5 Gründe, warum Feuerwanzen cool sind!

Nützlich statt schädlich: Wir haben für euch fünf Gründe zusammengetragen, warum Feuerwanzen coole Tiere sind!

28. Aug 2020

Sie sind flammend rot und haben schwarze Schildmuster auf dem Rücken, die umgedreht an Tiki-Masken oder Außerirdische mit coolen Sonnenbrillen erinnern. Damit stechen sie aus mehr als 1000 Wanzenarten heraus: Feuerwanzen. Die Männchen werden übrigens auch Feuerkäfer genannt, da sie im Gegensatz zu den Weibchen fliegen können.

Wenn es nicht gerade regnet, sieht man sie, gerne auch mal in Grüppchen, auf Gehwegen, betonierten Straßen und überall dort, wo sich Wärme ansammelt. In ihrer Lebensspanne von bis zu einem Jahr leisten sie mit Hilfe ihres ausklappbaren Rüssels als kleine, bunte „Hausmeister“ beeindruckende Arbeit für die Natur.

Wir haben ein paar coole Fakten über Feuerwanzen für euch zusammengesucht:

1. Feuerwanzen sind charakterstark!

Unauffällig und vorsichtig oder doch lieber direkt mitten ins Getümmel? Denkt man gar nicht, tatsächlich sind Feuerwanzen aber stolze Besitzer ganz unterschiedlich ausgeprägter Persönlichkeiten. Vor allem bei den Weibchen ist von der vorsichtigen Welterkunderin bis zur draufgängerischen Abenteurerin alles dabei.

2. Feuerwanzen sind ausdauernde Lover

Hat ein Feuerwanzenmännchen ein Weibchen erstmal für sich erobert, geht es ans Eingemachte – und das äußerst lang: Bis zu 30 Stunden kann der Sex bei Feuerwanzen andauern. Dabei dockt das Männchen am Weibchen an und schleppt es buchstäblich „ab“, oder genauer: hinter sich her. Die Taktik, um möglichst lange Konkurrenten abzuwehren, geht leider auf Kosten der gemeinsamen Harmonie: Hinterteil an Hinterteil ist es nur eine Frage der Zeit, bis es zu Richtungsstreitigkeiten mit der Liebsten kommt. Dafür sind 30 Stunden Liebesakt ziemlich beeindruckend.

3. Feuerwanzen unterstützen beim Hausmeisterservice

Neben Früchten und Blütensaft, ihren Hauptnahrungsquellen, sind Feuerwanzen echte Wiederverwerter. Sie saugen mit ihrem Stechrüssel vor allem tote Insekten bis auf die Hülle aus. Das macht sie zu fleißigen Saubermachern unter den Käfern! Gärtner müssen sich übrigens auch nicht sorgen: Feuerwanzen stellen für die Gesundheit der Pflanzen keine Gefahr dar.

4. Feuerwanzen sind Sonnenanbeter

Feuerwanzen lieben es, sich in der Sonne zu räkeln. Auch wir brauchen unsere Dosis Vitamin D und lieben Besuche im Freibad, an Baggerseen oder einfach so auf Bänken in der Sonne herumzulümmeln. Zwar besitzen Feuerwanzen keinen Instagram-Account, trotzdem sind sie echte „Socialites“, die sich gerne in Gruppen treffen, um gemeinsam das Sonnenbad zu genießen.

5. Es stinkt ihnen, angefasst zu werden

Obwohl die rot-schwarze Farbkombination bei Tieren zu den Signalfarben gehört und aussagen sollen „Achtung, ich bin gefährlich!“, sind Feuerwanzen für Menschen vollkommen ungefährlich. Sie sind nicht giftig und ätzende Flüssigkeit versprühen sie auch keine. Aber: Anfassen verboten! Wir mögen es schließlich auch nicht, wenn uns Wildfremde betatschen. Kein Wunder also, dass Feuerwanzen „stinkig“ werden, wenn sie sich bedroht fühlen: Ihr Sekret riecht so unangenehm, dass sich sogar Vögel von ihnen fernhalten.

