Helft uns jetzt, Forever 21 wollfrei zu machen!

Für Wolle werden Schafe gequält und getötet. Höchste Zeit für Forever 21, auf alternative Materialien zu setzen.

© PETA USA

Wenn es kalt und ungemütlich ist, gibt es fast nichts Besseres als einen dicken Pulli, einen riesigen Schal oder eine warme Mütze zum Einkuscheln, und bei Forever 21 gibt es davon jede Menge zur Auswahl. Viele bestehen auch schon aus Baumwolle oder synthetischen Fasern, aber zum Teil verarbeitet die Firma immer noch Wolle von Schafen – und das muss jetzt aufhören.

Wer sich die Wollindustrie wie einen freundlichen Friseursalon für Schafe vorstellt, wacht jetzt endlich mal auf. Denn Wolle ist kein friedliches Produkt. Für die Pullover und Accessoires, die wir hierzulande kaufen können, werden anderswo Tiere gequält. Die meiste Wolle die hierzulande für Bekleidung eingesetzt wird, stammt aus Australien, wo Lämmer ohne Schmerzmittel kastriert und verstümmelt werden. Damit sich in ihrem dichten Fell keine Fliegen einnisten, werden ihnen bei vollem Bewusstsein und ohne Betäubung riesige Fleischstreifen vom Körper geschnitten. Bei der Schur gehen die Arbeiter oft brutal vor, und es kommt immer wieder vor, dass Tiere dabei schwer oder tödlich verletzt werden. Ältere Schafe, deren Wollproduktion nachlässt, werden oftmals in den Nahen Osten verschifft, wo man sie tötet, indem man ihnen bei vollem Bewusstsein die Kehle aufschneidet.

Bisher scheint es, als wären diese Hintergründe Forever 21 egal. Das wollen wir der Firma aber nicht mehr durchgehen lassen. peta2 USA hat einen Aufruf gestartet, und ihr könnt mitmachen, um Forever 21 endlich wollfrei zu machen. Tweetet einfach diesen Text an das offizielle Twitter-Profil von Forever 21 (https://twitter.com/She_redii/status/951197657669578752):

„Forever 21: Wool comes from sheep who cry out & fight for their lives as they’re exploited and killed. Please show ♥ for animals and stop selling wool.“

Und bittet auch eure Freunde um Mithilfe. Zusammen haben wir schon viel erreicht, das schaffen wir auch noch.

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.
Go Vegan!

Ey, BVG, wo bleibt die Jahreskarte für Veganer?

Die Berliner Verkehrsbetriebe massieren ihren Coolnessfaktor mit einem Turnschuh als Jahreskarte. Wir hätten dann gerne noch eine dieser tierfreien Versionen.

Ganz schön lustige Idee: Die Berliner Verkehrsbetriebe tun sich mit einem Sportartikelhersteller zusammen und bringen einen Sneaker heraus, der gleichzeitig als Jahresticket für die Berliner Öffis gilt. Wir persönlich stoßen uns allerdings am Lederpatch, der laut Beschreibung Teil des Schuhs ist. Haut von gequälten und totgeprügelten oder ohne Betäubung geschlachteten Tieren? Nicht sooooo nice.

Deshalb hätten wir gerne eine vegane Version des Jahrestickets. Zum Beispiel so:

Vegane Sneaker

Gehen, gibt es. Maurice Gajda erklärt alles:

Ein Block Tofu

Ist vegan, geruchsneutraler als der Döner zwei Sitze weiter und sieht im Laufe eines Jahres dem Sitzmuster der BVG gar nicht mal so unähnlich. Yum.

Sexypants

Ist ja nicht so, als hätte die BVG vor den Schuhen nicht schon haufenweise anderes Merch herausgebracht. In den Badeshorts zum Beispiel sehen Veganer automatisch besser aus als Wurstesser – jetzt müssen die nur noch als Fahrkarte gelten.

Musiker

Weil U2 eh alles machen, hat die BVG die Band plus Presse letztens zu einer Fahrt mit der U2 eingeladen – ganz schön smart, und gerüchteweise lebt Bono ja sogar mehr oder weniger vegan. Können wir dann jetzt bitte auch immer für lau fahren, wenn wir zum Beispiel den Bassisten von Jennifer Rostock dabei haben, oder nur, wenn der uns abends und am Wochenende auf seiner Monatskarte mitnimmt?

Plastik

Moment, die normale Jahreskarte aus Plastik ist lederfrei…?

Übrigens: Unser Vegan Kickstart ist nicht so albern, aber hilfreich.