Ist der neue „Dumbo“ ein Tierrechtsfilm?

Keine echten Elefanten, aber ein echtes Happy End? Was sich Tim Burton wohl bei seiner Realverfilmung von „Dumbo“ gedacht hat?

© Walt Disney Studios

Seit dem 28. März ist „Dumbo“ in deutschen Kinos zu sehen. Wie der Trailer zur neuen Realverfilmung des alten Zeichentrick-Klassikers schon zeigt, hat Regisseur Tim Burton einige Dinge richtig gemacht hat: Zwar spielen in seiner Version echte Menschen wie Colin Farrell, Eva Green und Michael Keaton mit, aber keine echten Elefanten. Dumbo und die anderen Elefanten sind komplett computeranimiert. Außerdem wird auch bei Burton sehr deutlich, wie schlecht es Elefanten im Zirkus geht, wo sie isoliert, gequält und eingeschüchtert werden, um unnatürliche Tricks vorzuführen.

Auch beim Ende des Films hat sich Tim Burton etwas gedacht. Bei Disney gab es ein ziemlich unrealistisches Happy End: Dumbo setzt sein Flugtalent ein, um zum Star des Zirkus zu werden und lebt dort anschließend glücklich und zufrieden. Ob das im Spielfilm auch so wird oder Burton seinen Elefanten tatsächlich in die Freiheit entlässt und damit eine wichtige Tierrechtsbotschaft vermittelt? Wir verraten nicht zu viel, sagen aber: Es lohnt sich, reinzuschauen.

Und dann gibt es noch diese Tierrechtsfilme auf Netflix.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

Helft uns, die Pinguine aus dem Schwimmbad Spreewelten zu befreien!

Das Wellnessbad Spreewelten in Lübbenau hält rund 20 Pinguine hinter Glas gefangen. Die Tiere fühlen sich dabei alles andere als wohl.

Die Spreewelten im brandenburgischen Lübbenau könnten eigentlich ein normales Wellnessbad sein, mit Rutschen, Sauna und verschiedenen Becken. Was allerdings nicht ins Bild passt: die Pinguine, die man beim Schwimmen durch eine Glasscheibe sieht.

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#liebeliebeliebe

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Die Betreiber der Spreewelten preisen das „Schwimmen mit Pinguinen“ als besondere Attraktion an. Was sie verschweigen: dass es den rund 20 Humboldt-Pinguinen in Gefangenschaft alles andere als gut geht. In freier Natur jagen die Tiere in Gruppen und sind hervorragende Schwimmer, die bis zu 20 Meter tief tauchen. In den Spreewelten dürfen sie das alles nicht und sind stattdessen jeder Menge Stress ausgesetzt, weil sie in einer unnatürlichen Umgebung und in nächster Nähe zu Menschen leben müssen.

Dabei schweben sie trotz Abschottung von der Natur in Lebensgefahr. Erst im letzten Jahr sind vier der Tiere von einem Fuchs getötet worden. Aber statt auf den Appell von PETA zu hören und die Pinguinhaltung einzustellen, machen die Spreewelten weiter. Sie züchten sogar immer weiter und geben regelmäßig Pinguine an weltweite Zoos und Vergnügungsparks ab. Dass die Zustände dort und auch schon während der teilweise sehr langen Transporte alles andere als tierfreundlich sind, kann man sich vorstellen.

Helft uns deshalb jetzt, das Leiden der Pinguine in den Spreewelten zu beenden. Unterschreibt unsere Petition, damit das Schwimmbad mit der Pinguinhaltung aufhört und die Tiere in eine naturähnliche Auffangstation überführt werden.