ratten und Meerschweinchen vergiftet hat, schädlich sind, ist längst bekannt. Es gibt also überhaupt keinen Grund, weiter Tierversuche durchzuführen.

Ihr seht eure Zukunft eher in einer tierfreundlichen Karriere? Wir haben die besten Studiengänge und Jobs für euch zusammengestellt.

Die besten Studiengänge für alle, die Tiere lieben

Ihr wollt mit Tieren arbeiten, ohne sie auszubeuten? Wir haben die besten Studiengänge für euch zusammengestellt.

Foto: Dariusz Sankowski

Food Management studieren (Bachelor of Arts)

Vegane Restaurants und Cafés schießen wie Pilze aus dem Boden, und die Regale in den Supermärkten füllen sich mehr und mehr mit veganen Alternativen zu tierischen Produkten. Steigt da ein und mischt mit! Im Studium zum Vegan Food Manager erlangt ihr betriebswirtschaftliches Know-how gepaart mit einer ernährungswissenschaftlichen Ausbildung.

Tierschutz studieren

Wer seinen Bachelor schon in der Tasche hat, sich auf Englisch gut verständigen kann und gern noch einen Master in Tierschutz machen möchte, kann in Großbritannien Tierschutz (animal welfare) studieren. Viele Universitäten bieten dort mittlerweile Tierschutz-Studiengänge an.

Tierarzt

Dafür müsst ihr natürlich auch erst studieren. Problematisch kann es werden, wenn eure Profs von euch verlangen, dass ihr Tiere seziert, die extra für die Experimente getötet wurden. Auf Studieren-Ohne-Tierversuche.de könnt ihr schauen, an welcher Uni ein tierleidfreies Studium möglich ist und welche Alternativen ihr euren Profs vorschlagen könnt. Als Tierarzt müsst ihr allerdings auch schwere Entscheidungen treffen können. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass man alle Tiere retten und zu einem schönen Leben verhelfen kann – das muss euch unbedingt klar sein.

Jura studieren

Trotz des großen Interesses der Öffentlichkeit werden Tiere in unserem Rechtssystem leider viel zu wenig berücksichtigt. Studiert Jura und bewerbt euch für ein Praktikum oder euer Referendariat bei PETA. Wir brauchen eure Hilfe. PETA organisiert übrigens auch jedes Jahr eine Tierrechtskonferenz, bei der wichtige und aktuelle Themen diskutiert werden.

Animal Law And Society studieren (Master)

Wer sich mit Hilfe des Gesetzes für Tiere einsetzen will, kann das in Barcelona lernen. Der Masterstudiengang Animal Law And Society richtet sich an Jurastudenten, die einen Schwerpunkt auf das Thema Tierrechte setzen möchten.

Tierfachjournalist

Das wird man natürlich nicht mal eben so. Um Tierfachjournalist zu werden, müsst ihr schon eine Menge von den Tieren, über die ihr schreibt, verstehen, Talent zum Schreiben haben und wissen, wo ihr fehlende Informationen herbekommt. Ein journalistisches Studium und/oder ein Volontariat lohnen sich in jedem Fall.

Tierrechtler/Tierschützer in einer NGO

NGOs (Nicht-Regierungs-Organisationen) wie PETA leben von der Arbeit ihrer ehrenamtlichen Mitglieder. Wer aber seinen Lebensunterhalt damit verdienen möchte, Tieren durch Öffentlichkeitsarbeit zu helfen, der hat verschiedene Möglichkeiten. Ein abgeschlossenes Studium in Bereichen wie Journalismus, Biologie, Zoologie, Psychologie oder Tiermedizin sind auf jeden Fall hilfreich, allerdings ist am wichtigsten, dass man euch anmerkt, dass ihr mit Herz und Seele bei der Sache seid.

Und um euch die Wartezeit auf eine Festanstellung in einer NGO zu versüßen, engagiert euch doch in einem unserer Streetteams oder macht ein ÖBFD-Jahr bei uns!