Es gibt neue vegane Modelle von Dr. Martens

Noch mehr vegane Docs: Passend zum Herbst wird das Sortiment um neue Boots erweitert.

© Avesu

Wenn es um stabile Boots geht, die hundert Jahre lang halten, geht nicht viel über Doc Martens. Bisher war das vegane Sortiment der britischen Firma eher klein. Jetzt wird es passend zum Herbst erweitert.

Besonders interessant für alle, die es nicht ganz so grob mögen, sind wahrscheinlich die neuen Flora Chelsea Boots mit etwas schmalerer Sohle und ohne gelbe Nähte, die es in schwarz und weinrot gibt. Außerdem neu sind der halbhohe Chukka Boot und der flache Coronado-Schuh. Wer nicht direkt in England bestellen will, findet die Schuhe in Deutschland bei Avesu.

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Für alle Fans von Details: Hier sind noch mal alle Infos zu veganen Doc Martens.

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.
Go Vegan!

Neuseeland verbietet Schafverstümmelung

Beim sogenannten Mulesing werden Schafen in der Wollindustrie große Fleischstreifen vom Körper geschnitten. In Neuseeland wird das jetzt verboten.

Um besonders viel Wolle zu produzieren, wurde Merinoschafen eine besonders faltige Haut gezüchtet. In den Hautfalten sammelt sich schnell Feuchtigkeit an. Schmalzfliegen nutzen dieses Klima, um ihre Eier abzulegen. Aus diesen Eiern schlüpfen Maden, welche die Schafe quasi bei lebendigem Leib aufessen. Statt nun Tiere mit weniger Fell und Falten zu züchten oder sie besser zu pflegen, schneiden Arbeiter den Lämmern tellergroße Fleischstücke aus dem Bereich rund um den Schwanz – oftmals ohne jegliche Schmerzmittel. So soll sich eine glatte, vernarbte Fläche bilden, die keine Angriffsfläche mehr für Fliegeneier bietet.

Diese Verstümmelung, die man Mulesing nennt, wird in Neuseeland jetzt endlich verboten.  Auch Tierärzten ist es nicht mehr erlaubt, den schmerzhaften und unnötigen Eingriff vorzunehmen. Schon ab dem 1. Oktober 2018 erwartet Einzeltäter dann eine Strafe von 5.000 Dollar und Unternehmen eine Strafe von 25.000 Dollar, wenn sie trotzdem Mulesing durchführen. In Australien, dem weltweit größten Wollproduzenten, geht das Mulesing allerdings weiter. Noch immer werden dort 90 Prozent der Merinoschafe auf diese Weise verstümmelt.

Hört deshalb jetzt auf, Wolle zu tragen. Und unterschreibt unsere Petition an die Botschafterin von Australien, um das Mulesing endlich zu stoppen.