Fühlen Fische Schmerz?

Viele fragen sich immer noch, ob Fische Schmerzen fühlen. Wir sagen euch, wie es den Tieren wirklich geht.

Warum gibt es eigentlich Leute, die sich „Vegetarier“ nennen und trotzdem Fische essen? Weil sie glauben, dass Fische es nicht merken, wenn sie erschlagen und ausgenommen werden? Eine ziemlich merkwürdige Vorstellung, denn Fische fühlen auf jeden Fall Schmerzen.

Studien zeigen immer wieder, dass Fische ihr Verhalten ändern, um Schmerzen zu vermeiden. Sie verzichten zum Beispiel tagelang auf Nahrung, wenn es die nur in dem Bereich eines Aquariums gibt, in dem sie gleichzeitig Stromschläge abbekommen. Andere Studien zeigen, dass sie gezielt Teile des Beckens aufsuchen, in denen Schmerzmittel im Wasser gelöst sind, wenn ihnen vorher Schmerzen zugefügt wurden.

Die Vorstellung, dass es weniger schlimm sei, Fische zu quälen, als beispielsweise Katzen oder Hunde, hat mal wieder mit dem Speziesismus zu tun: Menschen sprechen verschiedenen Tieren ziemlich willkürlich verschiedene Eigenschaften zu und behandeln sie deshalb unterschiedlich. Fische können nicht vor Schmerzen schreien, deshalb fällt es leicht, ihre Schmerzen zu ignorieren. Und weil sie anders als etwa Menschen keinen Neocortex im Gehirn besitzen, über den bei uns das Schmerzempfinden gesteuert wird, übersieht man einfach, dass ihr Schmerzzentrum in anderen Körperregionen sitzt.

Dabei muss man sich eigentlich nur mal mit Fischen beschäftigen, um zu merken, wie klug und sensibel sie sind – das ist viel sinnvoller und richtiger als Tierversuche. Manche von ihnen lassen sich gerne streicheln, andere sind ängstlicher. Und einem Fisch, der am Angelhaken zappelt, geht es ganz offensichtlich nicht gut, auch wenn Angler gerne etwas Anderes behaupten.

Unser veganes Fischbrötchen tut übrigens wirklich niemandem weh.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Danone bringt Activia und Actimel in vegan raus

Die Nachfrage hat entschieden: Um am Markt bestehen zu können, setzt Danone auf tierfreie Milchprodukte.

© Danone GmbH

Es bringt nicht viel, auf Dauer nur Kuhmilchprodukte zu verkaufen, gibt Danone zu und setzt auf vegane Alternativen. Activia gibt es jetzt auch in der pflanzlichen Version. Ihr findet sie beispielsweise bei Rewe, Real oder Kaufland und könnt zwischen Geschmacksrichtungen wie „Natur ungesüßt”, „Hafer”, „Vanillegeschmack”, „Pfirsich”, „Heidelbeere”, "Ananas-Kokosnuss" und "Erdbeere-Himbeere-Dattel" wählen. Das dafür verwendete Soja ist ohne Gentechnik und stammt nicht aus Regenwaldgebieten. Und auch Actimel-Trinkjoghurt gibt es jetzt in der veganen Version auf Mandelbasis in den Sorten "Mango" und "Heidelbeere".

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Dass sich vegane Produkte lohnen, hat Danone schon nach dem Kauf von White Wave Foods gemerkt, zu denen vegane Marken wie Alpro und Vega gehören. Trotzdem will die Firma noch nicht komplett auf vegan umsteigen, sondern sieht vegane Produkte erst einmal als Erweiterung des Sortiments. 

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