Die neuseeländische Regierung will Millionen Kaninchen per Virus töten

Nicht nur ein grausamer Plan, sondern auch ein ziemlich idiotischer.

In Neuseeland leben relativ wenige Menschen und relativ viele Kaninchen – und weil Letztere laut einer Statistik jedes Jahr Schäden in Höhe von rund 60 Millionen Euro in der Landwirtschaft anrichten, sollen sie jetzt getötet werden, wie der Spiegel berichtet. Der Plan der Regierung: Ein Virus namens RHDV1 K5 in Futter mischen und als Köder auslegen. Das Virus sorgt dafür, dass die Tiere an der Hämorrhagischen Kaninchenkrankheit (RHDV) erkranken, die mit inneren Blutungen einhergeht, und daran qualvoll sterben.

Das ist nicht nur brutal, sondern auch eine ziemlich idiotische Idee. Denn das Virus befällt nicht nur frei lebende Kaninchen, sondern kann leicht auf Tiere in Ställen oder Häusern übertragen werden. Deshalb empfehlen Tierärzte auch jetzt schon, als Haustiere gehaltene Kaninchen per Impfung zu schützen. Ein ganz schön wirrer Plan, um eines Problems Herr zu werden, an dem die Menschen selbst schuld sind: Dass es überhaupt so viele Kaninchen in Neuseeland gibt, liegt daran, dass Siedler sie einst mit ins Land brachten, um sie dann jagen zu können. Seitdem ist die Regierung schon einmal mit einer Virus-Aktion gescheitert, gegen den die überlebenden Tiere nach einiger Zeit immun wurden. Wird höchste Zeit, solche sinnlosen Aktionen zu beenden.

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Dieser ausgesetzte Hund ist im Schnee erfroren

Ein zweiter konnte gerade noch gerettet werden.

Ein Tier auszusetzen ist nie die Lösung. Und im schlimmsten Fall endet es sogar tödlich. So wie jetzt in der Nähe von Viersen, wo eine ausgesetzte Chihuahua-Hündin im Schnee erfroren ist. Wie der Notfelle Niederrhein e.V. berichtet, wurde sie zusammen mit einem zweiten Hund bei eisigen Temperaturen in einer Hecke gefunden. Nur durch das Bellen der kleinen Bulldogge wurden Menschen auf sie aufmerksam, aber da war es für die Chihuahua-Hündin schon so spät. Sie hatte sich in der verhedderten Leine stranguliert und war erfroren.

Dieser Vorfall zeigt wieder einmal, dass man es sich sehr genau überlegen sollte, bevor man ein Tier bei sich aufnimmt. Nur wer sich wirklich sicher ist, für ein Tier sorgen zu können, sollte es auch bei sich aufnehmen. Und dann ist ein Besuch im Tierheim statt beim Züchter immer die richtige Entscheidung, denn dort warten Tausende Hunde, Katzen und andere Tiere auf ein neues Zuhause.

Kind Of Rosy erklärt euch auch gerne noch mal, warum ihr euer Tier nie vom Züchter holen solltet.