Sollte man Igel füttern?

Ihr habt Igel im Garten und überlegt, sie zu füttern? Diese Punkte solltet ihr beachten.

Nicht jeder Igel braucht eure Hilfe

Ein Igel, der in eurem Garten herumstreunt, braucht nicht automatisch Hilfe. Im Gegenteil: Oft stellen Menschen gutgemeinte Schälchen mit Futter heraus und schaden den Igeln damit eher. Denn die gehen normalerweise in den Winterschlaf, wenn das Futter knapp wird, weshalb gefütterte Igel den richtigen Zeitpunkt verpassen können. Außerdem müssen junge Igel das Futtersuchen selbst erlernen, damit sie auf Dauer überleben können. Und nicht zuletzt ist nicht jedes Futter geeignet; manche sind sogar gefährlich für die Tiere. Deshalb solltet ihr nicht grundsätzlich füttern, sobald ihr einen Igel seht.

Hilfsbedürftige Igel erkennt man bei genauem Hinsehen

Igel beginnen gegen Anfang November, je nach Witterung aber auch schon Anfang Oktober, mit dem Winterschlaf. Alttiere sollten dann ungefähr 1.000 Gramm wiegen, Jungtiere 500 bis 700 Gramm. Ob ein Tier das passende Gewicht hat, um durchzukommen, erkennt man nicht ohne Weiteres, deshalb achtet auf Anzeichen wie eine Einbuchtung hinter dem Kopf, eine birnenförmige Statur, eingefallene Augen und darauf, ob der Igel tagsüber nach Futter sucht. Treffen diese Punkte zu, braucht der Igel Zufütterung – im Herbst im Garten, in Winter in menschlicher Obhut. Kontaktiert dazu unbedingt die Igelhilfe unter der Hotline von Pro-Igel.

Igel essen anders als Menschen

Obst und Gemüse wie Äpfel oder Nüsse können Igel nicht verdauen, deshalb solltet ihr sie damit nicht füttern. Außerdem sind sie laktoseintolerant, deshalb ist auch Milch keine gute Idee. Und obwohl Igel Insektenfresser sind, gebt ihnen auf keinen Fall Schnecken oder Regenwürmer, da diese Tiere häufig Innenparasiten übertragen. Deshalb ist es so wichtig, euch bei Pro-Igel zu informieren, welche Ernährung und Pflege die richtige für den Igel ist, den ihr aufgenommen habt.

Ihr könnt Igeln auch anders helfen

Füttern solltet ihr zwar nur in den oben genannten Ausnahmefällen, aber gegen einen igelfreundlichen Garten ist nie etwas einzuwenden. Lasst zum Beispiel einen großen Laubhaufen liegen oder stellt ein Igelhaus an einer geschützten Stelle auf. Insgesamt freuen sich Igel, wenn ihr einfach nichts tut und der Garten so naturbelassen wie möglich bleibt, damit sie reichlich Unterschlupf finden.

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Dieser Ikea nimmt heimatlose Hunde bei sich auf

Damit die Hunde bei dem fiesen Wetter nicht auf sich gestellt sind, dürfen sie es sich auf den Möbeln bequem machen. Den Kunden gefällt's.

© IG/gscalone82/valeria_antipa

Süße Idee in der Fast-Vorweihnachtszeit: Eine Ikea-Filiale im sizilianischen Catania nimmt heimatlose Hunde bei sich auf. Die Tiere, die sonst auf der Straße leben, haben es dort bei den herbstlichen Unwettern nicht so gut. Deshalb erlauben die Mitarbeiter ihnen, es sich im Eingangsbereich auf Teppichen und zwischen Sofas gemütlich zu machen.

Eine Dauerlösung ist das natürlich nicht, aber es zeigt den Kunden, dass auch „Straßenhunde“ meist sehr liebe Tiere sind, die einfach nur ein bisschen Zuwendung und ein Dach über dem Kopf möchten.

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#Ikea #dog #love #halloween

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Die Besucher versorgen sie jedenfalls fleißig mit Streicheleinheiten – und vielleicht denken einige von ihnen anschließend auch darüber nach, einen Hund bei sich zuhause aufzunehmen.

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