Was die Hundefleisch-Industrie von Vietnam mit uns zu tun hat

In Vietnam werden Hunde brutal durch die Gegend gekarrt, um anschließend auf dem Teller zu landen. Woran erinnert uns das?

Auf einem Transporter eingesperrte Hunde, die um ihr Leben bangen: Diese Bilder stammen aus Vietnam, wo jedes Jahr das Fleisch von etwa fünf Millionen Hunden auf den Tellern der Menschen landet. Viele Tiere werden hierfür auf langen Transporten durch das gesamte Land gefahren – meist in engen Drahtkäfigen, ohne Futter oder Wasser. Etliche Hunde sterben auf den Transporten an schweren Verletzungen oder weil sie schlichtweg verdursten.

Für viele Menschen in Deutschland wirken solche Fotos extrem befremdlich und erschreckend – dabei machen wir es nicht anders. Ersetzt man die Hunde durch Schweine oder Kühe, dann sind solche Zustände auch hier an der Tagesordnung. Allein 60 Millionen Schweine werden beispielsweise jedes Jahr in Deutschland für die Fleischproduktion getötet. Dabei sind Schweine genau wie Hunde sehr intelligente, lustige und liebevolle Tiere. Wir haben uns nur zu sehr daran gewöhnt, dass es okay ist, sie zu essen. Erst die Bilder der Hunde auf dem Weg ins Schlachthaus erinnern uns daran, wie unfassbar das eigentlich ist.

Wenn ihr etwas gegen diese Zustände unternehmen wollt, dann schreibt eine E-Mail an die vietnamesische Botschaft in Berlin und fordert sie auf, sich gegen Hundetransporte und den Verzehr von Hundefleisch einzusetzen. Und ganz wichtig: Fangt bei euch selbst an. Probiert den Vegan Kickstart aus, damit keine Tiere mehr für euch sterben.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
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Diese neue Kochshow zeigt, dass vegane Ernährung für alle funktioniert

In „The Dirty Vegan“ werden Sportlerinnen, Bergrettungsteams und Senioren bekocht – komplett vegan.

Im Januar 2019 startet die neue Kochsendung „The Dirty Vegan“ auf BBC Wales. Das Besondere daran: Koch, Tattooladen-Besitzer und Hochleistungssportler Matt Pritchard zeigt darin nicht irgendwelche veganen Rezepte, sondern schneidet sie speziell auf die Bedürfnisse bestimmter Gruppen zu. So sollen in den vier Folgen unter anderem Sportlerinnen, ein Bergrettungsteam und Senioren bekocht werden – jeweils passend zu ihren individuellen Bedürfnissen.

Außerdem will „The Dirty Vegan“ erklären, wie beispielsweise Ei-Ersatz funktioniert. Passend zur Sendung soll ein Kochbuch erscheinen; Pritchard hat schon angekündigt, dass er auch darüber nachdenkt, ein eigenes Restaurant zu eröffnen.

Gutes Angeberrezept von PETA-Lieblingskoch Alex: Vegane Rotkohlrouladen mit Backofenmöhren und Herzoginkartoffeln.