Zwei Jugendliche haben diesem Eichhörnchen das Leben gerettet

Das Tier war komplett mit Bauschaum beschmiert. Kaum zu glauben: Dank der Hilfe der Teenager hat es überlebt.

© PETA USA

Bei diesem Anblick hätten manche Menschen wohl direkt aufgegeben: Im kanadischen New Brunswick lag ein Häufchen aus Fell und Bauschaum neben einem Auto und kämpfte mit dem Leben. Das hilflose Bündel, das dort um Atem rang, war kaum noch als Eichhörnchen zu erkennen, und die Gruppe Umstehender wusste offensichtlich nicht, wie dem Tier zu helfen war – bis zwei Jugendliche die Sache in die Hand nahmen.

Jaydon Pettipas und Aidan Hart sahen das Eichhörnchen und erkannten den Notfall. Sie fragten Freunde und Familie und Rat und brachten das Tier schließlich in eine Notfallklinik, wo es tatsächlich von den Massen an Bauschaum befreit werden konnte. Das Eichhörnchen überlebte und wurde schließlich wieder in die Freiheit entlassen.

Dieser Fall zeigt mal wieder deutlich, dass man kein tierärztliches Studium braucht, um Tieren in Not zu helfen. Am wichtigsten ist es meist, nicht wegzusehen, sondern einzuschreiten und einen Tierarzt oder eine passende Fachstelle zu kontaktieren.

Für ihren schnellen und klugen Einsatz wurden Aidan und Jaydon mit dem „Helden für Tiere“-Award von PETA USA ausgezeichnet. Verdient.

Auch rettenswert: die Bienen.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

So protestierten PETA ZWEI Streetteams vor den Konzerten der Viking-Metal-Band Týr

Der Sänger der Band nimmt in seinem Heimatland an der brutalen Waljagd teil. Dagegen haben die PETA-ZWEI-Streetteams in den vergangenen Wochen protestiert.

Mit „blutverschmierten“ Händen und Protestschildern protestierten die Streetteaams gegen das blutige Hobby des Sängers Heri Joensen. Im Vorfeld hatten wir uns an die Geschäftsführer der jeweiligen Clubs gewandt und darum gebeten, der Band keinen Raum für ein Konzert zur Verfügung zu stellen, solange sich der Frontmann nicht von der grausamen Jagd distanziert. Heri Joensen wurde aufgefordert, sich nicht länger an diesem Blutbad zu beteiligen, sondern sich für ein Verbot des Walfangs auf den Färöer Inseln einzusetzen.

Streetteam Essen
Streetteam München
Streetteam Hamburg

Bei der Jagd auf den Färöern werden Wale und Delfine zusammengetrieben und vor den Augen ihrer Familien regelrecht abgeschlachtet. Obwohl das Internationale Walfangmoratorium den kommerziellen Walfang bereits seit 1986 verbietet, halten die Färöer Inseln bis heute an der umstrittenen Jagd fest. In den Sommermonaten werden dort hunderte Grindwale, Schnabelwale und Delfine getötet. Die Meeressäuger werden in Buchten getrieben, wo „Jäger“ ihnen Metallhaken in die Blaslöcher rammen und mit sogenannten Grindmessern das Rückgrat und die Halsschlagader durchschneiden. Viele Wale verbluten langsam und qualvoll. Einige von ihnen schwimmen stundenlang im Blut ihrer Familienangehörigen und versuchen, diese zu retten – panisch vor Angst, da sie ahnen, was auch mit ihnen passieren wird. Walmüttern schneiden die Jäger zum Teil noch bei Bewusstsein ihre ungeborenen Babys aus dem Bauch.

Unterschreibt jetzt unsere Petition für ein Ende des Walfangs auf den Färöer Inseln.