3 Gründe, warum Eier nicht mal vegetarisch sind

„Aber für Eier sterben doch keine Tiere?“ Warum das ein ziemlicher Irrglaube ist.

Tierquälerei

Keine Tiere essen zu wollen ist schon mal ein guter Schritt. Aber dabei sollte man nicht ausblenden, was mit den Tieren passiert, denen man zum Beispiel „nur“ die Eier wegnimmt. Denn egal ob Käfig-, Boden- oder „Freiland“-Haltung: Für Hühner bedeutet jede Haltungsform in der Eierindustrie körperliche und seelische Qual. Sie werden auf engstem Raum gehalten (selbst die „Freiland“-Haltung besteht meist aus kargen Außenbereichen, bei denen die Tiere Platzangst bekommen, und Gitterböden drinnen, auf denen sie im eigenen Kot stehen), haben Stress und Angst und werden krank. Wer nicht will, dass Tiere sterben, sollte auch nicht wollen, dass es ihnen so schlecht geht.

Verstecktes Schweinemehl

Ein Schnitzel käme euch nie auf den Teller, aber ein Stück Kuchen mit Eiern drin geht klar? Dann wusstet ihr vielleicht noch nicht, dass die Produktion von beiden eng zusammenhängt. Um die „Leistungsfähigkeit“ von Hühnern zu steigern, bekommen sie oft Futtermittel, die Tiermehle beispielsweise von Schweinen beinhalten. So unterstützen sich die Industrien gegenseitig und maximieren ihre Gewinne. Hinter Eiern stecken also tatsächlich oft genug tote Schweine.

Früher Tod

Vor allem aber haben auch die Hühner selbst kein langes Leben. Die brutalen Haltungsbedingungen in der Eierindustrie und der Zwang, pro Jahr rund 300 Eier zu legen, laugt eine Henne meist so aus, dass sie nach rund anderthalb Jahren komplett fertig ist und ins Schlachthaus gebracht wird. Für die meisten männlichen Küken kommt der Tod noch schneller. Weil sie keine Eier legen können und deshalb für die Industrie wertlos sind, werden allein in Deutschland jedes Jahr 50 Millionen von ihnen kurz nach der Geburt vergast.

 

Ihr wollt es ohne Eier probieren? Unser Vegan Kickstart hilft euch dabei!

 

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

6 einfache Tipps zur nachhaltigen Essensverwertung

Jeder von uns weiß: Essen wegwerfen geht nicht klar. Aber der Kühlschrank ist manchmal gar nicht so einfach zu überblicken.

Wir haben 6 einfache Tipps für euch, die euch dabei helfen, Lebensmittelretter für euren eigenen Kühlschrank zu werden.

1. Übriges Gemüse zu Brühe verarbeiten

Jegliches Gemüse kann total easy zu einer Gemüsebrühe verarbeitet werden. Egal, ob Sellerie, Karotte, Lauch oder alles, was beim Schälen zusammenkommt: Nichts davon muss in die Biotonne wandern. Zwiebel- und Knoblauchschale sowie die Schale von Gemüse bringt ein leckeres Aroma in die Brühe. Sammelt einfach immer alles in der Gefriertruhe und legt mit der Gemüsebrühe los, wenn etwas aus dem Kühlschrank dringend weg muss.

2. Obstreste für Smoothies einfrieren

Mit Obstresten lassen sich Smoothies oder Smoothie Bowls richtig lecker aufpeppen.

Eine Ananas ist zu viel für euch? Die Bananen sind eigentlich schon verdammt reif, ihr könnt aber nicht so viel auf einmal essen? Ihr werdet euch freuen, wenn ihr rechtzeitig daran gedacht habt, sie einzufrieren und sie euch beim nächsten Smoothie-Bowl-Frühstück aus der Gefriertruhe holen könnt.

3. Chutney oder Kompott selber machen

Obst kann super in Kompott oder Chutney verwandelt werden und bildet auf deinem nächsten Milchreis oder Burger das perfekte Topping.

4. Gemüseblätter mitverwenden

Blätter von Kohlrabi, Blumenkohl, Brokkoli und Möhren wandern bei euch immer in den Biomüll? Das muss nicht sein. Sie lassen sich noch super in einem Salat oder einer Smoothie-Bowl verwenden oder eignen sich auch optimal als Zusatz in einer Nudelsuppe.

5. Altes Brot und Brötchen verwerten

Die allermeisten Brote und Brötchen eignen sich super, um Semmelknödel oder Semmelbrösel daraus zu machen. Beispielsweise für das nächste Sellerieschnitzel!

Es ist natürlich auch der perfekte Zeitpunkt, um mal einen Brotsalat oder einen Brot- und Gemüseauflauf auszuprobieren.

6. Du hast einen flauschigen Mitbewohner zuhause?

Super, auch er freut sich ganz bestimmt auf eine Portion extra für ihn gekochtes Gemüse.