Haustier essen oder vegetarisch werden: Diese Fernsehsendung zwingt Leute zur Entscheidung

Das Prinzip von „Meat The Family“ ist einfach: Eine Familie zieht ein Tier groß und steht dann vor der Wahl: essen oder retten?

Natürlich geht es bei „Meat The Family“, das nächstes Jahr beim britischen Sender Channel 4 laufen soll, um den Schockeffekt. Aber es steckt auch eine tiefere Frage dahinter, wenn die teilnehmenden Familien verschiedene Tiere erst großziehen und dann essen sollen: Können wir ein Tier essen, das wir kennen?

Vier fleischessende Familien leben in den ersten vier Folgen drei Wochen lang mit einem Kalb, einem Schwein, einem Huhn oder einem Lamm zusammen und werden anschließend vor die Wahl gestellt: das Tier ins Schlachthaus schicken und anschließend essen – oder vegetarisch werden und das Tier auf einen Lebenshof entlassen? Das soll ihnen nach der gemeinsamen Zeit bewusst schwerfallen, so der Sender, der „großartige Forschungsergebnisse über tierische Intelligenz und herzerwärmende Momente“ verspricht. Mit „Meat The Family“ will Channel 4 eine größere Diskussion über Speziesismus anstoßen, also über die Frage, warum wir beispielsweise Hunde als Haustiere halten, aber Schweine essen.

Noch mehr Stoff zum Nachdenken gibt es bei Netflix.

Haustiere

Weil Liebe nicht käuflich ist.
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Warum immer wieder Tauben verletzt vom Himmel fallen

Verletzte und entkräftete Tauben, die wie aus dem Nichts auf den Boden stürzen: Das steckt dahinter.

Es ist wie eine Szene aus einem dystopischen Film: An allen möglichen Orten fallen plötzlich Tauben vom Himmel, zucken vielleicht noch kurz oder sind direkt tot. Manche landen direkt im Meer, andere mitten in der Stadt auf dem Asphalt. Und wer genauer hinsieht, erkennt zwischen Blut und Federn einen kleinen bunten Ring mit einer Nummer drauf um den Fuß des Tieres.

Dahinter steckt der sogenannte „Brieftaubensport“, bei dem es in Wahrheit extrem unsportlich zugeht. Knapp 50.000 Brieftaubenzüchter gibt es allein in Deutschland, und rund die Hälfte von ihnen nimmt an Wettflügen teil. Dabei sterben laut Studien durchschnittlich ca. 50 bis teils zu 75 Prozent der Tiere. Oft sind sie dehydriert, verletzt oder erschöpft, wenn sie vom Himmel fallen. Auch unter den Stadttaubenpopulationen sieht man immer wieder gestrandete Tauben von Taubenwettflügen. Da sie auf Spezialnahrung geprägt sind sterben sie meist den Hungertod. Um möglichst viel Geld zu machen, schicken viele Züchter sogenannte Brieftauben auch bei schlechten Wetterbedingungen los, sodass sie sich nicht orientieren können. Die Züchter dopen sie oder sortieren Tauben, die nicht die erwünschte Leistung bringen, direkt aus, um sie betäubungslos zu töten. Das Halsumdrehen ist eine gängige Methode des Tötens von sogenannten Brieftauben.

Was könnt ihr dagegen tun? Boykottiert auf jeden Fall Taubenwettflüge und erklärt auch den Leuten in eurem Umfeld, warum sie so etwas nicht unterstützen sollten. Und falls ihr eine verletzte Taube findet, die noch lebt, helft ihr, indem ihr euch an einen Stadttaubenverein in eurer Nähe wendet.

Hier sind noch 10 Wege, wie jeder von uns Tieren helfen kann.