Diese „Tierretter“ finanzieren die Hundezüchter-Industrie

Sie halten es für Rettungsaktionen, wenn sie bei Aktionen viel Geld für Hunde ausgeben – und spielen damit den Falschen in die Karten.

Gut gemeint ist nicht immer gut. Das gilt auch für vermeintliche „Tierretter“, wie jetzt die Washington Times aufgedeckt hat. In einem ausführlichen Artikel berichtet die Zeitung über Menschen, die Hunde bei Auktionen für viel Geld kaufen, weil sie denken, sie würden die Tiere damit retten.

Früher war es tatsächlich mal so, dass Züchter bei solchen Auktionen ihre „abgelegten“ Hunde (also solche, die sie für die Zucht nicht mehr gebrauchen konnten) für ein paar Dollar verkauften und tierliebe Menschen das nutzten, um die Hunde in ein gutes Zuhause zu vermitteln. Inzwischen haben die Züchter aber gemerkt, dass sich mit den „Tierrettern“ jede Menge Geld machen lässt und verlangen nicht nur Hunderte oder Tausende Dollar pro Tier, sondern züchten sogar extra Hunde nach, um sie den „Rettern“ anzudrehen. Damit sorgen die letztlich genau für den Effekt, den sie eigentlich verhindern wollten: Es werden immer mehr Hunde unter meist schlimmen Bedingungen gezüchtet – und immer mehr Hunde bleiben dafür im Tierheim zurück.

Auch hier gilt: Ihr „rettet“ kein Tier, wenn ihr es beim Züchter oder in der Zoohandlung kauft, sondern ihr unterstützt damit leider immer die Falschen. Wenn ihr euch sicher seid, dass ihr einem Tier ein gutes Zuhause bieten könnt, geht immer ins Tierheim.

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Zuchtstopp für Kampfhunde!

Immer wieder fallen Hunde Menschen an. Ein Zuchtstopp ist aktuell die beste Lösung.

Gerade erst ging der Fall Chico durch die Medien, bei dem ein Hund zwei Menschen totbiss. Nur ein paar Tage später tötete ein Hund ein sieben Monate altes Baby mit einem Biss in den Kopf. Und das sind nicht die einzigen Vorfälle, bei denen sogenannte Kampfhunde Menschen anfallen und sie dabei schwer verletzen oder sogar töten.

Um das absolut klarzustellen: Kein Hund wird als Kampfhund geboren. Es ist nicht die Schuld der Tiere, wenn sie aggressiv werden, sondern meist die von Haltern, die falsch mit ihnen umgehen. Viele Menschen legen sich absichtlich „Kampfhund“-Rassen zu, weil sie Tiere nicht als Begleiter, sondern als Statussymbole sehen, die möglichst einschüchternd und aggressiv wirken sollen. Da „Kampfhunde” mit Körpermerkmalen zum Kämpfen gezüchtet worden sind (und auch heute noch in grausamen und illegalen Hundekämpfen kämpfen müssen), benötigen sie erziehungstechnisch ein hohes Maß an Fachkenntnis, die oft schlichtweg nicht vorhanden ist. So werden die Hunde von vielen Haltern missbraucht, vernachlässigt (sowie teilweise sogar gequält) und erst recht zu gefährlichen Hunden gemacht.

Weil sie sich verkaufen lassen, werden „Kampfhunde“ stetig weitergezüchtet, obwohl die Tierheime voll sind. Deshalb fordert PETA einen Zuchtstopp. Damit soll natürlich kein Staffordshire Terrier, Pitbullterrier oder sonst ein Hund aus einem liebevollen Zuhause gerissen werden, denn natürlich gibt es Positivbeispiele dafür, wie solche Hunde mit der richtigen Erziehung Familienhunde sein können. Aber es muss verhindert werden, dass immer mehr Hunde in die falschen Hände geraten. Solange Menschen so unverantwortlich mit ihnen umgehen, ist ein Zuchtstopp die beste Lösung.

Emma Kenney erklärt noch mal, warum ihr euren Hund – nach reiflicher Überlegung – immer aus dem Tierheim statt vom Züchter holen solltet.