Helft uns jetzt, die Elefanten Bara und Burma vor dem Circus Krone zu retten!

Der Circus Krone will die Elefantendamen Bara und Burma aus dem Ruhestand holen und wieder zu Kunststücken zwingen. Helft uns jetzt, das zu verhindern!

Eigentlich hatten Bara und Burma es geschafft. Nach einer langen Zeit voller Leid, Schmerz und Zwang durften sie im Frühjahr 2019 im Alter von 44 Jahren in den Ruhestand gehen. Weg aus dem Circus Krone, wo sie in Enge gehalten und zu Kunststücken gezwungen wurden, und stattdessen in ein einigermaßen selbstbestimmtes Leben in einem spanischen Tierpark. Doch jetzt will der Zirkus sie zurück nach Deutschland holen und alles wieder von vorne beginnen lassen.

Der Kopf-Rüsselstand ist sehr belastend und kann zu körperlichen Schäden führen.

Für das Winterprogramm will Circus Krone Bara und Burma zu Weihnachten zurück ins nasskalte München holen – eine schwere Reise mit traurigem Ziel. Schon jetzt sind die alten Elefantendamen schwer gezeichnet von ihrer Zeit im Zirkus, zeigen Verhaltensstörungen und sind krank. In Spanien konnten sie endlich anfangen, sich wenigstens ein bisschen zu erholen. Das will ihnen der Zirkus jetzt nehmen, um noch mal mit ihnen Geld verdienen zu können.

Elefant in Ketten bei Circus Krone

Seit Jahren bestätigen Gutachten immer wieder, wie schlecht es den Elefanten im Circus Krone geht. Sie zeigen teils extreme Verhaltensstörungen, sind angekettet und haben viel zu wenige Beschäftigungsmöglichkeiten.

2012 starben bei Circus Krone gleich zwei Elefanten kurz nacheinander: Colonel Joe und Sandrin, die schon seit Jahren krank waren. 2017 starb dann Elefantendame Delhi, vermutlich an Herzversagen. Seitdem gab es noch fünf Elefanten im Circus Krone, die im Frühjahr alle nach Spanien durften. Mala, Aisha und Kenia sollen dort bleiben, während Bara und Burma zurück in die Manege müssen.

Ihr könnt das verhindern. Unterschreibt jetzt unsere Petition an den Circus Krone und fordert die Direktion auf, Bara und Burma im Ruhestand zu lassen!

Bitte helft uns: Bara und Burma sollen in Spanien bleiben

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Hilf uns, die 8.000 zu erreichen! Es fehlen nur 577 Stimmen.

Bitte appelliert an die Circus Krone-Direktion, den Elefantenkühen Bara und Burma weitere Auftritte in der Manege zu ersparen und sie stattdessen in der spanischen Altersresidenz zu lassen.

Sehr geehrte Frau Lacey-Krone,

stellen Sie sich vor, Sie durften das erste Mal nach langer Zeit einen Hauch von Freiheit spüren und ein weitgehend selbstbestimmtes Leben ohne Zwang führen. Wie würden Sie sich fühlen, plötzlich wieder eingesperrt zu sein?

Bitte zwingen Sie Bara und Burma nicht zurück in die Manege, nachdem sie sich in Spanien, zusammen mit den anderen drei Elefantendamen, eingewöhnen durften. Wenn Ihnen die Elefanten wirklich am Herzen liegen, wie Sie behaupten, sollten Sie die beiden ebenfalls im „Ruhestand“ belassen und sie nicht erneut den ständigen Auftritten im winterkalten München aussetzen. Nach den jahrzehntelangen Entbehrungen sollte ihnen jedes weitere Leid erspart werden. Bitte streichen Sie die Elefantendressur endgültig aus dem Programm und geben Sie auch Bara und Burma an eine adäquate Auffangstation ab.

Die Zeit der Tierdressuren im Zirkus geht zu Ende. Ich bitte Sie deshalb, den gesellschaftlichen Wandel nicht länger zu ignorieren. Es ist inakzeptabel, dass die alten und kranken Tiere weiter zur Unterhaltung der Zirkusbesucher auftreten sollen. Schenken Sie ihnen  - und natürlich allen Tieren bei Circus Krone – einen Lebensabend in Frieden.

