In Frankreich kann man jetzt lebende Austern am Automaten kaufen

„Frisch“ heißt bei Austern, dass sie noch leben, wenn man sie isst. Damit das 24/7 geht, gibt es in Frankreich jetzt einen Automaten mit lebenden Austern drin.

Die Nachfrage sei einfach so hoch, sagt der Betreiber eines Austerngeschäfts auf der Ile de Re, dass Menschen sich immer wieder beschwert hätten, weil sie nach Ladenschluss keine Austern mehr bei ihm kaufen konnten. Deshalb hat er einen Automaten aufgestellt, aus dem man sich die Tiere 24 Stunden am Tag ziehen kann.

 

 

Sorgen darüber, dass es unhygienisch sein könnte, Meerestiere aus dem Automaten zu essen, redet er klein, die Austern werden schließlich einmal pro Tag ausgetauscht und seien deshalb immer „frisch“ und würden ausschließlich geschlossen verkauft. Heißt im Klartext: Sie leben, während sie in kleine Kisten gesperrt in den Fächern des Automaten darauf warten, gekauft, auf Eis gelegt und erst getötet zu werden, wenn jemand ihre Schale aufknackt, um ihr Fleisch herauszuschlürfen.

Manche Menschen rechtfertigen das damit, dass sie denken, Austern könnten keine Schmerzen fühlen. Wissenschaftler können das allerdings bis heute nicht ausschließen und beobachten beispielsweise, dass sich Austern vor Angreifern schützen, indem sie sich in ihre Schale zurückziehen. Bei ihren nächsten Verwandten, den Tintenfischen, wurde ein ausgeprägtes Nervensystem nachgewiesen. Es spricht also Einiges dafür, das Austernessen einfach zu lassen.

 

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