Diese Hirsche haben einen Pfeil-Angriff überlebt

Jetzt wird versucht, die Pfeile zu entfernen, die immer noch in den Tieren stecken. Die Polizei von Oregon hat außerdem eine Belohnung ausgesetzt, um die Täter

© Oregon State Police

Unglaubliche Bilder aus Oregon: Vergangene Woche wurden zwei Hirschkühe gesichtet, denen Pfeile im Kopf bzw. Körper steckten. Die Tiere haben offenbar einen Angriff überlebt.

Laut amerikanischen Medienberichten ist es noch nicht gelungen, die Tiere einzufangen, um die Pfeile zu entfernen. Auf Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, hat die Polizei von Oregon eine Belohnung ausgesetzt.

Egal ob mit Pfeil und Bogen oder mit dem Gewehr: Tiere in Freiheit zu jagen ist grausam und sinnlos.

Was euch Jäger nicht erzählen...

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

Deshalb hat PETA ein Problem mit „Far Cry 5“

Ein Computerspiel bashen, weil man darin virtuelle Tiere töten kann? Warum PETA das gar nicht so albern findet.

© Ubisoft

Die Wellen schlagen mal wieder hoch: Geht PETA zu weit damit, die Entwicklerfirma Ubisoft zu kritisieren, weil man in deren neuem Spiel „Far Cry 5“ angeln kann? Einige Leute in der Gamer-Community fassen sich an den Kopf, andere schütteln ihn nur darüber, was sich diese verrückten Tierschützer da jetzt wieder ausgedacht haben, als gäbe es keine wichtigeren Probleme. Aber ist die Kritik wirklich so unberechtigt?

Kurz von vorne: „Far Cry“ ist eine Reihe von Computerspielen. Schon im vierten Teil konnte man darin Fische in die Luft sprengen, und auch im fünften Teil geht es wieder auf Fischfang, diesmal mit Angeln. Die Entwickler Ubisoft sagen, so wäre es nun mal in Montana, wo das Game spielt, und die Spieler sollten schließlich ein möglichst realistisches Spielerlebnis haben – zumal dabei ja keine echten Tiere getötet würden.

Nur apropos Realität: Das Hope County, in dem „Far Cry“ spielt, gibt es in Montana gar nicht, und natürlich ist auch die ganze Geschichte mit der Sekte, auf der das Spiel basiert, erfunden. Welche Elemente der echten Welt sie in ihre fiktive übernehmen, haben die Entwickler also ganz bewusst entschieden. Und wenn man dann im Spiel Punkte dafür bekommt, Tiere zu fangen und zu töten, steckt da Absicht dahinter. Ubisoft tut damit so, als wäre es eine gute, ganz normale und zukunftsträchtige Idee, angeln zu gehen – dabei ist es genau das Gegenteil. Deshalb kann man das ruhig mal kritisieren.

Immer noch nicht überzeugt? Dann fragt euch mal, ob ihr hunden gehen würdet...