Diese Weihnachtsgetränke bei Starbucks sind vegan

Toffee Nut Latte oder Lebkuchen-Latte gefällig?

Wenn es um saisonale Spezialitäten geht, macht Starbucks es Leuten, die lieber vegan trinken, nicht immer ganz so leicht. Der Sirup im berüchtigten Pumpkin Spice Latte beispielsweise ist nicht vegan (da hilft nur Selbermachen), und auch bei den Sommer- und Wintergetränken ist nicht immer auf den ersten Blick klar, was drinsteckt. Manchmal reicht es schon, sich etwas mit Soja-, Mandel- oder Kokosmilch statt Kuhmilch zu bestellen, manchmal sind aber auch andere Zutaten nicht vegan. Umso besser, dass es diesen Winter gleich zwei Getränke gibt, die sich ganz leicht veganisieren lassen: den Toffee Nut Latte und den Lebkuchen-Latte.

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Der Lebkuchen-Latte ist vegan, wenn man ihn mit Pflanzenmilch und ohne Sahne bestellt. Der Toffee Nut Latte ist vegan, wenn man ihn mit Pflanzenmilch und ohne Sahne und Streusel bestellt. (Apropos: Wann bekommen wir endlich vegane Sahne, Starbucks?) Der Sirup, der jeweils verwendet wird, kommt ohne Butter oder sonstigen Tierqualquatsch aus, und der Kaffee ist sowieso vegan. Ziemlich süß und ziemlich weihnachtlich schmecken beide Getränke auch ohne Tiere.

Für den Rest des Jahres: So stellt ihr euch euer Lieblingsgetränk bei Starbucks vegan zusammen.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
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Warum Veganer von der Frage „Kannst du das essen?“ so genervt sind

Was wir können: das selber entscheiden.

Es mag wie Wortklauberei klingen, wenn Veganer auf die Frage „Kannst du das essen?“ immer wieder wie auswendig gelernt antworten: „Ich kann schon, aber ich will nicht.“ Muss man sich wirklich an Formulierungen aufhalten, wenn es einfach nur darum geht, ob die Nudeln oder das Eis jetzt vegankompatibel sind oder nicht, und wenn eh jeder weiß, was gemeint ist? Warum machen Veganer alles immer gleich so kompliziert?

Das Ding ist, dass die Frage genau den Kern des Veganseins trifft. Die allermeisten Menschen entscheiden sich schließlich bewusst für ein veganes Leben – sei es aus ethischen, gesundheitlichen oder sonstigen Gründen – und werden nicht dazu gezwungen. Fragen wie „Was kannst du denn überhaupt noch essen?“ oder „Darfst du das essen?“ lassen eine vegane Ernährung wie eine schlimme Allergie oder die Mitgliedschaft in einer Sekte klingen, holen also genau die nervigen Vorurteile wieder raus, die eigentlich längst überholt sind.

Deshalb wäre „Willst du das essen?“ die bessere Frage. Vielleicht wird die nur nicht so oft gestellt, weil im Kopf des Fragestellers dann direkt nachhallen müsste: „Will ich das essen?“ Also: Will ich Tierquälerei unterstützen, obwohl ich mich anders entscheiden könnte? Nicht vegan zu leben hat schließlich oft mit Verdrängung zu tun, und da passt es gar nicht, sich plötzlich selbst hinterfragen zu müssen. Irgendwie ist es dann doch leichter, so zu tun, als wären Veganer fremdbestimmte Verlierer, indem man nach Dürfen oder Können fragt.

Am allerunkompliziertesten ist es übrigens, „Isst du das?“ zu fragen. Oder noch einfacher: „Ist das vegan?“

Dürfen Veganer unseren Einkaufsguide essen? Bitte nicht, den brauchen wir noch. Aber die Produkte darin gehen problemlos.