So will die Naturkosmetik-Marke Hopery die Orang-Utans retten

Hopery stellt Cremes, Seifen und Badeschokolade her – vegan, tierversuchsfrei und ohne Palmöl. Und damit hört die Tierliebe noch nicht auf.

Für Palmöl zerstören Firmen den Regenwald und damit den Lebensraum der Orang-Utans. Deshalb achten viele Menschen sowohl beim Essen als auch bei der Kosmetik darauf, Produkte ohne Palmöl zu kaufen. Besonders leicht macht das die Würzburger Naturkosmetik-Marke Hopery. Hier sind nicht nur alle Produkte PETA-zertifiziert tierversuchsfrei, vegan und palmölfrei, sondern 20 Cent von jedem gekauften Produkt gehen außerdem als Spende an den Orang-Utan-Schutz.

Damit solche guten Taten funktionieren, müssen aber natürlich auch die Produkte stimmen. Hopery setzt da auf Besonderes. Das Highlight im Sortiment sind vermutlich die Badeschokoladen, die man sehr gut sich selbst oder anderen schenken kann, aber auch die Seifenstücke mit passendem Baumwollsäckchen haben so nicht viele Firmen im Programm. Außerdem gibt es Bodylotions, Handcremes und verschiedene Sets in den Duftrichtungen „Bamboo Milk“, „Lavender Orange“ und „Lime Grapefruit“. Verglichen mit den billigsten Drogerieprodukten ist Hopery übrigens ein bisschen teurer, aber für Naturkosmetik absolut im Rahmen – und eine Tafel Badeschokolade beispielsweise reicht immerhin für insgesamt 24 Bäder.

Drüben bei Facebook verlosen wir Hopery-Sets.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

Warum hinter den pink gefärbten Schafen beim Latitude Festival Tierquälerei steckt

Seit 14 Jahren macht sich das englische Latitude Festival einen Spaß daraus, Schafe in Farbe zu tauchen. Die Veranstalter weigern sich, damit aufzuhören.

© Latitude Festival / Facebook

Eigentlich muss man nur das Video sehen, um zu merken, dass da etwas ganz und gar nicht stimmt: Eine Gruppe knallpinker Schafe läuft über ein Festivalgelände. Was ist wohl das Problem daran? Genau, die Tierquälerei.

Denn das englische Latitude Festival behauptet zwar, dass es für die Tiere total okay sei, sie mitsamt dem Kopf in ein Becken voller Flüssigkeit zu „dippen“ – schließlich sei die Farbe ja ungiftig und die Schafe würden das Prozedere schon von der Behandlung gegen Pilze und Parasiten kennen, die ähnlich abläuft. Aber gerade diese Anti-Parasiten-Behandlung ist in der Kritik, weil sie für die Umwelt hochgiftig ist und auch die Tiere immer wieder Teile der giftigen Flüssigkeit verschlucken. Außerdem sind Schafe Fluchttiere, die leicht in Panik und Stress geraten und sich bestimmt nicht freiwillig mit dem Kopf unter Wasser drücken lassen.

© Latitude Festival / Facebook

Die Latitude-Veranstalter wollen das nicht einsehen und machen ungerührt weiter mit ihrer Werbeaktion. Auch die lokalen Behörden schreiten nicht ein, und Tierschützer können nicht viel unternehmen, weil die Behandlung der Tiere nicht illegal ist. Dabei muss man sich nur mal vorstellen, man selbst würde festgehalten und in pinkes Wasser getaucht, um zu verstehen, welche Panik so etwas auslösen kann – ganz zu schweigen von den Fotos und Videos, für die die Schafe anschließend herhalten müssen. Der einzige Lichtblick: Besucher fangen an, das Festival aus Protest gegen diese Tierquälerei zu boykottieren. Gute Musik gibt es schließlich auch anderswo – ohne pinke Schafe.

Übrigens: So erkennt ihr Tierquälerei auf Reisen.