Helft uns, die Hundequäler vom Tegeler See zu finden!

Mindestens 14 Hunde sind bisher am Tegeler See vergiftet worden. PETA setzt 1.000 Euro Belohnung aus.

In den letzten Wochen sind am Tegeler See in Berlin immer wieder Hunde ums Leben gekommen. Mindestens 14 Hunde zeigten nach Spaziergängen Vergiftungserscheinungen, neun davon starben. Inzwischen hat eine Obduktion zweier Hunde ergeben, dass die Tiere eindeutig vergiftet wurden. Da es keine Anzeichen für eine Verunreinigung des Wassers gab, vermutet das Bezirksamt illegal ausgelegte Köder. Allerdings hat kein Hundehalter beobachtet, dass sein Hund etwas Auffälliges gegessen hatte, deshalb handelt es sich möglicherweise um aufgesprühtes Gift.

Die Polizei ermittelt, denn Tierquälerei ist eine Straftat. Um die Suche nach dem Täter zu unterstützen, setzt PETA eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung der Hundequäler finden. Zeugen können sich per E-Mail bei PETA melden – auch anonym.

Für alle, die selbst Hunde haben und sich Sorgen machen, hat PETA zusammen mit Josera einen Giftköder-Ratgeber erstellt.

Haustiere

Weil Liebe nicht käuflich ist.
Go Vegan!

So setzt sich Bayern-Torwart Sven Ulreich für Tiere aus dem Tierheim ein

Liebe kann man nicht kaufen. Das weiß auch Sven Ulreich vom FC Bayern München und hat seine Hündin Nala deshalb aus dem Tierheim geholt.

„Wenn ihr euch ein Tier holen wollt, adoptiert es und kauft es nicht“, sagt Sven Ulreich im Video, das beim Fotoshoot für PETA entstanden ist. Der zweite Torwart des FC Bayern München setzt sich dafür ein, Tiere zu adoptieren statt beim Züchter oder in der Zoohandlung zu kaufen.

Sven weiß, wovon er spricht. Er und seine Familie haben ihre Hündin Nala vor drei Jahren aus dem Tierheim geholt und sich dabei bewusst für ein Tier entschieden, das ein bisschen Extra-Liebe braucht. Nala, die in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat, musste sich erst an ihre neue Familie gewöhnen – inzwischen gehört sie voll dazu.

Das heißt übrigens nicht, dass jedes Tier aus dem Tierheim Probleme mitbringt. Wer bereit ist, einen Hund oder eine Katze bei sich aufzunehmen, findet im Tierheim genau das kleine, große, schnelle, langsame, schüchterne, mutige, laute oder leise Tier, das zu ihm passt. „300.000 Tiere landen jährlich im Tierheim in Deutschland“, erklärt Sven, „da muss man sich schon die Frage stellen, ob man da nicht einem Hund die Möglichkeit gibt, ein schönes Leben zu führen, bevor man sich einen Hund vom Züchter holt.“ Seine – und Nalas – Antwort ist klar.

Sven Ulreich ist nicht der einzige Fußballer, der sich für Tiere einsetzt. Marcel Schmelzer und Marco Sailer sind da ausnahmsweise mal voll auf seiner Seite.