Evanna Lynch kündigt veganen Film „You Eat Other Animals“ an

Die „Harry Potter“-Schauspielerin übernimmt die Rolle einer Alien-Königin, die Erdbewohner entführt. Der vegane Kurzfilm soll noch dieses Jahr erscheinen.

Viel ist über „You Eat Other Animals“ noch nicht bekannt, aber der Film klingt sehr vielversprechend. Auf Instagram hat „Harry Potter“-Schauspielerin Evanna Lynch ein Foto von den Dreharbeiten gezeigt und ein paar Infos verraten: Der „vegane Kurzfilm“ soll noch dieses Jahr erscheinen, und Evanna spielt darin eine Alien-Königin, die zwei Erdlinge entführt. Den passenden Look verpasst ihr die Make-up-Künstlerin Tabitha Mei-Bo Li, die sich auf vegane Produkte spezialisiert hat.

 

 

Evanna lebt selbst vegan und setzt sich aktiv für Tierrechte ein. So stand sie beispielsweise für ein ganz spezielles Make-up-Tutorial von PETA vor der Kamera und hat ein veganes Podcast-Projekt gestartet. Und ganz nebenbei ist die Irin eben auch eine hervorragende Schauspielerin. „You Eat Other Animals“ kann also eigentlich nur gut werden.

 

Und bis dahin erst mal: Netflix gucken.

 

Ernährung

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Warum es so nervt, wenn Leute Kuhmilch „normale Milch“ nennen

„Der Cappuccino mit Hafermilch oder mit normaler Milch?“ Denkt mal kurz nach, bevor ihr sowas sagt.

Klar, das klingt jetzt unglaublich kleinlich. Aber wir wissen alle, wie wichtig Sprache ist und wie sehr sie unser Verständnis der Welt beeinflussen kann. „Kupieren“ beispielsweise klingt so viel eleganter als „einem Hund im Alter von wenigen Wochen den Schwanz amputieren“, und „Bruderhahn“ ist ein ganz schön niedliches Wort dafür, dass Küken nicht direkt nach der Geburt geschreddert werden, sondern erst neun Wochen später im Schlachthaus landen. Und genau deshalb nervt es auch so, wenn Leute „normale Milch“ sagen und damit Kuhmilch meinen.

Die Situation kennen viele. Man bestellt einen Cappuccino, einen Iced Latte oder einen Frappuccino und wird gefragt: „Mit Sojamilch oder mit normaler Milch?“ Oder es heißt fünf Minuten später bei der Ausgabe: „Ein Matcha Latte mit Hafer und ein normaler?“ Nett natürlich, dass es überhaupt die veganen Optionen gibt, und es wissen ja auch alle, was gemeint ist – aber es sorgt eben auch dafür, dass wir es weiterhin „normal“ finden, Kuhmilch zu trinken. Und das ist es nun wirklich nicht.

Schließlich sind Menschen die Einzigen, die Milch einer anderen Spezies trinken. Kühe geben – wie alle Säugetiere – nur Milch, wenn sie schwanger waren und ein Baby geboren haben, deshalb werden sie zwangsweise immer wieder künstlich befruchtet, damit man ihnen dann die Kälber wegnehmen und an ihre Milch kommen kann. Normal oder natürlich ist das nicht. Auch dass männliche Kälber in der Milchindustrie meist schon nach einigen Wochen geschlachtet werden und weibliche nach vier bis fünf Jahren, wenn sie nicht mehr genug Milch produzieren, ist nicht normal. Wir reden uns gerne ein, dass es normal sei, weil es in so riesigem Ausmaß passiert. Aber das sollte kein Kriterium sein. Normen können und müssen sich schließlich ändern. Und wenn wir anfangen, „Kuhmilch“ zu sagen, erinnert das zumindest ein bisschen an die Herkunft dieser Milch, die sonst so gerne verschleiert wird.

Vrappuccino könnt ihr übrigens auch selbst machen – ganz ohne Diskussionen über Sprache.