Diese Farmen in China schlagen Eseln mit einem Hammer den Schädel ein und bluten sie aus

Die Esel werden getötet, um aus ihrer Haut Gelatine zu machen, die für die traditionelle chinesische Medizin Ejiao verwendet wird.

© PETA Asia

Schon die Haltungsbedingungen der Esel, die ein Augenzeuge für PETA Asia dokumentiert hat, sind kaum zu fassen. Mehrere Betriebe halten die Tiere in winzigen verdreckten Gehegen, in denen sie oft in ihren eigenen Fäkalien stehen und vor Wind und Wetter kaum geschützt sind. Ein Esel war bis auf die Rippen abgemagert, ein anderer so krank, das er nicht mehr laufen konnte. Noch viel grausamer ist aber, was dann passiert: Die Esel werden mit Hammerschlägen auf den Kopf getötet und ihnen wird die Kehle aufgeschnitten, sodass sie langsam verbluten.

Das alles geschieht, um an die Haut der Tiere zu kommen, aus der Gelatine gemacht wird. In der chinesischen Medizin wird die für das Mittel Ejiao verwendet, das angeblich den Kreislauf stärken soll – medizinisch belegt ist das nicht. Umso offensichtlicher ist dafür, wie unwissenschaftlich und unmenschlich dieses Mittel entsteht, das inzwischen auch in Süßigkeiten und Trendgetränken eingesetzt wird. Dabei gibt es viel bessere echte Medizin und auch pflanzliche Mittel, die nachgewiesen wirken und für die keine Tiere getötet werden.

© PETA Asia
© PETA Asia
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Ihr wollt etwas gegen solche Bilder tun? Fordert den Premierminister von Australien Malcolm Turnbull auf, den Export von lebenden Eseln nach China sofort zu verbieten.

Ernährung

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Eine neue Studie zeigt, dass Schafe die Gesichter von Prominenten erkennen können

Die Tiere schnitten im Test ähnlich gut ab wie Menschen. Vielleicht sollte uns das zu denken geben.

Der Versuchsaufbau wirkt erst mal lustig: Schafe werden mithilfe von Nahrung darauf trainiert, sich die Gesichter von Prominenten wie Emma Watson und Barack Obama zu merken, und erkennen sie in der nächsten Runde in acht von zehn Fällen wieder, also ähnlich oft wie Menschen. Die Neurowissenschaftler, die hinter diesem Experiment an der Uni Cambridge in England stecken, haben aber ernsthafte Absichten. Sie wollen Versuchsmethode entwickeln, um die Forschung an Mitteln gegen Gehirnerkrankungen wie Chorea Huntington weiterzubringen.

Was uns bei solchen Versuchen zu denken geben sollte: Auch vermeintlich spielerische Experimente sind Tierversuche und stehen oft in Zusammenhang mit sehr viel fragwürdigeren Methoden. Für Huntington-Studien brauchen die Forscher nämlich eine Vergleichsgruppe mit kranken Tieren, deshalb wurden schon vor zehn Jahren genmanipulierte Schafe geschaffen, die unter Chorea Huntington leiden. An diesen absichtlich krankgemachten Tiere sollen irgendwann Gegenmittel getestet werden. Bis die entwickelt sind, sind die meisten von ihnen aber schon gestorben. Eine Studie zeigt also, dass Tiere sehr ähnliche Fähigkeiten haben wie Menschen - wie kann es dann okay sein, ihnen diese Fähigkeiten für Tierversuche per Genmanipulation abzuzüchten, während wir das bei Menschen nie tun würden?

Ihr wollt euch gegen Tierversuche einsetzen? Kommt ins Streetteam!