Mit freundlichen Grüßen

Sei dir sicher: Deine Daten werden gemäß den Vorschriften des Datenschutzes verarbeitet und genutzt. Du kannst deine Zustimmung selbstverständlich jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen. Unseren Datenschutzbeauftragten erreichst du unter [email protected] oder unter der oben stehenden Adresse.

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Stimmen, vielen Dank!

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

Die 10 aufsehenerregendsten Streetteam-Aktionen 2019

Fleischberge, Zombies und Menschen auf dem Teller: Die PETA ZWEI-Streetteams haben sich 2019 (unter anderem) mit diesen 10 Aktionen für die Tiere stark gemacht.

So bringt man die Leute zum Nachdenken: mit Menschen, die als Fische verkleidet ins Netz gehen, sich nackt und blutig als Fleischberg aufeinanderstapeln, sich als Zombies auf menschliche Körperteile stürzen oder direkt vor einem Geschäft, das Pelz verkauft, Bilder aus der Pelzindustrie hochhalten. Ob „Klimateller“, Fridays For Future oder Demo gegen Delfinarien – die PETA ZWEI-Streetteams stellen eine beeindruckende Aktion nach der anderen auf die Beine. Hier ist eine kleine Auswahl der Streetteam-Aktionen, die uns – und den Menschen, die sie vor Ort gesehen haben – besonders im Gedächtnis geblieben sind.

22. März: Das Streetteam Osnabrück demonstriert gegen die Fischerei

Im März findet der Welttag zur Abschaffung der Fischerei statt, und das Streetteam Osnabrück demonstriert passend dazu in blutigen Fischanzügen unter einem Netz dagegen, dass Meeresbewohnern genau das angetan wird. Die Fischerei tötet jedes Jahr weltweit 970 bis 2.700 Milliarden Fische, die außerhalb des Wassers qualvoll ersticken oder noch lebend aufgeschnitten und ausgenommen werden. In den Netzen kommen außerdem Meeresschildkröten, Delfine und Vögel ums Leben. Grund genug, sich mit dieser Aktion für die Tiere einzusetzen.

18. Mai: Das Streetteam Stuttgart inszeniert einen Fleischberg

„Fleisch tötet“ ist die klare Botschaft, die das Streetteam Stuttgart an diesem Tag mit einer klassischen PETA-Demo verkündet – und mit Unterstützung fast aller Leiter unserer mittlerweile 40 Teams, die sich in Stuttgart zum Workshop trafen Der „Fleischberg“ besteht aus einem Haufen nackter oder in hautfarbene Anzüge gekleidete und mit Blut beschmierten Aktivisten, und er erinnert daran, dass menschliches und nichtmenschliches Fleisch sich sehr ähnlich sind. Jedes Jahr werden allein in Deutschland 58 Millionen Schweine, 630 Millionen Hühner und 3,2 Millionen Rinder für den menschlichen Verzehr geschlachtet. Alle von ihnen leiden immens, bevor sie schließlich brutal getötet und gegessen werden.

24. Mai: Das Streetteam Leipzig ist bei Fridays for Future dabei

Was hat eine Klimademo mit Vegansein zu tun? Ziemlich viel, schließlich ist Fridays-for-Future-Initiatorin Greta Thunberg nicht zufällig vegan. Wie die schwedische Aktivistin weiß auch das Leipziger Streetteam, dass der Konsum von Fleisch, Milch und anderen Tierprodukten einer der größten Klimakiller ist – und der Schritt zur veganen Lebensweise das Beste, was jeder einzelne von uns für die Klimarettung tun kann.

13. Juli: Das Streetteam Duisburg protestiert gegen Tierversuche

In der Medikamentenforschung, für Kosmetikkonzerte und vielleicht sogar an eurer Uni werden immer noch unfassbar viele Tierversuche durchgeführt. Über 12 Millionen Tiere werden jährlich in Laboren der EU gefoltert und getötet. Im Normalfall geschieht das hinter geschlossenen Türen, aber das Streetteam Duisburg bringt sie an die Öffentlichkeit. Mit Fotos von Tierversuchen und den passenden Tiermasken vor dem Gesicht zeigen die Aktivisten, was Tieren hier angetan wird.

