Diese Uni tötet Präriewühlmäuse in Alkoholtests, um Fremdgehen zu erforschen

Kein Scherz, sondern brutale Realität. Ihr könnt etwas dagegen tun.

Was können uns eingesperrte und vergiftete Mäuse über menschliches Verhalten in der Freiheit beibringen? Absolut nichts. Wer hat das noch nicht begriffen? Die Angestellten der Oregon Health & Science University (OHSU). Dort wurden gerade wieder 150 Präriewühlmäuse in Plastikkisten gesperrt, betrunken gemacht und anschließend getötet, um daraus ziemlich unwissenschaftliche Erkenntnisse übers Fremdgehen zu gewinnen.

Für eine Woche wurden jeweils ein männliches und ein weibliches Tier zusammengesperrt. Dann wurden sie getrennt und ihnen wurde so viel Alkohol bereitgestellt, dass einige von ihnen das Äquivalent von 15 Flaschen Wein an einem Tag tranken. Anschließend gab es eine Reihe Tests, die herausfinden sollten, ob der Alkohol Einfluss auf die Partnerwahl und die Aggressivität der Tiere hatte. Nach den Tests töteten die Arbeiter die Tiere und sezierten ihre Gehirne.

Idiotisch, das überhaupt sagen zu müssen, aber: Tiere eine Woche lang zusammen einzusperren ist eine mehr als schlechte Simulation für eine menschlich Beziehung. Betrunkene Mäuse in Gefangenschaft haben nichts mit betrunkenen Menschen in Freiheit zu tun. Solche Tests sind unwissenschaftlich. Und sie sind nur der jüngste Fall von Tierquälerei an der OHSU. Schon in der Vergangenheit wurde ein Affe so mit Alkohol vergiftet, dass er wiederbelebt werden musste, und ein anderer verblutete im Labor.

Ihr könnt etwas dagegen tun. Beteiligt euch an der Petition von PETA USA und fordert Unis auf, mit den Tierversuchen aufzuhören.

Tierversuche

Weil man nicht alles ausprobieren muss.
Go Vegan!

Welche Medikamente sind vegan und tierversuchsfrei?

Essen, Klamotten und Kosmetik sind noch tierfreundlich machbar, aber wie steht es mit Medikamenten? Wir haben alle wichtigen Infos für euch.

Inhaltsstoffe

Je nachdem, in welcher Form ein Wirkstoff verabreicht wird, können verschiedene Zusatzstoffe mit drinstecken. Kapseln können aus Gelatine sein, gepresste Tabletten enthalten manchmal Laktose, Salben können Wollwachs enthalten. Das gilt natürlich nicht nur für verschreibungspflichtige, sondern beispielsweise auch für freiverkäufliche Medikamente aus der Apotheke und für Nahrungsergänzungsmittel, die ihr in der Drogerie kaufen könnt. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe hilft weiter, und oft können auch Ärzte oder Apotheker eine Alternative empfehlen, wenn ihr sagt, dass ihr bestimmte Inhaltsstoffe meiden wollt.

Tierversuche

Um einen neuen Wirkstoff zulassen zu können, sind immer noch Tierversuche vorgeschrieben. Deshalb sind eigentlich alle Wirkstoffe irgendwann mal an Tieren getestet worden. Das können wir heute nicht mehr ändern, aber wir können dafür sorgen, dass es sich in Zukunft ändert. Deshalb ist es wichtig, die Pharmaindustrie dazu zu bringen, auf alternative Forschungsmethoden zu setzen, die erwiesenermaßen viel wirkungsvoller sind als Tierversuche. Eine Möglichkeit, um keine Firmen zu unterstützen, die Tierversuche durchführen oder in Auftrag geben, ist, sogenannte Generika zu kaufen. Das sind die oft günstigeren Kopien von Markenmedikamenten, für die nicht noch einmal extra Tierversuche durchgeführt wurden.

Ganz wichtig

Wenn ihr die Wahl habt, nehmt ein tierfreies Medikament. Ihr könnt zum Beispiel Generika der üblichen Schmerzmittel kaufen oder bei Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin B12 auf vegane Versionen setzen. Wenn ihr aber ein bestimmtes Medikament braucht, dann nehmt es auch ein. Eurer Gesundheit zu schaden, hilft niemandem. Setzt euch lieber dafür ein, dass Tierversuche in Zukunft verboten werden, indem ihr Petitionen unterschreibt, an Aktionen teilnehmt und zum Beispiel auch an eurer Uni etwas gegen Tierversuche unternehmt.

Grundsätzlich gut für eure Gesundheit: Vegan leben.