Bei Domino's könnt ihr jetzt vegane Pizza bestellen

Es tut sich was auf dem veganen Pizzataxi-Markt. Domino's liefert gleich drei tierfreie Pizzen.

Domino’s Pizza Deutschland

Die „Kap Verde“ mit Brokkoli, Tomaten und Champignons, die „Ventura“ mit Tomaten und Spinat oder die "Vegan BBQ"? Welche darf es sein? Bei Domino's haben Fans veganer Pizza jetzt direkt mal drei Auswahlmöglichkeiten. Das Beste: Bei Pizzen hat die Kette nicht einfach nur den Käse weggelassen, sondern stattdessen ordentlich veganen Käse draufgepackt. Außerdem ist die "Vegan BBQ" noch mit einer veganen Fleischalterantiven im Hähnchen-Style belegt. 

Domino’s Pizza Deutschland

Noch viel mehr vegane Pizza, Pasta, Burger und Kaffeegetränke findet ihr in unserer Fast-Food-Übersicht.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Warum Butter das klimaschädlichste Lebensmittel ist

Jetzt wollen uns die Veganer auch noch die Butter vom Brot nehmen? Ja, denn die schadet nicht nur den Tieren, sondern auch dem Klima.

Als würde es nicht reichen, dass Butter aus Milch gemacht wird, mit der Kühe eigentlich ihre Babys großziehen wollten. Diese werden ihnen stattdessen kurz nach der Geburt weggenommen, eingesperrt und entweder direkt getötet und zu Kalbfleisch verarbeitet oder künstlich befruchtet, damit sie später selbst als Milchkühe benutzt werden können.

Falls jemand trotzdem noch mehr Argumente braucht, das mit den Tierprodukten sein zu lassen: Butter ist das klimaschädlichste Lebensmittel überhaupt. Ein Kilo Butter ist an über 24 Kilo CO2 schuld. Bei Kartoffeln beispielsweise sind es nicht mal 200 Gramm, bei Tofu nur ein Kilo. Woran liegt das?

Butter zerstört Wälder

Es stimmt schon, dass für den Sojaanbau die Regenwälder abgeholzt werden – aber nicht, um daraus Tofu für Veganer zu machen, sondern hauptsächlich, um damit Tiere zu füttern und neue Weideflächen für diese zu schaffen – auch für die „Milchkühe“. Weil es ziemlich ineffizient ist, Soja und Getreide durch Kühe wandern zu lassen, statt es gleich selbst zu essen, werden dafür riesige Flächen verbraucht. Für das Weltklima ist das Abholzen von Regenwäldern natürlich auch alles andere als gut – sind Bäume doch für die Umwandlung von CO2 zuständig. Je weniger Bäume, desto mehr CO2 in unserer Atmosphäre – und damit fällt auch ein Sauerstoff-Produzent weg.

Butter verschwendet Ressourcen

Neben den Lebensmitteln, die als Tierfutter draufgehen, statt direkt Menschen zu ernähren, verbraucht die Milchindustrie auch Unmengen an Wasser, Bodenflächen und Energie.

Butter erzeugt Treibhausgase

Wo viele Tiere sind, wird auch viel verdaut. Die weltweite Tierwirtschaft sorgt jährlich für tonnenweise Kohlenstoffdioxid, Methan und Lachgas – die drei klimarelevantesten Treibhausgase also, die entweder direkt durch die Ausscheidungen der Tiere in der Umwelt landen oder indirekt durch Produktionsprozesse wie die Abholzung der Wälder.

Butter wird aufwändig hergestellt

Und warum ist jetzt Butter schlimmer als andere Milchprodukte? Ganz einfach, weil sie besonders konzentriert ist – man braucht also viel Milch und viele Kühe. Für 1 Kilo Butter werden rund 18 Liter Milch benötigt. Dies begünstigt die Faktoren der Zerstörung der Wälder sowie auch die Treibhausgasemissionen. Um Kuhmilch in Butter zu verwandeln, sind viele einzelne Schritte nötig, für die jeweils Energie draufgeht und bei denen immer weniger übrigbleibt. Extrem viel Einsatz für extrem wenig Lebensmittel also.

Ihr glaubt nicht, dass ihr ohne Butter könnt? Unser Veganstart zeigt euch, wie es geht.