Im neuen PETA-Video erklärt Emma Kenney noch mal das Problem an Hundezüchtern

Inzwischen müsste jeder verstanden haben, dass man Hunde nicht kauft, sondern adoptiert. Die „Shameless“-Schauspielerin fasst es trotzdem noch mal zusammen.

Man kann es schließlich nicht oft genug erklären, das mit den Züchtern und Zoohändlern, den Qualzuchten und Inzestwelpen und den ganzen Tieren, die wegen dieser Geldmacherei jedes Jahr in den Tierheimen landen. Emma Kenney, die den meisten Leuten als Debbie Gallagher aus „Shameless“ bekannt ist, ist zwar reichlich genervt davon, dass es immer noch nicht alle kapieren, aber was soll man machen – dann fasst sie halt in zwei Minuten noch mal das Wichtigste zusammen.

Im Video, das Emma zusammen mit PETA USA gedreht hat, bezieht sie sich logischerweise auf amerikanische Verhältnisse, aber die lassen sich ziemlich gut mit denen in Deutschland vergleichen. Jedes Jahr werden ungefähr 300.000 Tiere in deutschen Tierheimen abgegeben, während Züchter immer neue Tiere nachzüchten. Dabei halten sie Hunde in völlig überfüllten Käfigen, sperren Kaninchen hinter Gitter und schwängern Katzen immer wieder, um immer neuen Nachwuchs verkaufen zu können. Sie versuchen, „perfekte“ Tiere zu schaffen, mit bestimmten Körperformen, Haaren oder Federfarben, weil die das meiste Geld bringen. Für jedes Tier, das beim Züchter gekauft wird, bleibt eins im Tierheim zurück.

Ihr wollt unbedingt eine bestimmte Hunderasse haben? Wir erklären noch mal, warum Rassewahn bei Hunden keine gute Idee ist.

Haustiere

Weil Liebe nicht käuflich ist.
Go Vegan!

Helft uns, die Hundequäler vom Tegeler See zu finden!

Mindestens 14 Hunde sind bisher am Tegeler See vergiftet worden. PETA setzt 1.000 Euro Belohnung aus.

In den letzten Wochen sind am Tegeler See in Berlin immer wieder Hunde ums Leben gekommen. Mindestens 14 Hunde zeigten nach Spaziergängen Vergiftungserscheinungen, neun davon starben. Inzwischen hat eine Obduktion zweier Hunde ergeben, dass die Tiere eindeutig vergiftet wurden. Da es keine Anzeichen für eine Verunreinigung des Wassers gab, vermutet das Bezirksamt illegal ausgelegte Köder. Allerdings hat kein Hundehalter beobachtet, dass sein Hund etwas Auffälliges gegessen hatte, deshalb handelt es sich möglicherweise um aufgesprühtes Gift.

Die Polizei ermittelt, denn Tierquälerei ist eine Straftat. Um die Suche nach dem Täter zu unterstützen, setzt PETA eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung der Hundequäler finden. Zeugen können sich per E-Mail bei PETA melden – auch anonym.

Für alle, die selbst Hunde haben und sich Sorgen machen, hat PETA zusammen mit Josera einen Giftköder-Ratgeber erstellt.