Also: Augen auf, wenn ihr das nächste Mal die Straße überquert und lieber einmal mehr den Fuß heben. Wenn ihr euch trotz der vielen tollen Punkte noch immer nicht mit Feuerwanzen anfreunden könnt, bedenkt bitte: Feuerwanzen dienen im Frühling als eine wichtige Nahrungsquelle für Igel, Spitzmäuse, verschiedene Vogelarten und andere Insektenfresser. Daher solltest du sie zumindest in deinem Garten dulden.

Sogenannte Ungeziefer verdienen diese Bezeichnung nicht! Hier erfahrt ihr, warum es uncool ist, eine Fliegenklatsche zu benutzen.

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Warum Hunde nichts in heissen Autos verloren haben

Im Sommer werden Autos für Hunde zur tödlichen Falle. So könnt ihr helfen.

28. Aug 2020

Die meisten Menschen lieben den Sommer. Aber für unsere vierbeinigen Begleiter kann die Hitze schnell zur Todesfalle werden – besonders im Auto. Immer wieder lassen unverantwortliche Halter ihre Hunde im Fahrzeug zurück, doch in nur wenigen Minuten kann sich das Innere des Autos an einem warmen Sommertag auf bis zu 70° Celsius aufheizen.

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Auch ein Schattenparkplatz oder leicht geöffnete Fenster sind kein ausreichender Schutz für Hunde. Selbst an kühleren Frühlings- oder Herbsttagen kann die unterschätzte Temperatur in einem Auto schlimme Folgen für unsere tierischen Begleiter haben. Da Hunde nur wenige Schweißdrüsen haben und sich hauptsächlich über Hecheln abkühlen, können sie im heißen Wageninneren ihre Körpertemperatur nicht mehr regulieren. Sie erleiden irreparable Organschäden oder einen Herzstillstand. Auch bereits gerettete Hunde können an den Folgen der Hitzequal sterben.

Wenn ihr einen Hund an einem warmen Tag im Auto seht, geht bitte nicht weiter, sondern handelt! So könnt ihr helfen:

1. Sucht den Besitzer des Wagens

Sollte das Auto auf dem Parkplatz eines Geschäfts stehen, könnt ihr den Halter möglicherweise über die Lautsprecheranlage ausrufen lassen – selbstverständlich nur, wenn das Tier noch nicht in akuter Lebensgefahr schwebt.

2. Ruft die Polizei

Sind die Besitzer des Wagens nicht schnell aufzufinden, ruft die Polizei! Diese ist verpflichtet, einen Hund aus der tödlichen Falle zu befreien.

3. Checkt den Gesundheitszustand des Hundes

Anzeichen dafür, dass es dem Hund in der Hitze schlecht geht, sind Hecheln und Apathie, teils aber auch Nervosität. Wenn der Hund sehr stark hechelt, taumelt, erbricht, eine dunkle Zunge und einen glasigen Blick hat, kann er bereits einen Hitzeschlag erlitten haben und in akuter Lebensgefahr schweben. Der Hund muss sofort befreit und so schnell wie möglich zum Tierarzt gebracht werden!

4. Wägt die Situation ab

Befindet sich der Hund bereits in Lebensgefahr, liegt es an euch, das Leben eines Tieres gegen eine mögliche Sachbeschädigung abzuwägen. Ihr könntet in Betracht ziehen, eine Scheibe einzuschlagen. Dies kann unter Umständen rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

5. Leistet erste Hilfe

Erste-Hilfe-Maßnahmen für einen Hund, der aus einem heißen Auto gerettet wurde: Bringt den Hund sofort in den Schatten und versorgt ihn mit Wasser. Sein Körper sollte mit handwarmem oder leicht kühlem Wasser gekühlt werden. Auch das dringend notwendige Trinkwasser darf nicht eiskalt sein. Anschließend muss der Hund umgehend zum Tierarzt – auch wenn sich sein Zustand durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen scheinbar verbessert hat.