Eine Doktorarbeit zeigt, warum es gut ist, wenn Stars wie Beyoncé kurz mal vegan sind

Wollen wir, dass die ganze Welt für immer vegan wird? Unbedingt. Freuen wir uns bis dahin über jeden kleinen Schritt? Sicher.

© D.Van Tine / starmaxinc.com

Die Skepsis schwingt immer mit. Okay, dann hat Kylie Jenner eben zwei Snapchat-Fotos von veganem Essen gepostet und dazugeschrieben, dass sie das mit dem Vegansein jetzt mal ausprobieren will – aber was bringt das schon, wenn sie demnächst doch wieder Burger aus Kuh isst? Gut, dann machen Beyoncé und Jay-Z eben ein großes Ding daraus, dass sie sich 22 Tage lang vegan ernähren – aber dann tragen sie währenddessen trotzdem weiter Pelz und hauen sich direkt danach die nächsten Steaks rein. Was bringen solche Aktionen also überhaupt? Schadet es der Sache nicht eher, wenn Stars das vegane Leben testen, nur um dann direkt wieder festzustellen, dass sie doch keine Lust darauf haben?

Eine Doktorarbeit zeigt jetzt, warum es trotzdem gut ist, wenn berühmte Menschen nur mal kurz vegan sind. Denn wie Outa Lundahl mit ihrer Arbeit herausgefunden hat, sorgen Prominente dafür, dass Medien anders und sehr viel positiver über das vegane Leben berichten. Statt als extreme Fanatiker werden vegane Stars eher als gesundheitsbewusste Trendsetter beschrieben, an denen man sich absolut ein Beispiel nehmen sollte – und es sieht aus, als würden die Leute das dann auch tun.

Diese Entwicklung kann man, wie Outa selbst schreibt, natürlich auch kritisch sehen. Erstens lässt sich nicht herausfinden, wie viele Menschen direkt wegen solcher Artikel vegan werden und welche andere Faktoren noch mit einfließen – schließlich sind Prominente nicht alleine dafür verantwortlich, dass vegan als cool und einfach gilt. Und zweitens sorgen solche Berichte, die vegane Ernährung vor allem in die Gesundheits- und Lifestyle-Ecke stellen, auch dafür, dass dabei andere Aspekte wie Tierrechte untergehen. Deshalb fordert Outa auch ausdrücklich, dass sich auf gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Ebene Dinge ändern müssen, um langfristig etwas zu erreichen, und erwähnt zum Beispiel Krankenhäuser, die es immer noch oft nicht schaffen, veganes Essen anzubieten. Trotzdem ist es gut, wenn Stars vegane Themen aus der Nische holen. Für die Tierrechtsideen sind ja dann Kampagnen wie PETA ZWEI da.

Ihr wollt es auch mal ausprobieren, für Beyoncé, eure Gesundheit und die Tiere? Unser Vegan Kickstart ist richtig trendig, versprochen.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
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Endlich gibt es vegane Donuts auch in anderen Städten als Berlin

Die Kette Tasty Donuts bringt vier tierfreie Sorten nach Frankfurt, Rostock, Dortmund und in andere Städte.

Für eine riesige Auswahl an veganen Donuts, Sandwiches, Waffeln, Heißgetränken und den passenden Pins geht nichts über Brammibal’s am Berliner Maybachufer. Im Umkreis von Neukölln kann man sich von Brammibal’s sogar beliefern lassen, aber das hilft Leuten mit Donut-Hunger in anderen Städten auch nicht weiter. Ein Glück, dass Tasty Donuts jetzt ein paar dieser Versorgungslücken schließt.

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Das Frankfurter Unternehmen hat mit unveganen Donuts angefangen, inzwischen aber gemerkt, dass es mehr als genug Nachfrage nach Schmalzkringeln ohne Schmalz, Butter, Eier und sonstige Tierprodukte gibt. Deshalb kann man in den Filialen, die es deutschlandweit in vielen Städten gibt, jetzt auch vegane Donuts in vier klassischen Sorten kaufen. Dazu gibt es den Kaffee auch mit Sojamilch. Na also.

Noch mehr veganes Essen überall kennt unsere Fast-Food-Ketten-Liste.