Dieser Laden kreiert vegane Freakshakes in den besten Sorten

Mehr Toppings als Getränk, ultrafotogen und Kalorien für den ganzen Tag: Die veganen Freakshakes in der Chaostheorie können ziemlich viel.

© Chaostheorie / Instagram

Warum ein normales Milchshake trinken, wenn man auch mehrere Desserts draufstapeln kann? Das haben sich schon vor einiger Zeit Gastronomen in den USA gedacht und die „Freakshakes“ erfunden, also Shakes, bei denen man vor lauter Toppings das eigentliche Getränk kaum noch erkennt. Das macht die Shakes nicht nur zum Dessert, sondern in Sachen Kalorien gleich zur kompletten Mahlzeit, aber das muss ja kein Problem sein. Bisschen blöd nur: Bisher waren die Shakes meist nicht vegan – und Eutereiter oder Antibiotikarückstände sind nun vielleicht nicht die allerleckersten Zutaten. Umso besser also, dass ein Laden in Berlin jetzt vegane Freakshakes kreiert.

Unter Veganfans, die auf das Motto #fettundbetrunken stehen, ist die Chaostheorie sowieso schon bekannt, aber die Freakshakes dürften noch mal mehr Leute anlocken. Neben Fast-schon-Klassikern wie dem Salted-Caramel-Shake gibt es je nach Woche speziellere Erfindungen wie das Einhorn-Shake mit Erdbeere, Basilikum und Streuselhorn und das Habibi-Shake mit Kardamom, Sesamkrokant und Dattelkrapfen. Da lohnt sich der Ausflug nach Berlin doch mal.

Ihr bleibt lieber zu Hause? Dann macht euch doch ein Oreo-Shake und packt noch extra Toppings drauf.

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Warum das Gülleproblem uns alle betrifft

Ihr trinkt Wasser? Dann macht euch lieber Gedanken über Gülle.

Es geht wieder los. Vom 1. November bis zum 31. Januar besteht in Deutschland eine Sperrfrist für Gülle, weil Pflanzen den Winter über Nährstoffe schlechter aufnehmen. Aber ab Anfang Februar verteilen die Bauern wieder massenhaft Gülle über ihren Felder. Die sorgt nicht nur für den widerlichen Geruch, der sich über ländliche Gegenden legt, sondern hat überall Konsequenzen für Menschen.

Denn Stoffe aus der Gülle landen logischerweise im Grundwasser, aus dem unser Trinkwasser gemacht wird. Weil die wieder herausgefiltert werden müssen, wird das Trinkwasser teurer. Und oft bleiben trotzdem Rückstände. Vor allem in Regionen mit viel Tierhaltung stellt das Umweltbundesamt immer wieder überhöhte Nitratwerte fest. In Nordrhein-Westfalen zum Beispiel sind 40 Prozent des Trinkwassers mit Nitrat über dem Grenzwert belastet. Aus Nitrat wird Nitrit, und das gilt als krebserregend, deshalb ist die Belastung nicht nur eine Gefahr für die Umwelt, sondern auch für die Menschen.

Und noch mehr landet im Wasser, das wir pur trinken, aus dem wir Tee oder Kaffee machen und mit dem wir kochen: Antibiotika. 2016 wurden in deutschen Ställen 742 Tonnen Antibiotika eingesetzt. Einen großen Teil davon scheiden die Tiere unverändert aus, und mit der Gülle landen sie dann im Trinkwasser. Dadurch können antibiotikaresistente Keime (https://www.petazwei.de/antibiotikaresistente-keime-das-solltet-ihr-wissen) entstehen, also Krankheiten bei Menschen, die sich nicht mehr mit Medikamenten behandeln lassen.

Dass Gülle notwendig ist, um Pflanzen anzubauen, ist schon lange wiederlegt. In der bioveganen Landwirtschaft geht es sehr gut ohne. Aber solange wir Tiere und Tierprodukte essen, werden die Bauern weiter Gülle verwenden. Deshalb gibt es nur eine Lösung: Probiert es vegan (http://vegankickstart.de/).