5 Gründe, warum Feuerwanzen cool sind!

Nützlich statt schädlich: Wir haben für euch fünf Gründe zusammengetragen, warum Feuerwanzen coole Tiere sind!

Sie sind flammend rot und haben schwarze Schildmuster auf dem Rücken, die umgedreht an Tiki-Masken oder Außerirdische mit coolen Sonnenbrillen erinnern. Damit stechen sie aus mehr als 1000 Wanzenarten heraus: Feuerwanzen. Die Männchen werden übrigens auch Feuerkäfer genannt, da sie im Gegensatz zu den Weibchen fliegen können.

Wenn es nicht gerade regnet, sieht man sie, gerne auch mal in Grüppchen, auf Gehwegen, betonierten Straßen und überall dort, wo sich Wärme ansammelt. In ihrer Lebensspanne von bis zu einem Jahr leisten sie mit Hilfe ihres ausklappbaren Rüssels als kleine, bunte „Hausmeister“ beeindruckende Arbeit für die Natur.

Wir haben ein paar coole Fakten über Feuerwanzen für euch zusammengesucht:

1. Feuerwanzen sind charakterstark!

Unauffällig und vorsichtig oder doch lieber direkt mitten ins Getümmel? Denkt man gar nicht, tatsächlich sind Feuerwanzen aber stolze Besitzer ganz unterschiedlich ausgeprägter Persönlichkeiten. Vor allem bei den Weibchen ist von der vorsichtigen Welterkunderin bis zur draufgängerischen Abenteurerin alles dabei.

2. Feuerwanzen sind ausdauernde Lover

Hat ein Feuerwanzenmännchen ein Weibchen erstmal für sich erobert, geht es ans Eingemachte – und das äußerst lang: Bis zu 30 Stunden kann der Sex bei Feuerwanzen andauern. Dabei dockt das Männchen am Weibchen an und schleppt es buchstäblich „ab“, oder genauer: hinter sich her. Die Taktik, um möglichst lange Konkurrenten abzuwehren, geht leider auf Kosten der gemeinsamen Harmonie: Hinterteil an Hinterteil ist es nur eine Frage der Zeit, bis es zu Richtungsstreitigkeiten mit der Liebsten kommt. Dafür sind 30 Stunden Liebesakt ziemlich beeindruckend.

3. Feuerwanzen unterstützen beim Hausmeisterservice

Neben Früchten und Blütensaft, ihren Hauptnahrungsquellen, sind Feuerwanzen echte Wiederverwerter. Sie saugen mit ihrem Stechrüssel vor allem tote Insekten bis auf die Hülle aus. Das macht sie zu fleißigen Saubermachern unter den Käfern! Gärtner müssen sich übrigens auch nicht sorgen: Feuerwanzen stellen für die Gesundheit der Pflanzen keine Gefahr dar.

4. Feuerwanzen sind Sonnenanbeter

Feuerwanzen lieben es, sich in der Sonne zu räkeln. Auch wir brauchen unsere Dosis Vitamin D und lieben Besuche im Freibad, an Baggerseen oder einfach so auf Bänken in der Sonne herumzulümmeln. Zwar besitzen Feuerwanzen keinen Instagram-Account, trotzdem sind sie echte „Socialites“, die sich gerne in Gruppen treffen, um gemeinsam das Sonnenbad zu genießen.

5. Es stinkt ihnen, angefasst zu werden

Obwohl die rot-schwarze Farbkombination bei Tieren zu den Signalfarben gehört und aussagen sollen „Achtung, ich bin gefährlich!“, sind Feuerwanzen für Menschen vollkommen ungefährlich. Sie sind nicht giftig und ätzende Flüssigkeit versprühen sie auch keine. Aber: Anfassen verboten! Wir mögen es schließlich auch nicht, wenn uns Wildfremde betatschen. Kein Wunder also, dass Feuerwanzen „stinkig“ werden, wenn sie sich bedroht fühlen: Ihr Sekret riecht so unangenehm, dass sich sogar Vögel von ihnen fernhalten.

