Diese 5 Kosmetiktrends gehen gar nicht

Schönheit ist Geschmackssache – außer wenn dafür Tiere ausgenommen werden. Diese Trends sollen bitte ganz schnell wieder verschwinden.

Foto: Daria Nepriakhina

Schneckenschleim-Masken

Aus Asien sind schon so gute Ideen wie die BB Cream und ganze Kollektionen im Hello-Kitty-Design zu uns geflogen. Umso widerlicher, dass der nächste koreanische Hype so rückständig daherkommt: Schnecken werden in kleine Käfige gesperrt und unter permanenten Stress gesetzt, damit sie möglichst viel Schleim absondern, der dann in kleinen Sachets als Gesichtsmaske verkauft wird. Braucht kein Mensch, vor allem nicht, wenn es so viel bessere Produkte ohne tierische Ausscheidungen drin gibt.

Keratin-Behandlungen für die Haare

Es gibt nicht nur immer mehr Shampoos und Haarkuren mit zugesetztem Keratin, sondern auch spezielle (und sehr teure) Intensivbehandlungen beim Friseur. Dass die Hersteller solcher Produkte sie als besonders gut für die Haare bewerben, liegt daran, dass sie aus Haaren bestehen. Und aus Krallen, Federn, Haut und allem am Tier, worin sich das Eiweiß sonst so befindet. Das klingt nicht nur eklig, sondern zeigt in den allermeisten Fällen auch nicht die gewünschte Wirkung. Dann doch lieber bei pflegenden Pflanzenölen bleiben.

Wimpern aus Pelz

Nichts gegen falsche Wimpern für den queenmäßigen Augenaufschlag, aber doch bitte aus Synthetik. Vor allem in den USA ist es inzwischen zum Luxustrend geworden, sich echten Pelz übers Auge zu kleben, weil Popstars und Beauty-Instagrammer es vorgemacht haben. Dabei sollte klar sein: wer verstanden hat, warum Pelz als Jacke, Bommel oder Stiefelbesatz nicht geht, sollte auch die Lider davon lassen.

Manuka-Honig

Egal ob Bienenpollen, Gelee Royal oder der neuseeländische Honig, dem manche besonders hautheilende Eigenschaften zuschreiben – Bienen geben solche Produkte nicht freiwillig her und werden deshalb massenhaft dafür gequält und getötet. Wer ein wirklich natürliches Allround-Produkt sucht, greift also lieber zum guten alten Kokosöl.

Botox

Kein neuer Trend, aber einer, der sich hält. Immer noch gilt es als harmlos, sich gegen erste Falten das Nervengift Botox unter die Haut spritzen zu lassen. Was viele nicht wissen: Jede Charge muss an Tieren getestet werden. Auch wenn jeder Mensch sich seine Gifte selbst aussuchen darf, sollten darunter keine anderen Lebewesen leiden.

Auf unserer Kosmetikliste findet ihr Marken, die komplett tierversuchsfrei und ohne Tierprodukte hergestellt sind.

Go Vegan!

Kosmetik

Weil Schmerzen nicht schön sind

Warum die Lipbalms von Eos den Hype nicht wert sind

Klar sehen die die pastelligen Plastikeier, die seit einiger Zeit auch in deutschen Drogerien hängen, ganz nett aus. Warum ihr Eos dennoch nicht kaufen solltet.

Eos ist nicht vegan

Auch wenn die Firma gerne mit „natürlichen“ Inhaltsstoffen wirbt, heißt das nicht, dass alles rein pflanzlich ist. Der Lipbalm enthält einen hohen Anteil Bienenwachs und ist damit nicht vegan.

Eos unterstützt Tierversuche

Auch wenn Eos selbst immer wieder behauptet, keine Tierversuche durchzuführen oder durchführen zu lassen, verkauft die Firma ihre Produkte in China, wo Tierversuche gesetzlich vorgeschrieben sind. Die Lipbalms sind also nicht vollständig tierversuchsfrei.

Foto: PETA USA

Eos ist teuer

Wenn ein Produkt schon so weit auf der Negativseite steht, sollte der Preis sowieso keine Rolle mehr spielen. Aber mit rund sieben Euro pro Ei macht Eos auch noch jede Menge Geld auf Kosten der Tiere.

Es gibt Besseres

Ganz ehrlich: der Hype um Eos basiert zum allergrößten Teil auf der Verpackung. Wenn es um Inhalte geht, liegt vegane und tierversuchsfreie Lippenpflege schon lange vorne. Die von Hurraw beispielsweise gibt es für drei bis vier Euro in allen möglichen Sorten von Chai über Limette bis zu Schoko, Kirsche oder Zimt. Ohne dass ein einziges Tier dafür leidet.

Mehr tierversuchsfreie Kosmetik findet ihr auf unserer Seite Kosmetik ohne Tierversuche.