Ein neues Video zeigt, wie Männer ein Wildschwein von einem Felsen stoßen

In Spanien haben Wanderer ein Schwein in den Abgrund gestürzt. Die Polizei bittet jetzt um Hilfe bei der Identifizierung der Männer.

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Ein solcher Sturz geht nur im Kino glimpflich aus, im echten Leben ist er tödlich: Ein Video zeigt, wie eine Gruppe von Männern ein Wildschwein mithilfe von Stöcken von einem Felsen stoßen. Das Tier fällt schließlich in den Abgrund, schlägt dabei gegen Steine und bleibt unten regungslos liegen.

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Per Twitter sucht die spanische Polizei jetzt nach den Tätern. Der Cares-Wanderweg ist ein beliebtes Touristenziel, deshalb ist es möglich, dass die Männer nicht aus der Gegend stammen.

Warum sie das Wildschwein getötet haben, ist noch völlig unklar. Getan hat es ihnen offensichtlich nichts, sie scheinen ihre Tat sogar noch zu feiern.

Übrigens: Auch hierzulande sollte man Tiere, denen man beim Wandern begegnet, am besten in Ruhe lassen. Das gilt beispielsweise auch für Kühe.

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Warum fangen so viele Massenmörder als Tierquäler an?

Studien zeigen: Wer Tiere quält, vergreift sich oft früher oder später auch an Menschen. Wie hängt das zusammen?

Die Liste ist lang und grausam: der berüchtigte Serienkiller Ted Bundy, die Columbine-Amokläufer Eric Harris und Dylan Klebold, der Kindermörder Ronny Rieken, der Kannibale Jeffrey Dahmer, der Massenmörder Stephen Paddock aus Las Vegas… Sie alle haben erst einmal an Tieren geübt, bevor sie Menschen getötet haben. Und das gilt nicht nur für die genannten Beispiele. Kurz kann man auch sagen: Die meisten Massenmörder fangen als Tierquäler an.

Woher dieser Zusammenhang kommt? Viele Mörder beschreiben das Gefühl beim Quälen und Töten von Tieren als sehr ähnlich wie das, wenn sie später Menschen töten. Und weil es in unserer Gesellschaft viel einfacher ist, sich an Tieren zu vergreifen, fangen viele eben damit an. Der mehrfache Mörder Frank Gust beschreibt in einem Interview sogar, dass ihn seine Großmutter zu seinem ersten Mord ermutigte – an einem Meerschweinchen. Er wollte das Tier eigentlich behalten, durfte aber wegen einer Allergie seines Stiefvaters nicht, woraufhin die Großmutter meinte: „Dann musst du’s halt totmachen.“ Gust tötete das Tier und merkte beim Wühlen in den Eingeweiden, dass er Lust auf mehr bekam. Einige Jahre später tötete er ein Pferd und schließlich Menschen.

Viele Serienmörder haben sehr ähnliche Lebensgeschichten. Weil Gewalt an Tieren nicht ernstgenommen wird, merkt niemand, welche Gefahr von den jungen Tierquälern ausgeht. Statt sie zu behandeln oder zu bestrafen, lässt man sie ohne Konsequenzen davonkommen – bis es zu spät ist. Damit sich das ändert, darf Tierquälerei nicht als harmloser Spaß gelten. Und das gilt nicht nur für Kinder, die Meerschweinchen aufschneiden, sondern auch für brutale Hundeschulen, Tierversuche für Kosmetika, Zirkusse, Delfinarien und natürlich auch für die Tiere, die wir essen. Letztlich hängt das alles zusammen.

Auch die Trennlinien zwischen verschiedenen Tierarten sind ziemlich willkürlich, wenn man mal drüber nachdenkt. Oder warum lieben wir Hunde, essen aber Schweine?