Diese 4 Winterjacken halten ohne Tiere richtig warm

Gute Übergangsklamotten gibt es viele, aber bei Frostwetter ist die Auswahl immer noch klein. Hier sind 4 tierfreie Jacken, die auch bei Minusgraden warmhalten.

Men's Classic von Hoodlamb

Hoodlamb ist das unerreichte Vorbild, was vegane, nachhaltige und megawarme Winterjacken angeht. Das klassische Modell in verschiedenen Farben ist nicht billig, kommt dafür aber mit jeder Menge guter Features von der Sonnenbrillentasche über die Kopfhörerschlaufe bis zur magnetischen Ärmeltasche. Was fürs Leben, mindestens.

Quilted Coat von Irie Daily

Wer sich wahlweise wie ein Fußballer auf der Bank oder wie ein Filmstar in der Drehpause fühlen will: bittesehr. Die Anti-Daunenjacke von Irie Daily hält mega warm und mega trocken und hat mit den kuschelig gefütterten Taschen das beste Feature aller Zeiten.

Miwa von Titus

Die perfekte Jacke, wenn man sich bei aller warmen Kuscheligkeit auch noch bewegen will. Der hohe Kragen geht auch mal als Schalersatz durch, und für die flauschige Kapuze ist kein einziger Teddy gestorben.

Heavy Parka Jacket von Knowledge Cotton Apparel

Was man aus recycletem Polyester nicht alles machen kann. Der schwere Parka von Knowledge Cotton Apparel ist mit allen Details ausgestattet, die man so braucht, um sich in den Schnee zu werfen, inklusive dickem Futter, Innentasche und Schneefang an der Hüfte.

Fehlt nur noch die passende wollfreie Mütze dazu.

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.
Go Vegan!

In Finnland werden Füchse überzüchtet, bis sie fünfmal so viel wiegen wie normal

Je mehr Fell, desto mehr Gewinn. Deshalb züchten finnische Pelzfarmen Tieren extremes Gewicht und Schmerzen an.

© Siehe unten

Neue Videoaufnahmen der finnischen Tierrechtsgruppe Oikeutta eläimille zeigen, wie mehrere Pelzfarmen im Westen Finnlands mit Tieren umgehen. Um ihnen mehr Pelz abnehmen zu können, züchten und mästen die Farmbetreiber die Polarfüchse dort auf eine extreme Größe. Einige der Füchse sind fünfmal so schwer wie normal. Dicke Wulste aus Haut, Fett und Fell sammeln sich rund um ihr Gesicht und ihren Körper. Die Augen sind rot und entzündet. Ihre Beine sind zu schwach, um ihr Gewicht zu tragen, und sie können sich in ihren engen Käfigen kaum bewegen.

In Skandinavien haben die Bilder schon für einen Aufruhr gesorgt, denn es ist in Finnland verboten, Tiere auf eine Art und Weise zu züchten, die ihnen Leid verursacht. Deshalb wächst der Druck auf die finnische Regierung, etwas gegen die Methoden der Pelzindustrie zu unternehmen. Allerdings zeigen die Aufnahmen nur einen kleinen Teil der Pelzindustrie. Auf der ganzen Welt werden Millionen Nerze, Waschbären, Kojoten und auch Hunde und Katzen für ihr Fell eingesperrt, gefangen, vergast, erschlagen oder per Elektroschock getötet. Oft sieht man dem fertigen Produkt nicht einmal an, welches Tier dafür getötet wurde, denn immer wieder wird Pelz falsch deklariert.

Ihr wollt auf Nummer sicher gehen? So erkennt ihr echten Pelz. Und im Zweifel: nicht kaufen.

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© jattikokoiset-naalit-9 / Oikeutta eläimille / CC BY 2.0