Warum die Eigenmarken von DM nicht auf der PETA-Tierversuchsfrei-Liste stehen

Angeblich stellt DM die eigenen Produkte ohne Tierversuche her. Warum stehen Marken wie Balea trotzdem nicht auf unserer Liste?

Eigentlich ist es ganz einfach. Um auf die Liste tierversuchsfreier Kosmetik von PETA zu kommen, müssen Firmen einen Fragebogen ausfüllen und eine Zusicherungserklärung unterschreiben, in der steht, dass sie keine Tierversuche durchführen oder in Auftrag geben. Firmen wie Dr. Hauschka, Lush und Paul Mitchell haben uns so zugesichert, dass ihre Produkte tierversuchsfrei sind, und stehen deshalb auf der Liste.

Einige der Firmen, die nicht auf der Liste stehen, geben offen zu, dass sie Tierversuche durchführen. Dazu gehören zum Beispiel Procter & Gamble mit Marken wie Head & Shoulders, Pantene und Gillette. Unilever mit Untermarken wie Axe und Rexona geben an, dass sie nur noch Tierversuche machen, die gesetzlich vorgeschrieben sind. Viele Firmen halten sich aber bedeckter und lassen es nach außen hin so wirken, als wären ihre Produkte tierversuchsfrei, indem sie sich gar nicht oder sehr schwammig zum Thema äußern.

Dazu gehört leider auch die Drogeriekette DM, die wir schon einige Male erfolglos angeschrieben haben. DM sagt zwar auf Nachfragen immer wieder, dass für ihre Produkte keine Tierversuche durchgeführt werden, will uns das aber nicht schriftlich zusichern und sich auch nicht zu ihren Gründen äußern.

Deshalb können wir uns momentan leider nicht sicher sein, ob Produkte von Marken wie Balea oder Alverde tierversuchsfrei sind. Das gilt selbst für Produkte, auf denen "Vegan" steht, weil der Begriff nicht geschützt ist und nicht garantiert, dass für ein Produkt keine Tierversuche durchgeführt wurden. Auch für Siegel anderer Organisationen können wir nicht garantieren, weil es unterschiedlich harte Kriterien dafür gibt, ab wann ein Produkt als tierversuchsfrei ausgezeichnet wird.

Wir hoffen natürlich, dass DM tierversuchsfrei ist und uns das irgendwann auch schriftlich zusichern kann. Bis dahin gibt es zumindest andere tierversuchsfreie Marken wie Nyx und Treaclemoon in der Drogerie.

Ihr wollt wissen, was da los ist? Helft uns, indem ihr DM selbst anschreibt und nachfragt, warum sie uns bisher nicht schriftlich zusichern wollen, dass sie keine Tierversuche in Auftrag geben.

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Video: Dieses Labor saugt Affen Teile des Gehirns ab und erschreckt sie mit Gummischlangen

Unfassbar: Die selbsterklärte „Wissenschaftlerin“ Elisabeth Murray quält Affen in beängstigenden Tierversuchen – bezahlt von der US-Regierung.

Sie sägt ihnen den Kopf auf, spritzt Gift hinein und saugt einen Teil des Gehirns ab – manchmal verbrennt sie auch einen Teil des Gehirns. Anschließend näht sie den Kopf wieder zu und steckt ihre Versuchsobjekte in eine kleine schwarze Kiste. Dann öffnet sie eine Tür in der Kiste und erschrickt sie mit einer Schlange oder Spinne um ihnen Angst zu machen.

Diese Experimente führt die selbsterklärte „Wissenschaftlerin“ Elisabeth Murray mit Affen durch. Die Schlangen und Spinnen sind aus Gummi, aber die Angst der Affen ist echt. Einige von ihnen erstarren vor Schock, andere rütteln panisch an ihrem Käfig. Am Ende des Experiments werden sie getötet oder in anderen Versuchen gequält.

Das Krasse: Diese Versuche laufen im Auftrag der US-Regierung ab. Schon seit 30 Jahren findet diese Art von Tierquälerei in den Laboren der amerikanischen Gesundheitsbehörde National Institutes of Health (NIH) statt und haben allein im Fall von Murray 36 Millionen Dollar an Steuergeldern gekostet – ohne dass dabei jemals ein einziges Heilmittel für den Menschen entstanden ist.

Und die USA ist mit solchen Praktiken nicht alleine. In Deutschland zeigt gerade erst der Skandal um das Tierversuchslabor LPT, wie auch hier Affen in winzige Käfige gesperrt, an Apparaturen fixiert und geschlagen werden. Dabei gibt es seit Jahren tierversuchsfreie Methoden der Hirnforschung, bei denen tatsächlich brauchbare Ergebnisse herauskommen. Wird Zeit, die Tierversuche endlich komplett zu beenden.

Unterschreibt deshalb jetzt die Petition von PETA USA, um die Versuche an Affen zu beenden.