H&M verkauft Schuhe aus veganem Ananas-Leder

Mit der neuen Conscious Collection 2019 setzt H&M auf neue Materialien wie Pinatex. Vegan ist das Unternehmen aber noch lange nicht.

instagram/ H&M

Die neue Conscious Collection von H&M, die am 11. April 2019 in die Läden kommt, ist voll von fließenden Stoffen mit Boho-Prints, außergewöhnlichen Schnitten und eleganten Accessoires – und die schwedische Modekette setzt dabei auf ganz neue nachhaltige Materialien. Die Besätze an Jacken, Handtaschen und Cowboystiefeln sind nicht aus Tierhäuten gemacht, sondern aus Pinatex: Ananas-Leder.

Damit ist H&M eine der ersten großen Modefirmen, die die vegane Leder-Alternative in großem Stil nutzt. Obwohl es neben der eher teureren Conscious Collection aber auch im regulären Sortiment viele vegane Schuhe, Jacken und Accessoires aus Kunststoff gibt, hat H&M das Tier-Leder noch nicht ganz abgeschafft. Dabei wäre es an der Zeit: Leder ist nicht nur in Sachen Tierrechte eine Katastrophe, sondern auch höchst umwelt- und gesundheitsschädlich.

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Bittet H&M, kein Leder mehr zu verkaufen

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Online Petition

Bitte stellen Sie den Lederverkauf umgehend ein!

Sehr geehrter Herr Persson,

H&M sagt, kein Tier solle im Namen der Mode leiden. Doch die Millionen Kühe, deren Haut pro Jahr zu Leder verarbeitet wird, leiden unter Gefangenschaft, Enge, Krankheiten und der Aberkennung dessen, was wichtig für sie wäre. Sie werden gebrandmarkt, ihr Schwanz und ihre Hörner werden gekürzt und sie werden kastriert. All diese Prozeduren werden normalerweise ohne jegliche Schmerzmittel durchgeführt. Die Tiere werden über Hunderte Kilometer hinweg zu Mastbetrieben und Schlachthöfen transportiert, wo viele noch bei lebendigem Leib gehäutet werden.
 
Wie Sie wissen, ist die tierische Landwirtschaft – mit allen hergestellten Produkten, z.B. Leder – der größte Einzelverursacher von Treibhausgasen. Diese wiederum verursachen den Klimawandel. Außerdem ist die Lederindustrie Quelle einer ganzen Reihe an umweltschädlichen Chemikalien. Die Abwässer der Gerbereien vergiften Flüsse und Grundwasser. Zudem werden Tierhäute mit verschiedenen gefährlichen Substanzen chemisch behandelt, die Arbeiter und Konsumenten krank machen.
 
Tierhäute können schlichtweg nicht nachhaltig sein. Und das Tierleid in der Lederindustrie kann nicht ausgemerzt werden. Deshalb ist es bestenfalls unaufrichtig, anzugeben, sich „in Umwelt- und sozialen Fragen nachhaltig“ verhalten zu wollen und gleichzeitig Tierhäute zu verkaufen. H&M nutzt bereits innovative vegane Lederoptionen, die sich wie Tierhäute anfühlen und auch so aussehen, ohne dabei an Qualität einzubüßen. Bitte lassen Sie Ihren Worten Taten folgen und stoppen Sie den Verkauf von Leder umgehend.
 

Mit freundlichen Grüßen

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Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.
Go Vegan!

Myanmar verbrennt Elfenbein in Wert von 1 Million Euro

Das Land in Südostasien hat Hunderte Körperteile von Tieren zerstört. Damit will Myanmar ein Zeichen gegen den illegalen Handel setzen.

Passend zum World Wildlife Day Anfang März hat das südostasiatische Land Myanmar Elfenbein, getrocknete Elefantenrüssel, Tigerknochen und andere Teile von Tieren in einem Feuer zerstört. „Es tut mir leid, Teile von Tiere zu verbrennen“, sagt der Umweltschutzbeauftragte der Regierung Win Naing Thaw dazu in einem Interview. „Aber die lebenden Tiere, mit denen illegal gehandelt wird, tun mir noch mehr leid.“ Bereits 2018 hatte Myanmar mit einer ähnlichen Aktion großes internationales Aufsehen erregt.

Die Behörden wollen so aber nicht nur zeigen, mit wie viel illegal gehandelten Tierteilen sie es jedes Jahr zu tun haben. Sie wollen auch ganz praktisch verhindern, dass damit weiter gehandelt wird. Denn das ist leider immer noch ein großes Geschäft, gegen das immer mehr Länder inzwischen mit drastischen Maßnahmen vorgehen. So hat etwa Kenia erst im letzten Jahr die Todesstrafe für Elefantenjäger eingeführt.

Hier sind 9 Gründe, warum auch die Jagd hierzulande grausam und sinnlos ist.