Diese vegane Bloggerin macht Donuts, Cheesecake, Chiapudding und Toast im Galaxy-Look

Galaxy-Leggings waren gestern. Jetzt kommen vegane Snacks im Weltall-Look, die sogar fast gesund sind.

Wenn es um beeindruckend dekorierte Snacks geht, ist Sam Murphy ganz weit vorne. Auf dem Instagram-Account der Australierin gibt es von selbstgemachtem Snickers über Sushi in Donut-Form bis zu Regenbogentörtchen so ziemlich alles, was bunt, lecker und vegan ist. Die Rezepte dazu verrät sie meist nur in ihrem Kochbuch, aber die Fotos reichen schon, um mindestens ein paar Wochen lang von ihren Kreationen zu träumen.

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Sams Lieblingstrend: Snacks im Weltall-Look. Sie hat schon Donuts mit einer Glasur aus lilablauen Wirbeln überzogen, einen Cheesecake damit dekoriert und sogar einem Glas Chiapudding ein Makeover verpasst. Am allerschönsten ist aber ihr Galaxy-Toast, das aus Streichkäse auf Brot etwas ganz Besonderes macht. Dank einer Cashew-Basis und schwarzem Sesammus ist das sogar nicht nur vegan, sondern auch gesund.

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Bei solchen Bildern könnt ihr euch das mit dem veganen Leben doch mal vorstellen? Unser Vegan Kickstart steht schon bereit. Und falls ihr noch mehr Anregungen sucht: Unsere Rezepte sind zwar nicht immer ganz so hübsch wie die von Sam, aber immer sehr lecker – versprochen.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Bitte trinkt keinen Kaffee, den Schleichkatzen ausgekackt haben

Kann man sich nicht ausdenken: Kopi Luwak ist Kaffee aus dem Magen von Schleichkatzen. Und Tierquälerei.

© PETA Asia

Fleckenmusangs sind kleine Raubtiere, die zu den Schleichkatzen gehören, und vor allem in Asien und Afrika leben. Neben Insekten, Würmern und Nüssen ernähren sie sich auch von Kaffeefrüchten – und das nutzen die Menschen aus. Die Musangs verdauen nämlich nur das Fruchtfleisch der Kaffeefrüchte und scheidet die Bohne wieder aus. Diese im Magen der Musangs fermentierten Kaffeebohnen gelten unter dem Namen Kopi Luwak als Delikatesse und werden für mehrere hundert Euro pro Kilo gehandelt.

Um mit Kopi Luwak Geschäfte zu machen, lohnt es sich für die Händler nicht, in Freiheit lebenden Schleichkatzen hinterherzulaufen und ihre Hinterlassenschaften aufzusammeln. Deshalb fangen sie die Tiere ein, sperren sie in kleine Käfige und füttern sie ausschließlich mit Kaffeefrüchten, um mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Kopi Luwak einsammeln zu können.

Wie eine Videorecherche von PETA Asia schon vor ein paar Jahren gezeigt hat, sorgen die einseitige Ernährung und das Eingesperrtsein bei den Musangs für Nährstoffmangel, gesundheitliche Probleme und Stress. Selbst Tiere, die nach Jahren wieder freigelassen werden, weil sie nicht mehr genug Kopi Luwak „produzieren“, sind oft so krank und geschwächt, dass sie nicht mehr lange überleben.

Kopi Luwak wird oft falsch als „Wildlese“ etikettiert, auch wenn er von eingesperrten Schleichkatzen stammt. Die Käufer wissen oft nicht, welche Tierquälerei sie damit unterstützen.

Deshalb: Kauft bitte keinen Kopi Luwak. Bittet eure Freunde und Familie, keinen Kopi Luwak zu kaufen. Nicht im Urlaub, nicht zum Ausprobieren, nicht zum Spaß. Dahinter steckt ziemlich sicher Tierquälerei.

Keine Sorge, Kaffee geht auch ohne Tiere. Diese veganen Kaffeegetränke für unterwegs sind nicht nur ohne Schleichkatzen, sondern ganz ohne Tierprodukte hergestellt.