Garden Gourmet bringt den Incredible Burger heraus

Ein veganer Burger, der kaum von Fleisch zu unterscheiden ist: Mit dem Incredible Burger bringt Garden Gourmet eine eigene Version auf den Markt.

Ob man tierfreie Burger lieber möglichst fleischig oder möglichst gemüsig mag, ist absolut Geschmackssache. In den letzten Monaten und Jahren versuchen sich jedenfalls immer mehr Firmen an extrem „realistischem“ fleischfreien Fleisch. Auf diesem Markt möchte jetzt auch Garden Gourmet mitspielen und bringt mit dem Incredible Burger seine eigene Version in die Läden.

Den Incredible Burger soll es nach und nach deutschlandweit in den Supermärkten geben, nachdem er schon Anfang des Jahres bei der Grünen Woche in Berlin vorgestellt wurde. Anders als viele andere Fertig-Pattys sieht er tatsächlich eher rötlich und ähnlich fasrig wie tierisches Fleisch aus und erinnert damit an große internationale Marken, die es hierzulande bisher noch nicht überall zu bekommen gibt. Allerdings gehört Garden Gourmet zur Nestlé-Gruppe, was vielleicht einige Veganer davon abhalten wird, den Incredible Burger zu kaufen.

Warum es trotzdem gut ist, wenn auch unvegane Firmen vegane Produkte anbieten.

Ernährung

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Leidet ihr an der „Veganerkrankheit“ Vystopie?

Eine Psychologin erzählt, warum so viele Veganer zu ihr kommen – und was sie gegen deren Vystopie empfiehlt.

Der Name verrät es eigentlich schon: Vystopie ist, wenn sich vegane Menschen fühlen, als würden sie in einer Dystopie leben – in einer Welt also, in der ihre schlimmsten Vorstellungen wahr sind. Diesen Begriff hat die australische Psychologin Clare Mann erfunden. Denn in ihre Praxis kommen oft Menschen mit Panikattacken oder Angststörungen, die eins gemeinsam haben: Sie leben vegan. Im Interview mit Psychologie Heute erzählt Mann, die selbst Veganerin ist, wie sie diesen Menschen hilft, ihren Problemen auf den Grund zu gehen: „Der Veganer erlebt, dass das, was ihn in Schrecken versetzt, jeden Tag präsent ist und von großen Teilen der Gesellschaft sogar glorifiziert wird: die Nutzung – und Misshandlung – von Tieren.“ Kein Wunder, sagt Mann, dass man da ängstlich oder depressiv wird.

Deshalb sieht sie Vystopie auch nicht als Krankheit, sondern als eine ziemlich normale Reaktion auf eine unnormale Welt. Und sie empfiehlt ein ganz konkretes Mittel dagegen: Aktivismus. „Es geht erstmal darum, die Passivität und Opferrolle zu verlassen. Ich habe jedenfalls noch nie einen Vystopiepatienten behandelt, dem es nicht geholfen hätte, sich konstruktiv in die Debatte um den Veganismus einzubringen.“ Allerdings sei es auch wichtig, Toleranz gegenüber anderen Menschen zu zeigen: „Unterstellt bitte Fleischessern nicht, dass sie böse Absichten haben oder dass sie Psychopathen sind.“ Wir sagen es ja auch immer: Einfach mal zusammen im Tierheim aushelfen oder einen veganen Kuchen backen, davon haben alle was.

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