Helft uns, den Fischertag Memmingen abzuschaffen!

Fischezertrampeln als Männlichkeitsbeweis? Memmingen, das kannst du besser.

Noch mal zur Erinnerung: Angeln ist unsportlich. Inzwischen haben das viele Leute zum Glück begriffen, nur in Memmingen tun sie sich damit noch schwer. Die kleine Stadt im Allgäu veranstaltet jedes Jahr vor den Sommerferien den Fischertag, bei dem die Männer des Ortes tausende Forellen quälen und töten.

Die Tiere werden kurz vor Beginn des Fischertags in den Stadtbach gelassen, dann stürzen sich hunderte Fischer auf sie, um sie zu zertrampeln und mit Keschern zu fangen. Während die Männer das tun, stoßen sie Brustlaute aus und vollführen nebenbei den „Wackeltanz“ – wer die schwerste Forelle fängt, gewinnt. Anschließend gehen sie mit den Fischen in die Tötungszelte, sogenannte „Versorgungsstationen“, wo die Fische getötet, aber nicht ausgenommen werden dürfen. PETA-Aufnahmen von 2012 zeigen aber, wie unsachgerecht betäubte Tiere aufgeschnitten werden und vor Schmerzen wild zucken. Eigentlich müssten die Fische laut Vorschrift des Fischereivereins innerhalb von 30 Minuten nach dem Fang getötet werden. Die Schlange vor den Tötungszelten ist aber so lang, dass es meist viel länger dauert. Für die Fische bedeutet das noch längere Qual, bevor sie getötet werden.

Helft uns jetzt, etwas dagegen zu tun. Unterschreibt unsere Petition an Memmingens Bürgermeister Manfred Schilder und fordert ihn auf, den Fischertag Memmingen abzuschaffen.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
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Warum Apassionata für Pferde die Hölle ist

Bei Apassionata müssen Pferde bei lauter Musik Kunststücke im Scheinwerferlicht aufführen – kein schönes Leben.

Pferde sind keine Akrobaten

In den vergangenen Jahren haben mehrere Besuche von PETA bei Apassionata gezeigt, dass die Pferde mit der sogenannten Rollkur dazu gezwungen werden, ein „edles Erscheinungsbild“ zu bieten. Dabei wird der Hals der Tiere schmerzhaft überdehnt und der Kopf so stark zur Brust hin gezogen, dass Haltung, Atmung und Orientierung extrem beeinträchtigt werden. Die Pferde können sich dabei verletzen, und auch Stürze sind keine Seltenheit. Zudem wurde medizinisch nachgewiesen, dass Pferde bei der Anwendung der Rollkur Langzeitschäden davontragen können.

Belastende Transporte

Pferde sind sehr bewegungsfreundlich. Dennoch werden bis zu zehn Tiere, dicht nebeneinander gedrängt, in Transportern durch Deutschland und ins Ausland gefahren. Am Zielort angekommen verbringen die Tiere den Großteil des Tages in Boxen – teilweise sogar angebunden. Unter natürlichen Bedingungen hingegen leben Pferde in Herden und bewegen sich bis zu 16 Stunden täglich. Bewegungsmangel kann mittelfristig Verhaltensstörungen und Schäden an Muskeln, Sehnen und am Skelett verursachen. Außerdem werden die Selbstreinigungsmechanismen der Atemwege und der gesamte Stoffwechsel durch die ständige Haltung in Boxen und auf Lkws beeinträchtigt.

Lärm und Lichter sind purer Stress

Durch die grellen Lichter, den Lärm und die Hektik sind die Pferde während der Shows ständig gestresst. Gerade für Fluchttiere ist dies ein Albtraum.

Bitte besucht keine Apassionata-Shows und klärt auch euer Umfeld darüber auf. Tiere sind nicht dazu da, uns zu unterhalten.