Also: Augen auf, wenn ihr das nächste Mal die Straße überquert und lieber einmal mehr den Fuß heben. Wenn ihr euch trotz der vielen tollen Punkte noch immer nicht mit Feuerwanzen anfreunden könnt, bedenkt bitte: Feuerwanzen dienen im Frühling als eine wichtige Nahrungsquelle für Igel, Spitzmäuse, verschiedene Vogelarten und andere Insektenfresser. Daher solltest du sie zumindest in deinem Garten dulden.

Sogenannte Ungeziefer verdienen diese Bezeichnung nicht! Hier erfahrt ihr, warum es uncool ist, eine Fliegenklatsche zu benutzen.

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Tove Lo und ihr Hund in neuer „Adoptieren statt kaufen“-Kampagne

Die Chart-Sensation Tove Lo aus Schweden setzt sich mit einem neuen PETA-Motiv für die Adoption von Tieren ein.

Die Tierheime in Großbritannien öffnen langsam wieder ihre Tore. Pünktlich dazu sind Tove Lo und ihr geretteter Hund Elliotte die Stars einer neuen PETA-Kampagne unter dem Slogan „Adoptieren statt kaufen“.

Die Sängerin beschreibt eindrücklich, welch tiefe Freundschaft sie und Elliotte verbindet:

„Meine Eltern und ich retteten ihn vor zehn Jahren in Spanien von der Straße und das war eine der besten Entscheidungen unseres Lebens. Zuerst hatte er vor jedem und allem Angst; doch innerhalb von nur ein paar Wochen entwickelte er sich in einen besonders verschmusten und neugierigen kleinen Hund. Es war einfach toll, diese Verwandlung mit anzusehen!“

Jedes Jahr landen hunderttausende Hunde und Katzen in Tierheimen. Viele von ihnen müssen eingeschläfert werden, weil es schlichtweg nicht genügend neue Plätze für sie gibt.

„Wenn ihr also genügend Zeit, Geduld und Mittel habt, um einem Tier ein liebevolles Zuhause zu bieten, denkt bitte immer daran: Adoptieren statt kaufen!“, so Tove. „Und bitte unterstützt eure örtlichen Tierheime – sie brauchen jetzt mehr denn je unsere Hilfe.“

Die Sängerin reiht sich mit ihrem Motiv ein in eine lange Liste von Prominenten, die sich bereits mit PETA oder unseren internationalen Partnerorganisationen für die Tiere starkgemacht haben. Darunter etwa Sven Ulreich, Marcell Schmelzer, Morrissey, Sir Paul McCartney, Sia und P!nk.

Niemals ein Tier vom Züchter kaufen

Wenn du einen Hunde- oder Katzenwelpen vom Züchter oder aus einem Zooladen kaufst, unterstützt du Tierquälerei. Viele Züchter zwingen Hündinnen und Katzen, einen Wurf nach dem anderen zu gebären. Ihnen geht es nur um ihren Profit – das Wohl der Tiere bleibt zwangsläufig auf der Strecke.

Die Hunde und Katzen in großen Zuchtanlagen sind keine Familienmitglieder – sie werden wie Gebärmaschinen behandelt, müssen unter widrigsten Bedingungen leben und leiden häufig unter unbehandelten Gesundheitsproblemen. Sind sie irgendwann nicht mehr in der Lage, für genügend Nachwuchs zu sorgen, werden sie ausgesetzt, verkauft oder getötet. Welpen von Züchtern leiden häufig unter diversen Krankheiten oder Gendefekten, was für ihre künftigen Familien auch hohe Tierarztrechnungen bedeutet.

Jedes Mal, wenn jemand einen Welpen kauft, nimmt das einem Tier im Tierheim die Chance auf ein neues Zuhause. Die Überpopulation an Tieren wird somit weiter befeuert. Gerettete Hunde und Katzen sind nicht nur tolle tierische Begleiter – Mischlinge sind tendenziell auch gesünder und leben länger als ihre „reinrassigen“ Artgenossen. Deshalb denkt bitte immer daran: Adoptieren statt kaufen!

Bereit für ein Tier?

Ein Tier in die Familie aufzunehmen, ist keine leichtfertige Entscheidung. Man muss sich darüber bewusst sein, dass man sich das ganze Leben des Tieres lang um seinen neuen Freund kümmern und die nötige Zeit dafür aufbringen muss.

Wenn du der Meinung bist, bereit für einen tierischen Begleiter zu sein, haben wir diese Tipps für dich.