Helft uns, die Hunde in Rumänien zu retten!

Kastrationsprogramme statt Tötungsstationen: Setzt euch jetzt gemeinsam mit PETA für die rumänischen Hunde ein.

In Europa ist Rumänien das Land mit den meisten heimatlosen Hunden. Etwa 600.000 Hunde und zigtausende Katzen leben hier ohne festes Zuhause. Jahr für Jahr werden aufgrund der rumänischen Gesetzlage tausende Hunde auf den Straßen Rumäniens von Tierfängern gefangen und in städtischen Tierheimen und Tötungsstationen untergebracht. Dort fehlt es meist an tiergerechtem Futter, ausreichendem Platz und Schutz vor der eisigen Kälte. Ein Großteil der Tiere wird nicht kastriert und vermehrt sich im Tierheim weiter. Beinahe jeder Hund leidet an schlimmen Hautkrankheiten und unversorgten Wunden, da eine medizinische Versorgung meist gänzlich fehlt. Ein Großteil der Tiere stirbt an der Unterversorgung oder erleidet einen anderen grausamen Tod.

Obwohl seit 2013 eine Kastrations- und Registrierungspflicht für alle Hunde gilt, stellen besonders die Tiere, die sich in der Obhut von Menschen befinden, eine Herausforderung dar. Da sie jedoch oftmals angekettet und ohne Aufsicht in Gärten gehalten werden, vermehren sie sich ungehindert mit heimatlosen Hunden. So werden tagtäglich Jungtiere geboren, die niemand aufnehmen möchte. Nicht selten werden die kleinen Welpen ausgesetzt, und so entsteht kontinuierlich eine neue Generation von heimatlosen Tieren.

Gemeinsam mit dem Partner EDUXANIMA arbeitet PETA vor dagegen an. Mit der Einführung einer mobilen Kastrationskampagne, die jeweils mehrere Wochen an einem Ort Station macht, können im Jahr etwa 4.000 Tiere kastriert und registriert werden. Hierdurch werden auch sehr ländliche und arme Gebiete erreicht. „Besitzerhunde“ und heimatlose Hunde werden kostenlos kastriert, registriert und medizinisch versorgt. Mit Laufleinen statt Ketten, neuen Hundehütten und Stroh wird das Leben der „Besitzerhunde“ verbessert. Noch stellt sich die Politik allerdings quer. Der Ende 2014 ins Amt gewählte Präsident Klaus Iohannis sprach sich vor seiner Wahl gegen das „Tötungsgesetz“ für Streunerhunde aus und bezeichnete es als „barbarisch“ – bislang ist es aber nicht abgeschafft.

Unterschreibt deshalb jetzt die Petition an den rumänischen Präsidenten, damit die Hundetötungen aufhören.

 

 

 

 

 

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

Sollte man Igel füttern?

Ihr habt Igel im Garten und überlegt, sie zu füttern? Diese Punkte solltet ihr beachten.

Nicht jeder Igel braucht eure Hilfe

Ein Igel, der in eurem Garten herumstreunt, braucht nicht automatisch Hilfe. Im Gegenteil: Oft stellen Menschen gutgemeinte Schälchen mit Futter heraus und schaden den Igeln damit eher. Denn die gehen normalerweise in den Winterschlaf, wenn das Futter knapp wird, weshalb gefütterte Igel den richtigen Zeitpunkt verpassen können. Außerdem müssen junge Igel das Futtersuchen selbst erlernen, damit sie auf Dauer überleben können. Und nicht zuletzt ist nicht jedes Futter geeignet; manche sind sogar gefährlich für die Tiere. Deshalb solltet ihr nicht grundsätzlich füttern, sobald ihr einen Igel seht.

Hilfsbedürftige Igel erkennt man bei genauem Hinsehen

Igel beginnen gegen Anfang November, je nach Witterung aber auch schon Anfang Oktober, mit dem Winterschlaf. Alttiere sollten dann ungefähr 1.000 Gramm wiegen, Jungtiere 500 bis 700 Gramm. Ob ein Tier das passende Gewicht hat, um durchzukommen, erkennt man nicht ohne Weiteres, deshalb achtet auf Anzeichen wie eine Einbuchtung hinter dem Kopf, eine birnenförmige Statur, eingefallene Augen und darauf, ob der Igel tagsüber nach Futter sucht. Treffen diese Punkte zu, braucht der Igel Zufütterung – im Herbst im Garten, in Winter in menschlicher Obhut. Kontaktiert dazu unbedingt die Igelhilfe unter der Hotline von Pro-Igel.

Igel essen anders als Menschen

Obst und Gemüse wie Äpfel oder Nüsse können Igel nicht verdauen, deshalb solltet ihr sie damit nicht füttern. Außerdem sind sie laktoseintolerant, deshalb ist auch Milch keine gute Idee. Und obwohl Igel Insektenfresser sind, gebt ihnen auf keinen Fall Schnecken oder Regenwürmer, da diese Tiere häufig Innenparasiten übertragen. Deshalb ist es so wichtig, euch bei Pro-Igel zu informieren, welche Ernährung und Pflege die richtige für den Igel ist, den ihr aufgenommen habt.

Ihr könnt Igeln auch anders helfen

Füttern solltet ihr zwar nur in den oben genannten Ausnahmefällen, aber gegen einen igelfreundlichen Garten ist nie etwas einzuwenden. Lasst zum Beispiel einen großen Laubhaufen liegen oder stellt ein Igelhaus an einer geschützten Stelle auf. Insgesamt freuen sich Igel, wenn ihr einfach nichts tut und der Garten so naturbelassen wie möglich bleibt, damit sie reichlich Unterschlupf finden.

Und was ist mit dem Tier, das mit euch zusammenlebt? Diese 4 Tipps helfen eurem Hund im Winter.