Füchse sind die schlechtesten Haustiere

Es gibt tatsächlich Leute, die Füchse als Haustiere halten. Warum das eine sehr idiotische Idee ist.

Manchen Menschen scheint es nicht zu reichen, mit Hunden, Katzen oder Kaninchen zusammenzuleben. Weil es ihnen besonders lässig vorkommt, holen sie sich Schlangen, Affen oder Quokkas ins Haus. Ein ganz spezieller Trend, der sich seit einigen Jahren beobachten lässt: Füchse als Haustiere.

Das ist allerdings eine ganz schlechte Idee. Denn Füchse sind zwar in unseren Gefilden heimisch, aber trotzdem immer noch Wildtiere, die nicht ans Leben mit Menschen angepasst sind. Auch bei angeblich „zahmen“ Füchsen kann man nie wissen, wie viel Wildtier noch in ihnen steckt, weshalb die Nähe zu Menschen nicht nur Angst und Stress für sie bedeuten kann, sondern im Zweifel auch für die Menschen gefährlich wird. Deshalb ist das Halten von Füchsen in der Wohnung oder im Haus auch tierschutzwidrig.

Dazu kommt, dass Füchse, die als Haustiere verkauft werden, oft von speziellen Zuchtfarmen stammen. Schon 2015 berichtete Galileo über eine solche Farm in Russland, auf der 3.000 Füchse in kahlen Drahtkäfigen auf engstem Raum leben. Die „zahmsten“ von ihnen werden verkauft; darüber, was mit den anderen passiert, schweigen die Händler. Wer einen Fuchs als Haustier kauft, unterstützt dieses brutale Geschäft.

Ihr wollt ein Tier bei euch aufnehmen? Macht euch erst mal Gedanken, ob ihr euch um einen Hund, eine Katze oder ein Kleintier kümmern könnt, und geht dann nicht zum Züchter, sondern ins Tierheim.

Haustiere

Weil Liebe nicht käuflich ist.
Go Vegan!

Helft uns, die Hunde in Rumänien zu retten!

Kastrationsprogramme statt Tötungsstationen: Setzt euch jetzt gemeinsam mit PETA für die rumänischen Hunde ein.

In Europa ist Rumänien das Land mit den meisten heimatlosen Hunden. Etwa 600.000 Hunde und zigtausende Katzen leben hier ohne festes Zuhause. Jahr für Jahr werden aufgrund der rumänischen Gesetzlage tausende Hunde auf den Straßen Rumäniens von Tierfängern gefangen und in städtischen Tierheimen und Tötungsstationen untergebracht. Dort fehlt es meist an tiergerechtem Futter, ausreichendem Platz und Schutz vor der eisigen Kälte. Ein Großteil der Tiere wird nicht kastriert und vermehrt sich im Tierheim weiter. Beinahe jeder Hund leidet an schlimmen Hautkrankheiten und unversorgten Wunden, da eine medizinische Versorgung meist gänzlich fehlt. Ein Großteil der Tiere stirbt an der Unterversorgung oder erleidet einen anderen grausamen Tod.

Obwohl seit 2013 eine Kastrations- und Registrierungspflicht für alle Hunde gilt, stellen besonders die Tiere, die sich in der Obhut von Menschen befinden, eine Herausforderung dar. Da sie jedoch oftmals angekettet und ohne Aufsicht in Gärten gehalten werden, vermehren sie sich ungehindert mit heimatlosen Hunden. So werden tagtäglich Jungtiere geboren, die niemand aufnehmen möchte. Nicht selten werden die kleinen Welpen ausgesetzt, und so entsteht kontinuierlich eine neue Generation von heimatlosen Tieren.

Gemeinsam mit dem Partner EDUXANIMA arbeitet PETA vor dagegen an. Mit der Einführung einer mobilen Kastrationskampagne, die jeweils mehrere Wochen an einem Ort Station macht, können im Jahr etwa 4.000 Tiere kastriert und registriert werden. Hierdurch werden auch sehr ländliche und arme Gebiete erreicht. „Besitzerhunde“ und heimatlose Hunde werden kostenlos kastriert, registriert und medizinisch versorgt. Mit Laufleinen statt Ketten, neuen Hundehütten und Stroh wird das Leben der „Besitzerhunde“ verbessert. Noch stellt sich die Politik allerdings quer. Der Ende 2014 ins Amt gewählte Präsident Klaus Iohannis sprach sich vor seiner Wahl gegen das „Tötungsgesetz“ für Streunerhunde aus und bezeichnete es als „barbarisch“ – bislang ist es aber nicht abgeschafft.

Unterschreibt deshalb jetzt die Petition an den rumänischen Präsidenten, damit die Hundetötungen aufhören.