Diese Surfwachs-Marken sind vegan und tierversuchsfrei

Auf vielen Packungen steht nicht drauf, ob Surfbrett-Wachs Zutaten wie Bienenwachs enthält. Diese 5 sind jedenfalls vegan und tierversuchsfrei.

Mr. Zog’s Sex Wax

Alle Sorten Sex Wax basieren auf Paraffin statt Bienenwachs und sind ohne Tierversuche hergestellt. Geht doch.

Our wax travels to Japan with Shota Umezu @shotaumezu #sexwax #japansurfing #beach #surfwax #mrzogssexwax #surfing

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Sticky Bumps

Auch das Wachs von Sticky Bumps ist vegan und wird laut Firmenaussage ausschließlich an Surfbrettern getestet.

Breakout those #nuggets we've got some #swell #WaxOn #Carlsbad #StickyBumpsWax #Cool

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Matunas

Nicht nur vegan und tierversuchsfrei, sondern auch noch bio. Darauf legen die Macher von Matunas besonders viel Wert und verpacken ihr Wachs deshalb außerdem in Recyclingpapier.

Mixed case of Double Barrel Surf Wax donation for local pre-school silent auction.

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Famous

Die Firma verkauft nicht nur Wachs für vier verschiedene Wassertemperaturen, sondern auch noch wahlweise in der normalen und der Bio-Version. Alles vegan und tierversuchsfrei.

Double Barrel

Hierzulande nicht ganz so leicht zu finden wie die anderen, aber wer in Kalifornien unterwegs ist, findet die Produkte von Santa Barbara Surfing umso eher. Dank der bunten Verpackungen ist das vegane und tierversuchsfreie Wachs auch perfekt als Mitbringsel.

Die genannten Produkte sind in Surfshops und online erhältlich. Und für danach gibt es unsere liebsten veganen Duschgele für die Sporttasche.

Tierversuche

Weil man nicht alles ausprobieren muss.
Go Vegan!

Dank CRISPR könnten Schweine bald als Organspender für Menschen gezüchtet werden

Bioengineering-Forscher verändern die DNA von Schweinen so, dass ihre Organe sich in Menschen verpflanzen lassen. Dafür züchten sie die Tiere – und töten sie.

Bisher haben bestimmte Gene in Schweinen dafür gesorgt, dass sie nicht als Organspender für Menschen in Frage kamen. Die Retroviren PERV, die über das Genom der Schweine vererbt werden, können für Menschen nämlich gefährlich werden. Mithilfe der neuen Methode CRISPR haben es Forscher jetzt aber geschafft, Schweine ohne PERV zu züchten – damit ist der Weg frei für Organspenden von Tier zu Mensch.

Anders als bei der Organspende zwischen Menschen wartet man bei Schweinen allerdings nicht darauf, dass sie sterben – und lässt sie vorher auch keine Einverständniserklärung ausfüllen. Die Tiere werden gezüchtet und gezielt getötet, damit man ihre Organe in Menschen verpflanzen kann. Das geht deshalb, weil Schweine und Menschen sich – ist PERV einmal ausgeschaltet – sehr ähnlich sind. Was eigentlich das beste Argument dafür wäre, sie nicht als Organspender zu missbrauchen.

Noch ist die Methode des amerikanischen Startups eGenesis nicht ganz ausgereift, und es soll noch ein paar Jahre dauern, bis die ersten Transplantationen damit stattfinden. Die Forscher feilen noch daran, mithilfe von CRISPR-Cas9 verlässlich PERV-freie Schweineembryonen zu züchten, die sie dann Mutterschweinen einsetzen können, ohne dass dabei allzu viele von ihnen sterben, wie das bei genveränderten Tieren regelmäßig der Fall ist. Von den 37 Schweinebabys, die es in der ersten Versuchsrunde geschafft haben, leben heute, rund ein halbes Jahr später, noch 15. Die übrigen haben die Forscher getötet, um ihre Organe zu untersuchen.

Wie es aussehen könnte, wenn in Zukunft Schweine für ihre Organe gezüchtet, gehalten und getötet werden, kann man sich mit einem Blick auf die Fleischindustrie leicht vorstellen. Oder ihr guckt einfach Okja, den komplett fiktionalen Film über das genmanipulierte Schwein…