16. Juli: Das Streetteam Essen macht deutlich, dass Fleisch Gift ist

„Meat is toxic“ und „Fleisch ist giftig für die Welt“ steht auf den Schildern, die eine Gruppe Menschen in Schutzanzügen und Atemschutzmasken hochhalten. Dahinter steckt das Streetteam Essen, das mit dieser Aktion deutlich macht, wie klimaschädlich die weltweite Tierindustrie ist. So wird zum Beispiel der Regenwald verbrannt, um darauf Futter für die Tiere anzubauen, die wir dann essen – eine unglaubliche Ressourcenverschwendung, die dem Klima, den Tieren und den Menschen schadet.

20. Juli: Das Streetteam Hannover serviert den Klimateller

Eine Aktivistin liegt als Steak verkleidet neben Pommes und Erbsen auf einem übergroßen Teller. „Klimaschutz beginnt auf dem Teller“ steht auf dem Rand. Die Message ist vielschichtig: Das Tier, das wir essen, sieht unter seiner Haut gar nicht so anders aus als wir – und es fühlt genau wie wir Leid und Schmerzen. Und: Wenn wir unseren Fleischkonsum nicht drastisch reduzieren, überleben wir nicht mehr lange auf der Erde. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich vegan zu ernähren. Der Vegan Kickstart hilft in der Anfangszeit mit Tipps und Antworten zu allen möglichen Themen weiter.

23. August: Das Streetteam Heidelberg appelliert an Tui

Dass Seaworld eine Tierqualmaschine ist, haben die meisten von uns längst mitbekommen – schließlich werden dort Wale und Delfine in winzige Becken gesperrt, zu Kunststücken gezwungen und oft unter Medikamente gesetzt, damit sie die Gefangenschaft mitmachen. Viele von ihnen entwickeln psychische und körperliche Probleme, und oft sterben sie jung. Tui nimmt das alles hin, um weiterhin Reisen zu Seaworld in die USA verkaufen zu können – und das Streetteam Heidelberg setzt sich mit einer spektakulären Aktion inklusive Planschbecken und angekettetem Wal dagegen ein.

27. Oktober: Das Streetteam Dortmund fordert Freiheit für die Delfine

Nur eine kurze Zugfahrt von Dortmund entfernt liegt das Delfinarium Duisburg, in dem sieben große Tümmler und ein einsamer Amazonas-Flussdelfin gefangen gehalten werden. Die erwachsenen Delfine wurden in der Freiheit gefangen, ihre Kinder sind im Delfinarium geboren und kennen nichts außer den winzigen Becken und den ständigen Shows, bei denen sie zu Kunststücken gezwungen werden, um zahlende Besucher zu unterhalten – die reinste Tierquälerei. Als Delfine im Planschbecker verkleidet fordern die Aktivisten deshalb Freiheit für die Delfine von Duisburg.

1. November: Das Streetteam Hamburg wird zu Zombies

„Fleisch: Nur für Zombies“ – unter diesem Motto erinnert das Hamburger Streetteam passend zu Halloween daran, dass eigentlich nur Untote auf die Idee kommen können, Fleisch zu essen – mal abgesehen davon, dass damit unfassbare Tierquälerei, Umweltzerstörung und gesundheitliche Probleme bei Menschen verbunden sind. So deutlich wie bei dieser Aktion sind Fleischstücke sonst nicht als Körperteile zu erkennen – aber wenn man mal fünf Minuten nachdenkt, ist so ein Steak auch nichts Anderes als ein menschlicher Arm.

9. November: Das Streetteam Düsseldorf verlangt ein Ende des Pelzverkaufs

Ein Pelzmantel liegt auf dem Boden vor dem Pelzgeschäft, und darauf eine gehäutete Tierleiche. In diesem Fall ist das eine Aktivistin, aber sie zeigt genau, worum es geht: Zu jeder Pelzjacke, zu jedem Pelzbesatz am Kragen und zu jedem Pelzbommel auf der Mütze gehört ein Tier – oft sogar mehrere – dem sein Leben genommen wurde. Oder kurz: „Pelz ist Mord“. Das Düsseldorfer Streetteam fordert deshalb ein sofortiges Ende des Pelzverkaufs.

Das sind nur einige der tollen Aktionen 2019, für die wir allen Streetteams danken! Wenn ihr beim nächsten Mal auch dabei sein wollt, schließt euch jetzt einem Streetteam in eurer Nähe an.