Dieser Fußballer lebt aus Respekt vor den Tieren vegan

Und ganz nebenbei ist Sebastián Pérez dank seiner veganen Ernährung auch als Leistungssportler easy mit den wichtigen Nährstoffen versorgt.

„Es gibt Menschen, die sagen, dass Tiere zum Essen da sind. Für mich gehört die Welt allen Lebewesen. Deshalb respektiere ich Tiere und esse sie nicht“. Das sagt Sebastián Pérez, Mittelfeldspieler beim amtierenden Argentinischen Meister Boca Juniors.

Wie immer mehr Sportler weiß auch der Fußballer, dass sich eine vegane Ernährung und Höchstleistungen nicht ausschließen – im Gegenteil. Sebastián isst gerne proteinreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Pilze und Samen, die ihn, kombiniert mit Gemüse und Vollkorngetreide, außerdem perfekt mit Vitaminen und Mineralien versorgen.

Falls ihr es auch mal vegan versuchen wollt: Probiert unseren Vegan Kickstart aus!

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Warum wir auf Hafermilch mehr Steuern zahlen müssen als auf Kuhmilch

Und was ihr jetzt dagegen unternehmen könnt.

In einigen Ländern zahlt man eine erhöhte Mehrwertsteuer auf Produkte, die negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. Frankreich hat beispielsweise eine Steuer auf Zucker und Süßungsmittel in Softdrinks eingeführt, und Dänemark erhebt eine Steuer auf Nahrungsmittel mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren. In Deutschland ist es andersherum: Pflanzliche Lebensmittel wie Soja- oder Hafermilch fallen unter "verarbeitete Lebensmittel" und werden deshalb mit 19 statt 7 Prozent besteuert.

Dabei ist längst bekannt, dass tierische Produkte nicht nur Millionen Tiere das Leben kosten, sondern außerdem für die große Ressourcenverschwendung, die Umweltzerstörung, den Klimawandel und einige ernährungsmitbedingte Krankheiten verantwortlich sind. Statt Käufern die Entscheidung für pflanzliche Lebensmittel leichter zu machen, schlägt sich die Politik aber immer noch auf die Seite der Fleisch- und Milchlobby und sorgt dafür, dass wir beispielsweise für Kuhmilch weniger Steuern zahlen müssen als für Hafermilch. Den eigentlichen Preis zahlen am Ende die Tiere, die Umwelt und die Menschen.

Unterschreibt jetzt unseren Aufruf an Finanzminister Olaf Scholz, den Steuersatz für tierische Produkte anzupassen.