Für eine Aktion wird A$AP Rocky zur Laborratte

Wie geht es einem Tier bei einem Tierversuch? Der amerikanische Rapper A$AP Rocky hat das jetzt am eigenen Leib ausprobiert.

© Youtube / ASAPROCKYUPTOWN

Um sein neues Album „Testing“ anzukündigen, hat sich A$AP Rocky etwas Besonderes ausgedacht: Er ließ sich mitten im berühmten New Yorker Auktionshaus Sotheby's in einen Glaskäfig sperren, um dort auf engstem Raum verschiedene Kommandos auszuführen. Als „Lab Rat“, also Laborratte, tauchte er den Kopf unter Wasser, bekam scharfe Chilischoten verabreicht und musste Übungen machen, während er unter Ballons begraben wurde.

Für den Rapper symbolisiert die Aktion die Arbeit an seinem Album, aber die Parallelen zu Tieren in Versuchslaboren sind unübersehbar: Auf kleinstem Raum werden dort neben Ratten auch Hunde, Mäuse und andere Tiere gehalten, sie werden festgebunden, ihnen werden oft gefährliche Substanzen verabreicht und sie müssen sinnlose Aufgaben bestehen – nur dass sie das Labor im Gegensatz zu A$AP Rocky am Ende nicht lebend verlassen.

Ihr wollt nicht, dass so mit Tieren umgegangen wird? Dann setzt euch gemeinsam mit uns gegen Tierversuche ein

Fordert einen Zulassungsstopp für Tierversuche in der EU!

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Die europäische Gesetzgebung prüft derzeit das Gesetz, das in Tierversuchen eingesetzte Tiere schützen soll. Daher müssen wir uns genau jetzt für diese Tiere einsetzen. Unterschreibt unseren Aufruf und teilt ihn. Fordert die EU auf: #StopAnimalTesting.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Welt stellt die Wissenschaftlichkeit und ethische Vertretbarkeit von Tierversuchen zunehmend in Frage. Wir fordern Sie in diesem Zuge auf, ein europaweites Moratorium für die Nutzung von Tieren in der wissenschaftlichen Forschung umzusetzen, in dessen Rahmen der geringe Nutzen solcher Experimente evaluiert wird. Alles andere wäre unethisch – nicht nur den Tieren gegenüber, sondern auch, weil uns diese Art der Forschung davon abhält, durch bessere, tierfreie Methoden Heilmittel und Behandlungsmöglichkeiten zu finden.
 
Wir appellieren an Sie, eine systematische Überprüfung mit Metaanalysen aller Forschungsbereiche, die Tiere involvieren, durchzuführen. Derartige Prüfungen beweisen bereits jetzt, dass Tierversuche nur sehr wenig zum aktuellen Wissensstand über Infektionskrankheiten, neurodegenerative Krankheiten, Schlaganfall, Krebs und viele andere menschliche Krankheiten beigetragen haben. Indem alle Forschungsbereiche auch weiterhin geprüft werden, kann die EU die Anzahl der in Versuchen genutzten Tiere signifikant reduzieren und ihre Zeit und ihr Geld sinnvoller in tierfreie Methoden investieren.
 
Die Europäische Union betont stets, das langfristige Ziel sei es, Tierversuche auslaufen zu lassen. Doch hiervon ist bisher nichts zu erkennen, blickt man auf die starke Ungleichheit der Finanzierung von Tierversuchen einerseits und auf die stark unterfinanzierte tierfreie Forschung andererseits. Dieses Ziel kann nur durch einen einschneidenden Paradigmenwechsel in Sachen Finanzierung, Kultur und Haltung erreicht werden. Der Fokus darf nicht länger auf In-vivo-Studien liegen.
 
Die Zukunft der Wissenschaft sind hochmoderne tierfreie Methoden wie sogenannte Organs-on-Chips, 3-D-Kulturen menschlicher Haut, Mikromodelle des Gehirns und Computermodelle. Diese Methoden können wirklich verlässlich vorhersagen, was im menschlichen Körper geschieht. 

Mit freundlichen Grüßen

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Tierversuche

Weil man nicht alles ausprobieren muss.
Go Vegan!

Evanna Lynch unterzieht sich Tierversuchen für Kosmetik

In einem neuen Video zeigt die „Harry Potter“-Schauspielerin, was Make-up-Tutorials sonst verschweigen: Wie Tierversuche für Kosmetikprodukte ablaufen.

© PETA USA

Evanna Lynch hätte auch einfach ein ganz normales Schmink-Tutorial drehen können, schließlich weiß die Schauspielerin am besten, was es braucht, um auf roten Teppichen und in den sozialen Medien immer perfekt auszusehen. Aber Evanna, die vor allem als Luna Lovegood aus „Harry Potter“ bekannt ist, ist es wichtig, dafür nicht einfach irgendwelche Hype-Produkte zu nehmen. Warum sie auf tierversuchsfreie Kosmetik setzt, zeigt sie in ihrem etwas anderen „Tutorial“.

Im Video, das Evanna zusammen mit peta2 USA gedreht hat, unterzieht sie sich den Tests, die sonst an Tieren durchgeführt werden. Denn wenn diese Tests so üblich sind, können sie so schlimm ja nicht sein, oder...? Nun ja. Die offenen Wunden, mit denen Evanna am Ende dasitzt, sind zum Glück nur fake, aber für die Tiere eben Wirklichkeit. Denn was sie im Video zu Großbritannien und den USA sagt, gilt auch für Deutschland: Obwohl Tierversuche für Kosmetika hier verboten sind, sind Firmen, die auch nach China verkaufen, nicht tierversuchsfrei. Und Tieren werden dafür immer noch Haut und Augen verätzt, sie werden unter fürchterlichen Bedingungen gehalten und am Ende getötet.

Noch mehr Informationen zum Thema Tierversuche für Kosmetik findet ihr bei uns unter den Stichwörtern REACH und China. Und wer trotzdem nicht komplett ohne Make-up herumlaufen will: Hier ist unsere Liste mit tierversuchsfreier Kosmetik.