Im neuen Nike-Spot dankt Kyrie Irving seiner veganen Ernährung

Normale Sneakerwerbung ist dem NBA-Star zu öde, deshalb schiebt er zwischen Skatemonster und Orchester dicke Props an Pflanzennahrung ein.

© Youtube / Nike

Wie er das gemacht habe, lässt sich Kyrie Irving am Ende des Werbespots für seine neuen Nike-Schuhe fragen und antwortet dann: „Ganz einfach. Pflanzliche Ernährung.“ Wär natürlich schön, wenn eine dicke Portion Rührtofu zum Frühstück und das gelegentliche Grünkohlshake reichen würden, um so dribbeln zu können, aber wir glauben ihm das einfach mal.

Dass vegane Ernährung Sportlern ziemlich gut tut, stimmt aber auf jeden Fall. Der Boston-Celtics-Spieler, der in seinem Spot außerdem ein skateboardendes Monster und ein Philharmonieorchester auftreten lässt, ist schließlich längst nicht der Einzige, der auf Pflanzennahrung setzt. Alleine in der NBA sind mit Damien Lillard, Wilson Chandler, JaVale McGee und Jahlil Okafor noch eine ganze Reihe weiterer Veganer am Start – ganz zu schweigen von Footballern und hiesigen Fußballern wie Marco Sailer.

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Wie Bundesligaprofi Andreas Luthe rückwärts ins Vegansein eingestiegen ist

So kann man es natürlich auch machen: Der Torwart des FC Augsburg hat sich vor vier Jahren für einen speziellen Start ins vegane Leben entschieden.

Die übliche Vegankarriere kennt man: Irgendwann am Esstisch mit der Familie den Zusammenhang zwischen totem Schnitzel und lebendigem Tier gemerkt, später verstanden, dass auch Gummibärchen mit Bindegewebe ganz schön eklig sind, und schließlich entschieden, dass Hafermilch und Co. viel richtiger sind als alles, was man so mit Gewalt aus Kühen und Hühnern holen kann. Dass jemand ganz anders an die Sache herangeht, kommt selten vor – außer er ist Torwart in der Fußball-Bundesliga und heißt Andreas Luthe.

„Vor vier Jahren war ich oft verletzt und hatte große Sorge, dass meine Karriere kürzer verlaufen könnte als geplant“, erzählt der Torwart des FC Augsburg im Video zum neuen PETA-Motiv. „Milchprodukte wegzulassen hat meiner Gesundheit schon einen guten Schub verpasst. Dann habe ich Fleisch und Wurst vom Speiseplan gestrichen, und erst als ich dann alle tierischen Produkte weggelassen habe, wusste ich: Das ist es. Mein Körper ist mein Kapital, der Umstieg auf die vegane Ernährung war die beste Entscheidung meines Lebens.“

Es kommt schließlich nicht darauf an, ob man erst Milch, Fleisch, Gelatinebärchen oder Parmesan zugunsten veganer Alternativen vom Teller kickt, sondern darauf, dass man es überhaupt macht. Seit er sich pflanzlich ernährt, fühlt er sich nicht nur besser, sagt Andreas Luthe, sondern es schmeckt halt auch. Und was er auf die ewigen Fragen nach dem Protein zu sagen hat, beantwortet er im Video auch ein für alle Mal.

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