Diese Menschen haben Selfies mit einem verletzten Hai gemacht

In Florida ist ein Hai vermutlich gestorben, nachdem er als Requisit für Strandselfies benutzt wurde. Es ist nicht der erste Fall.

© Leigh Cobb / ABC News

Menschen ziehen ein Hammerhai aus dem Wasser, der ungewöhnlich nah am Strand schwimmt, um einen Anglerhaken aus seiner Flosse zu entfernen – und machen dann Selfies mit ihm, bevor sie ihn wieder ins Meer schieben. Zu sehen ist diese Szene in einem Video, das die Hai-Expertin und Tierschützerin Leigh Cobb vom Wasser aus gefilmt hat.

Dort ist zu hören, wie sie den Menschen immer wieder zuruft, den Hai ins Wasser zurückzuschieben. Denn Hammerhaie überleben kaum, sobald sie einmal an Land sind. Auch wenn die Menschen ihm vielleicht helfen wollten, indem sie den Anglerhaken aus seiner Flosse zogen, sind sie vermutlich für den Tod des Tiers verantwortlich. Denn der Stress, den die Selfies ausgelöst haben, führt bei Haien leicht zu erhöhten Laktatwerten und innerhalb weniger Tage zum Tod. Seine „Retter“ wissen davon offensichtlich nichts, sie beklatschen sich selbst, während der Hai verletzt davonschwimmt.

Ihr seid auch gerade auf dem Weg zum Strand? Auf diese organisierten Formen der Tierquälerei solltet ihr im Urlaub achten.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

Würdet ihr Hunden gehen?

Lasst uns Hunde einfangen, erschlagen und das Sport nennen!

Achtung, neue Trendsportart: Man hockt sich an den Rand einer Hundewiese, legt Fleischbällchen mit einer Schnur dran aus, und wenn ein Hund den Köder isst, zieht man ihn an der Schnur zu sich heran und haut ihm auf den Kopf. Oder man tut sich mit anderen zusammen, zieht ein riesiges Netz durch den Park und lässt die so eingefangenen Hunde (plus eventuelle Kaninchen, Picknickkörbe und Kleinkinder) darin zappeln, bis sie keine Luft mehr bekommen oder sich gegenseitig zerquetschen. Vielleicht isst man sie danach, vielleicht überlässt man sie danach angeschlagen und zu Tode verängstigt wieder ihrem Schicksal und nennt es deshalb fair.

Das ist alles natürlich Unsinn, denn kein normaler Mensch würde „Hunden“ gehen. Warum aber gehen Menschen dann „Fischen“? Egal ob kommerzielle Fischerei oder „Sportangeln“: Fische aus dem Wasser zu ziehen, sie an Land zu erschlagen oder an der Luft ersticken zu lassen, ist Tierquälerei – genauso wie es das auch bei Hunden wäre. Fische sind vielleicht nicht so niedlich wie Hunde, aber sie können genauso leiden. Wer es unmenschlich findet, eine Art von Tieren zu quälen, eine andere Art aber ganz selbstverständlich unterstützt, hat vielleicht noch nicht ganz zuende gedacht.

Noch ein Argument gegens Fischessen übrigens: Fadenwürmer.