Was die Tierhaltung mit dem Hunger auf der Welt zu tun hat

Je mehr Menschen vegan werden, desto mehr Menschen können wir ernähren. Denn die agrarindustrielle Tierhaltung verschwendet massenhaft Nahrungsmittel.

Foto: Dominik Martin

Fast 800 Millionen Menschen weltweit haben nicht genug zu essen. Das heißt, dass einer von neuen Menschen abends hungrig zu Bett geht. Laut der World Health Organization sterben zudem mehr Menschen jährlich an Hunger als an Aids, Malaria und Tuberkulose zusammen. Und trotzdem wird ein großer Teil der Landflächen ineffizient genutzt, um darauf Getreide und Soja für Tiere anzubauen, die anschließend getötet werden. Nur damit jeder Deutsche pro Woche über ein Kilo Fleisch und Wursterzeugnisse konsumieren kann. Damit sind für eine Ernährung mit tierischen Produkten immer mehr Landflächen notwendig als für eine vegane Ernährung – Landflächen, die dann nicht mehr zur Stillung des Welthungers zur Verfügung stehen.

Ein durchschnittlicher Erwachsener verbrennt im alltäglichen Leben etwa 2.000 Kalorien pro Tag durch Bewegung, Verdauung und die Aufrechterhaltung des Organismus. Dasselbe Prinzip gilt auch für Tiere. Von jedem Kilo Nahrung, das Tiere aufnehmen, setzen sie nur einen Bruchteil der Kalorien an; man spricht von sogenannten Veredelungsverlusten. Darum müssen Tiere, die für Nahrung gezüchtet und später getötet werden, bis zu 16 Kilo Getreide essen, um ein Kilo Fleisch aufzubauen.

In der EU werden so große Mengen an Fleisch produziert und konsumiert, dass die benötigten Futtermittel, wie Soja oder Getreide, nicht nur in der EU angebaut sondern zum großen Teil importiert werden müssen – auch aus Regionen, in denen Menschen Hunger leiden. Hinzu kommt, dass neue Flächen erschlossen werden, um Platz für den Anbau der Futtermittel bereitzustellen. Dies geschieht oft zu Lasten der Regenwälder und damit unseres Weltklimas und Artenreichtums.

Wenn der gegenwärtige Pflanzenanbau für Tierfutter stattdessen direkt für den menschlichen Verzehr eingesetzt würde, würden rund 70 Prozent mehr Kalorien zur Verfügung stehen. Das würde die Grundbedürfnisse von zusätzlich vier Milliarden Menschen decken.

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Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
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Veganes Weihnachtsmenü

Mit unserem 3-Gänge-Weihnachtsmenü kommt ihr kulinarisch bestens versorgt tierleidfrei durch die Feiertage.

1. Gang

Pastinaken-Süßkartoffel-Suppe mit gebratenen Kräuterseitlingen

Wenn es mal etwas ausgefallener sein soll, ist diese süß-würzige Suppe aus Pastinaken, Süßkartoffeln und Kräuterseitlingen genau das Richtige. Hier geht es zum Rezept.

2. Gang

Rotkohlrouladen mit Backofenmöhren und Herzoginkartoffeln

Mit dem Hauptgang dieses Menüs werdet ihr sicher auch noch nicht vegan lebenden Menschen begeistern. So bereitet ihr ihn zu.

3. Gang

Bratäpfel mit Vanillesauce

Bratäpfel gehören genauso zu Weihnachten wie vegane Plätzchen oder Kohlrouladen. Dieses Rezept gibt eurem Weihnachtsmenü den krönenden Abschluss.

Ihr habt immer noch Hunger? Wir haben noch viel mehr leckere, vegane Rezepte.