Ey, BVG, wo bleibt die Jahreskarte für Veganer?

Die Berliner Verkehrsbetriebe massieren ihren Coolnessfaktor mit einem Turnschuh als Jahreskarte. Wir hätten dann gerne noch eine dieser tierfreien Versionen.

Ganz schön lustige Idee: Die Berliner Verkehrsbetriebe tun sich mit einem Sportartikelhersteller zusammen und bringen einen Sneaker heraus, der gleichzeitig als Jahresticket für die Berliner Öffis gilt. Wir persönlich stoßen uns allerdings am Lederpatch, der laut Beschreibung Teil des Schuhs ist. Haut von gequälten und totgeprügelten oder ohne Betäubung geschlachteten Tieren? Nicht sooooo nice.

Deshalb hätten wir gerne eine vegane Version des Jahrestickets. Zum Beispiel so:

Vegane Sneaker

Gehen, gibt es. Maurice Gajda erklärt alles:

Ein Block Tofu

Ist vegan, geruchsneutraler als der Döner zwei Sitze weiter und sieht im Laufe eines Jahres dem Sitzmuster der BVG gar nicht mal so unähnlich. Yum.

Sexypants

Ist ja nicht so, als hätte die BVG vor den Schuhen nicht schon haufenweise anderes Merch herausgebracht. In den Badeshorts zum Beispiel sehen Veganer automatisch besser aus als Wurstesser – jetzt müssen die nur noch als Fahrkarte gelten.

Musiker

Weil U2 eh alles machen, hat die BVG die Band plus Presse letztens zu einer Fahrt mit der U2 eingeladen – ganz schön smart, und gerüchteweise lebt Bono ja sogar mehr oder weniger vegan. Können wir dann jetzt bitte auch immer für lau fahren, wenn wir zum Beispiel den Bassisten von Jennifer Rostock dabei haben, oder nur, wenn der uns abends und am Wochenende auf seiner Monatskarte mitnimmt?

Plastik

Moment, die normale Jahreskarte aus Plastik ist lederfrei…?

Übrigens: Unser Vegan Kickstart ist nicht so albern, aber hilfreich.

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.
Go Vegan!

Diese veganen Chewbacca-Stiefel können alles

Keine Sorge, für die Schuhe aus der „Star Wars“-Kollektion von Po-Zu ist kein einziger Wookie gestorben.

Es gibt sicher dezentere Winterstiefel als den Chewie von Po-Zu, aber die sind dann halt auch langweilig. Passend zu „Die letzten Jedi“ hat die faire Schuhmarke eine „Star Wars“-Kollektion mit vielen veganen Modellen herausgebracht, unter denen die Chewbacca-Stiefel eindeutig das Highlight sind.

Zugegeben, mit knapp über 200 Euro sind die Boots aus Mikrofaser-Fell, die es in Deutschland zum Beispiel bei Avesu gibt, schon eher was für Superfans, aber dafür bestehen sie aus guten Materialien und sind so professionell gefertigt, dass sie die nächsten paar hundert Winter überstehen sollten. Und schöner als Uggs sind sie sowieso.

Schlichter, aber mindestens so iconic wie Chewbacca: vegane Doc Martens.