Fischsperma ist die einzig wahre Milch

Ja, es ist irreführend, Sojamilch als „Milch“ zu bezeichnen – und Kuhmilch sowieso. Die einzige Milch, die wirklich so heißen sollte, ist der Samen von Fischen.

Die Debatte hört nicht auf. Immer wieder bringen vegane Firmen gute Argumente vor, um auf Sojamilch, Hafermilch und andere Pflanzenmilch-Sorten genau diese Begriffe auch draufschreiben zu dürfen. Und immer wieder stellt sich die Milchlobby mit schlechten Argumenten quer. Die Verbraucher seien halt nicht schlau genug, um die Wörter „Soja-“ oder „Hafer-“ vor dem Wort „Milch“ mitzulesen und würden dann reihenweise versehentlich vegane Produkte kaufen, obwohl sie doch eigentlich nur ganz normales Eutersekret haben wollten. Deshalb kommen vegane Milchprodukte immer noch unter umständlichen Bezeichnungen wie „Haferdrink“, „Sojacuisine“ oder „Kokosdessert“ in den Handel.

Schon klar, es wäre extrem gefährlich, das zu ändern. Woher soll ein normal dummer Kunde auch wissen, dass man für die Kuhmilch zur Packung mit der Kuh drauf greifen muss und nicht zu der mit dem Bild von Sojabohnen? Und wie viele von uns haben sich nicht schon versehentlich Sonnenmilch über die Cornflakes gekippt, weil die Bezeichnung nun mal so extrem irreführend ist? Ganz zu schweigen von höchst verwirrenden Produkten wie Erdnussbutter, Wurstsalat oder Kinder-Schokolade?

Damit endlich Klarheit in deutschen Supermärkten herrscht, bleibt eigentlich nur eine Lösung: Das einzige Produkt, das noch als „Milch“ bezeichnet werden darf, ist Fischmilch, also das Sperma von Fischen. Der Begriff ist nun mal so belegt, da sollte man nicht reinpfuschen. Sojamilch heißt stattdessen weiter „Sojadrink“, statt Kuhmilch steht ab sofort „Kuh-Eutersekret“ auf der Packung, und statt Erdnussbutter heißt es jetzt „Erdnussmatsche“. Ist doch total easy.

Und nach dem ganzen Stress jetzt noch ein Stück Erdnuss... dings-Kuchen mit Kokos...flüssigkeit zur Entspannung.

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Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
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Deutschland ist Topproduzent von veganen Lebensmitteln

Endlich Weltmeister: In Deutschland kamen im letzten Jahr mehr vegane Produkte auf den Markt als in anderen Ländern.

Ein Marktforschungsunternehmen hat nachgezählt: Zwischen Juli 2017 und Juni 2018 sind 15 Prozent aller neuen veganen Produkte im Bereich Essen und Trinken in Deutschland auf den Markt gekommen. England ist mit 14 Prozent nur auf Platz zwei, die USA landen mit 12 Prozent auf Platz drei. Damit ist Deutschland der Topproduzent von veganen Lebensmitteln.

Allerdings scheint die Studie sich auf ausdrücklich als vegan gekennzeichnete Produkte konzentriert zu haben. Ob damit beispielsweise auch Tiefkühl-Gemüsemischungen, Jackfruit in der Dose oder Chiasamen gemeint sind, die sowieso vegan wären, wird nicht erklärt. Andererseits fallen so wahrscheinlich auch viele Produkte unter den Tisch, die vegan sind, auf denen das aber nicht extra draufsteht. So oder so: Es gibt immer mehr neue vegane Produkte und immer weniger Gründe, Tiere zu essen.

Bevor ihr vor lauter Angebot die Übersicht verliert: Unser Einkaufsguide kennt sich mit veganen Produkten aus