Diese 7 Dinge tut die Milchindustrie Kühen an

An den Mythos der Kuh auf der grünen Wiese glaubt niemand mehr. Was genau Kühen in der Milchindustrie widerfährt, wissen viele trotzdem nicht. Wir zeigen es.

Foto: JMcArthur

Trennung

Mutter und Kind werden meist ein bis drei Tage nach der Geburt getrennt.

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Isolation

Die Kälbchen werden in kleine Boxen gesperrt und schreien oft tagelang nach ihren Müttern. Nach einer kurzen Mast kommen die männlichen Tierkinder zum Schlachter; die weiblichen werden zu „Milchkühen“.

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Enthornung

Bis zum Alter von sechs Wochen dürfen Kälber ohne Betäubung enthornt werden. Das geschieht meist mit einem Brennstab.

Befruchtung

Damit die weiblichen Kühe fast durchgängig Milch produzieren, werden sie immer wieder künstlich befruchtet.

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Ausbeutung

Für die Milchindustrie zählt nur eine hohe „Milchleistung“. Zur Ernährung eines Kälbchens würden acht Liter am Tag reichen, die hochgezüchteten Kühe geben heutzutage aber bis zu 50 Litern Milch am Tag.

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Transport

Lässt die „Milchleistung“ der Kuh nach, wird sie krank oder hat das männliche Kälbchen das „Schlachtalter“ erreicht, folgt der Transport in den Tod.

Schlachtung

Im Schlachthaus werden die Kühe per Bolzenschuss betäubt. In über zehn Prozent der Fälle funktioniert das aber nicht richtig und die Tiere erleben bei vollem Bewusstsein, wie sie an einem Bein aufgehängt werden und ihnen die Kehle durchgeschnitten wird.

Go Vegan!

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.

Sind Drogen vegan?

Mit seinem Körper kann man machen, was man will, und es gibt zig gute Gründe, die gegen Drogen sprechen. Aber was lässt sich aus Tiersicht zu dem Thema sagen?

Leider lässt sich das nur für legale Drogen einigermaßen sicher beantworten. Alkohol unterliegt je nach Sorte verschiedenen Bestimmungen, sodass man zumindest von in Deutschland gebrautem Bier in der Regel sagen kann, dass es vegan ist, und von Wein, dass er mit Gelatine geklärt sein kann und man deshalb auf eine vegane Kennzeichnung achten sollte. Zigaretten wiederum werden so gut wie immer im Tierversuch getestet und sind deshalb bis auf wenige Marken nicht vegan.

Bei illegalen Drogen wird es komplizierter. Das Problem sind meist nicht die Wirkstoffe an sich, schließlich ist Hanf genauso pflanzlich wie der Cocastrauch oder Pilze, und synthetische Wirkstoffe gibt es auch zur Genüge. Nur kann man leider nie wissen, was in der Droge, die man kauft, sonst noch so steckt, um sie zu strecken oder in eine bestimmte Darreichungsform zu bringen. Das kann so ziemlich alles von Gelatinekapseln über Milchzucker bis zu legalen, an Tieren getesteten Medikamenten sein. Mal ganz abgesehen von billigen Füllstoffen, die im menschlichen Körper ganz andere Sachen anrichten als geplant. Und vom menschlichen Blut, das vor allem an weitgereisten Drogen wie Kokain klebt, brauchen wir gar nicht anzufangen.

Solange Drogen nicht legalisiert und damit reguliert sind, ist es also unmöglich zu sagen, ob dafür Tiere gelitten haben. Da ihr hoffentlich nicht euer eigenes Gras anbaut und das dann ohne Tierversuchstabak raucht, oder im Keller ein Speed-Labor habt, könnt ihr euch nie sicher sein, welche Drogen vegan sind.

Eure Lieblingsdroge ist eh Koffein? Das gibt es zum Glück reichlich in vegan.