Drake isst keine Tiere mehr

Nächster Schritt: keine mehr anziehen.

Man muss gar nicht immer eine große Ankündigung draus machen, manchmal reicht auch ein locker eingeworfener Nebensatz: „Ich esse kein Fleisch mehr. Aber Ananas auf Pizza geht klar.“ Das hat Drake letzte Woche in einem Twitch-Livestream gesagt und mit dem zweiten Teil wohl für mehr Kontroverse gesorgt als mit dem ersten. Klar, inzwischen haben genug Menschen verstanden, warum es eine gute Idee ist, keine Tiere mehr zu essen. Ananas auf Pizza ist Geschmackssache, über die man streiten kann; tierfreies Essen ist immer richtig.

Fehlt nur noch, dass Drake den nächsten Schritt macht und sich auch in Sachen Kleidung von Tierprodukten verabschiedet. Aktuell läuft er beispielsweise gerne noch in Jacken von Canada Goose herum, für die Tiere mindestens genauso brutal abgeschlachtet werden wie für Fleisch. Dabei gibt es längst vegane Alternativen.

Bittet Drake deshalb jetzt, sich von Canada Goose zu distanzieren. Und falls ihr es selbst mal vegan versuchen wollt: Unser Vegan Kickstart ist bereit.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Warum wir auf Hafermilch mehr Steuern zahlen müssen als auf Kuhmilch

Und was ihr jetzt dagegen unternehmen könnt.

In einigen Ländern zahlt man eine erhöhte Mehrwertsteuer auf Produkte, die negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. Frankreich hat beispielsweise eine Steuer auf Zucker und Süßungsmittel in Softdrinks eingeführt, und Dänemark erhebt eine Steuer auf Nahrungsmittel mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren. In Deutschland ist es andersherum: Pflanzliche Lebensmittel wie Soja- oder Hafermilch fallen unter "verarbeitete Lebensmittel" und werden deshalb mit 19 statt 7 Prozent besteuert.

Dabei ist längst bekannt, dass tierische Produkte nicht nur Millionen Tiere das Leben kosten, sondern außerdem für die große Ressourcenverschwendung, die Umweltzerstörung, den Klimawandel und einige ernährungsmitbedingte Krankheiten verantwortlich sind. Statt Käufern die Entscheidung für pflanzliche Lebensmittel leichter zu machen, schlägt sich die Politik aber immer noch auf die Seite der Fleisch- und Milchlobby und sorgt dafür, dass wir beispielsweise für Kuhmilch weniger Steuern zahlen müssen als für Hafermilch. Den eigentlichen Preis zahlen am Ende die Tiere, die Umwelt und die Menschen.

Unterschreibt jetzt unseren Aufruf an Finanzminister Olaf Scholz, den Steuersatz für tierische Produkte anzupassen.