Evanna Lynch unterzieht sich Tierversuchen für Kosmetik

In einem neuen Video zeigt die „Harry Potter“-Schauspielerin, was Make-up-Tutorials sonst verschweigen: Wie Tierversuche für Kosmetikprodukte ablaufen.

© PETA USA

Evanna Lynch hätte auch einfach ein ganz normales Schmink-Tutorial drehen können, schließlich weiß die Schauspielerin am besten, was es braucht, um auf roten Teppichen und in den sozialen Medien immer perfekt auszusehen. Aber Evanna, die vor allem als Luna Lovegood aus „Harry Potter“ bekannt ist, ist es wichtig, dafür nicht einfach irgendwelche Hype-Produkte zu nehmen. Warum sie auf tierversuchsfreie Kosmetik setzt, zeigt sie in ihrem etwas anderen „Tutorial“.

Im Video, das Evanna zusammen mit peta2 USA gedreht hat, unterzieht sie sich den Tests, die sonst an Tieren durchgeführt werden. Denn wenn diese Tests so üblich sind, können sie so schlimm ja nicht sein, oder...? Nun ja. Die offenen Wunden, mit denen Evanna am Ende dasitzt, sind zum Glück nur fake, aber für die Tiere eben Wirklichkeit. Denn was sie im Video zu Großbritannien und den USA sagt, gilt auch für Deutschland: Obwohl Tierversuche für Kosmetika hier verboten sind, sind Firmen, die auch nach China verkaufen, nicht tierversuchsfrei. Und Tieren werden dafür immer noch Haut und Augen verätzt, sie werden unter fürchterlichen Bedingungen gehalten und am Ende getötet.

Noch mehr Informationen zum Thema Tierversuche für Kosmetik findet ihr bei uns unter den Stichwörtern REACH und China. Und wer trotzdem nicht komplett ohne Make-up herumlaufen will: Hier ist unsere Liste mit tierversuchsfreier Kosmetik.

Tierversuche

Weil man nicht alles ausprobieren muss.
Go Vegan!

Forscher haben ein Mischwesen aus Schaf und Mensch gezüchtet

Mit diesem Tierversuch arbeiten sie darauf hin, Tiere zu Organspendern für Menschen zu machen.

Schon lange hat sich in manchen Laboren die fixe Idee festgesetzt, Tiere als Organspender für Menschen zu züchten. Dafür wird die DNA von Tierembryonen so manipuliert, dass sich ihre Organe auf Menschen übertragen lassen. Laut Medienberichten haben Forscher so nun einen Schaf-Mensch-Hybriden geschaffen, ein Mischwesen aus beiden also.

Allerdings gibt es dabei eine ganze Reihe von Haken: Die so geschaffenen Schafembryos sind nur zu 0,01 Prozent menschlich, also noch weit davon entfernt, brauchbare Organe für Menschen zu liefern. Außerdem werden sie allein für diese Tierversuche gezüchtet – und nach 28 Tagen wieder getötet. Und solche Experimente sorgen dafür, dass andere Ideen für mehr verfügbare Organe in den Hintergrund rücken. Denn längst wird parallel an Organen aus dem 3D-Drucker und an künstlichen, mechanischen Organen geforscht, für die keine Tiere gezüchtet werden. Die naheliegendste Lösung für Menschen, die auf Organe warten, bleibt aber: Mehr Menschen müssen vom Organspenden überzeugt werden. Solange es medienwirksame Tierversuche gibt, gerät das leicht in Vergessenheit.

Ihr wollt selbst Wissenschaftler werden? So kommt ihr ohne Tierversuche durchs Studium.