Die 9 besten Fisch-Alternativen

Für ein bisschen Meeresfeeling muss niemand Tiere an Haken oder in Netzen fangen und ihre Schuppen abziehen. Hier kommen die besten veganen Alternativen.

Meeressalate

Frutti Di Mare in vegan? Wer braucht schon „Meeresfrüchtesalat“, wenn er Meeressalate auf Algenbasis mit pflanzlichen Proteinen haben kann! Dazu ist es sowohl inhaltlich als auch ethisch nicht richtig, Meerestiere mit Früchten gleichzusetzen, denn Tintenfische, Krebstiere und Co. fühlen nachweislich Schmerz – was für Früchte nicht gilt. Nordic Oceanfruit fanden es ebenfalls weder gesund noch cool, unsere Meere weiter auszubeuten. Für ihre innovativen Produkte haben wir ihnen den Vegan Food Award 2020 in der Kategorie „Beste Meeresfrüchtealternativen“ verliehen.

© Oceanfruit GmbH

Fischstäbchen

Wenn es sowieso nicht um die Fischigkeit geht, sondern um viel krosse Panade um eine weiche Füllung im handlichen Format, dann kann auch gleich Gemüse drin sein statt zermatschtem Tier. Bei Aldi Nord findet ihr vegane Fischstäbchen und für Tofu-Fans gibt es außerdem die Knusperstäbchen von Viana. Alle, die lieber Seitan mögen können die Vischstäbchen von Vegafi essen.

Sushi

Roher Fisch ist nicht nur wegen Antibiotika-Rückständen, Quecksilber und sonstiger Gifte eine komische Idee, sondern vor allem aus Prinzip. Schließlich fühlen auch Fische Schmerzen und wehren sich, solange sie können, dagegen, stückchenweise auf Reis zu enden. Am einfachsten ist es, stattdessen Maki mit Gurke, Rettich oder Avocado zu bestellen. Wer täuschend echte Nigiri basteln will, überbrüht dafür eine Tomate mit heißem Wasser, zieht ihr die Haut ab und schneidet sie passend in dünne Scheiben.

Fischsoße

Vor allem in der asiatischen Küche werden Gerichte oft mit Fischsoße, Austernsoße oder Shrimpspaste gewürzt, aber auch in klassischer Worcestershire-Soße stecken kleine Fische. Je nach Rezept kann man einfach Sojasoße verwenden, vegane Worcestershire-Soße wie die von Sanchon kaufen oder im asiatischen Supermarkt nach Würzsoßen auf Pilzbasis Ausschau halten.

Thunfischsalat

Das Wichtigste am Thunfischsalat ist die Mayo. Die vegane Version davon kann man entweder fertig kaufen oder selbst machen. Dann nur noch grob zermatschte Kichererbsen, fein gewürfelte Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Paprika untermischen, nach Geschmack würzen und auf dem Brot verteilen. Wer es besonders ozeanmäßig mag, kann außerdem noch essbare Algen wie Wakame oder Kombu hinzufügen.

Kaviar

Nicht unbedingt das Hauptnahrungsmittel der meisten von uns, aber auch für vegane Luxusmenschen hat die Fischalternativen-Industrie gesorgt. Die kleinen schwarzen Kügelchen sind keine ungeschlüpften Fische, sondern bestehen aus Algen und sind für ein paar Euro bei Ikea und in vielen veganen Onlineshops oder bei Kaufland zu bekommen.

© S. Schalthöfer / Think Vegan

Shrimps

Die tierleidfreie Shrimps-Version ist auch gebogen und hat ebenfalls die roten Streifen drauf. Ihr könnt sie anbraten und gut in Sommerrollen oder auf einem Sandwich verwenden.

Fischsteak

In vielen Kühltruhen in Asia-Läden liegen die Fischsteaks in der Nähe der Shrimps. Lasst euch von der imitierten Hautstruktur außenrum nicht abschrecken, denn diese Steaks schmecken gar nicht schlecht und sogar etwas nach Meer.

Tintenfischringe

Diese Teile müssen zäh sein und sind es auch. Schön in der Pfanne frittiert brauchen die Ringe nur noch durch Aioli, Mayo oder eine Soße eurer Wahl gezogen werden, bevor sie in den Mund wandern. Die veganen Tintenfischringe gibt es ebenfalls in vielen Asia-Läden.

Noch mehr vegane Produkte kennt unser Einkaufsguide, und wir haben auch jede Menge Rezepte für euch.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.

„Lupiküsse“: Es gibt jetzt vegane Schokoküsse von SALUVegan

Es gibt jetzt endlich vegane Schokoküsse! Wir verraten, was die „Lupiküsse“ von SALUVegan können.

facebook.com / Lupikuss

Vegane Schaumküsse gibt es nur zum Selbermachen? Das gehört ab jetzt der Vergangenheit an! SALUVegan hat gleich 20 verschiedene Sorten vegane Schokoküsse rausgebracht: Die „Lupiküsse“.  

Regional, handgemacht und frei von Tierleid: Bei den Produkten von SALUVegan steht die Lupine, eine Hülsenfrucht, im Fokus. Damit sind innovative Alternativen zu Lebensmitteln vorprogrammiert, die es bisher nicht vegan gab. Neben Backmischungen, Pizza, Pasta und vielen anderen Produkten bringt SALUVegan jetzt einen neuen, schaumigen „Star“ raus. Vegane Schokoküsse – ebenfalls auf Basis von Lupinenprotein.

Bei den Sorten ist vom klassischen Schokoschaumkuss mit dunkler Kuvertüre über Schoko-Nougat bis zu Schoko-Banane und Kokoscreme alles dabei. Dazu kommen verschiedene Überzüge. Besonders spannend: Es gibt auch fruchtige „Lupiküsse“ wie Erdbeere oder Tropical.

Die Grundbasis der Schaumküsse bilden hausgemachte Mandelcreme und Lupinenprotein. Aromastoffe verwendet SALUVegan nicht. Stattdessen sind Fruchtkuvertüre und Bio Fruchtpulver natürliche Geschmacksgeber. Was SALUVegan ebenfalls nicht „in die Schaumtüte kommt“: Milch, Ei und Gelatine, die sonst oft in der Schaumcreme, dem Überzug oder der Waffel enthalten sind.

Ihr habt Lust auf die veganen Schokoküsse bekommen? Schaut entweder online oder vor Ort immer samstags im SALUVegan Werksverkauf in Hambrücken vorbei. Probieren könnt ihr die „Lupiküsse“ in der kleinen Viererbox oder im gemischten Zehner-Pack. Ab Herbst 2020 könnt ihr euch euer Zehner-Set dann auch selbst zusammenstellen.