Dieser ausgesetzte Hund ist im Schnee erfroren

Ein zweiter konnte gerade noch gerettet werden.

Ein Tier auszusetzen ist nie die Lösung. Und im schlimmsten Fall endet es sogar tödlich. So wie jetzt in der Nähe von Viersen, wo eine ausgesetzte Chihuahua-Hündin im Schnee erfroren ist. Wie der Notfelle Niederrhein e.V. berichtet, wurde sie zusammen mit einem zweiten Hund bei eisigen Temperaturen in einer Hecke gefunden. Nur durch das Bellen der kleinen Bulldogge wurden Menschen auf sie aufmerksam, aber da war es für die Chihuahua-Hündin schon so spät. Sie hatte sich in der verhedderten Leine stranguliert und war erfroren.

Dieser Vorfall zeigt wieder einmal, dass man es sich sehr genau überlegen sollte, bevor man ein Tier bei sich aufnimmt. Nur wer sich wirklich sicher ist, für ein Tier sorgen zu können, sollte es auch bei sich aufnehmen. Und dann ist ein Besuch im Tierheim statt beim Züchter immer die richtige Entscheidung, denn dort warten Tausende Hunde, Katzen und andere Tiere auf ein neues Zuhause.

Kind Of Rosy erklärt euch auch gerne noch mal, warum ihr euer Tier nie vom Züchter holen solltet.

Haustiere

Weil Liebe nicht käuflich ist.
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Eine neue Studie zeigt, dass Menschen mit Haustieren eher fleischfrei leben

Wer als Kind mit einem Hund oder einer Katze zusammenlebt, isst später keine Schweine oder Kühe. Die Psychologin Sydney Heiss belegt das mit einer Studie.

Eigentlich logisch: Wenn man als Kind schon merkt, dass Tiere nicht nur niedlich, sondern auch liebevoll und ziemlich intelligent sind, hat man als erwachsener Mensch nicht mehr so große Lust darauf, sie zu essen. Eine neue Studie an der State University of New York at Albany belegt das jetzt auch.

Für ihre Forschung hat die Psychologin Sydney Heiss 325 Teilnehmer zu ihrer Ernährung und dazu befragt, ob sie früher mit Haustieren zusammengelebt haben. Dabei stellte sie fest: Wer mit verschiedenen Tieren wie Hunden, Katzen, Kaninchen oder Meerschweinchen zusammenlebt, findet es meist auch weniger okay, andere Tiere zu essen. Sie vermutet, dass es einem dann leichter fällt, Mitgefühl auch mit Tieren wie Kühen, Schweinen oder Hühnern zu haben. Die genauen Zusammenhänge will sie zu Zukunft noch erforschen, es scheint aber, als wäre es keine schlechte Idee, fleischessende Freunde öfter mal zum Katzenkuscheln oder Hundespaziergang einzuladen.

Apropos Hunde und Wissenschaft: Die Trainingsmethoden von Cesar Millan sind nicht nur unwissenschaftlich, sondern Tierquälerei.